kehr aus,
dass sich das Grün zeigt
der große Zweig
die Brücke
der Strom
setz dich ruhig
verweile - so entsteht Kontakt
kehr ein
Blick raus
gefaltetes Buch
nachschenken
ruhig mehr Zeit
ruhig mehr finden
- Kontakt
");
- Kontakt
Hallo Dohle,
(dann lasse ich hier mal auch noch meinen Senf da. .-) )
Vorab die Frage, ob die Zeichen am Ende noch zum Text gehören, oder Forumsgeschuldet sind? Für mich wirken sie sehr gut mit dem Text zusammen, auch in genau der Kombination und mit der Leere davor. Die Frage ist vielleicht, ob du Anführungsstriche und Klammer vorher im Text öffnen willst, aber das würde sich natürlich auch auf das Lesen auswirken. (Das Komma in der ersten Zeile würde ich auf jeden Fall streichen, da es für mich nur eine grammatische, aber keine aus dem Text heraus begründete Funktion hat, was ich schade finde, wenn du mit den Zeichen am Ende arbeitest.)
Unangenehm empfinde ich die Befehlsform. In der zweiten Strophe bekommt sie ungewollt einen soldatischen Klang: kehr ein - Blick raus - im Gleichschritt Marsch :o) was für mich überhaupt nicht zum restlichen Text passt. Und es wirkt sehr belehrend, was durch die Feststellung/Erklärung: "so entsteht Kontakt" noch verstärkt wird. Ich denke nicht, dass es das braucht, sondern dass hier der Titel diesen Bezug alleine schafft?
Mit einem "du" fände ich es wesentlich offener zu lesen, und auch leichter, sich darauf einzulassen, weicher, stimmiger. Aber vielleicht soll es das ja nicht sein?
Schön, wie sich hier die Szene durch so wenige Worte doch immer weiter entwickelt, ergänzt, bis man sie am Ende vor Augen hat und in Ruhe betrachten kann. Auch die Wiederholungen, und die Umkehrung funktionieren hier für mich gut.
Liebe Grüße
Flora
(dann lasse ich hier mal auch noch meinen Senf da. .-) )
Vorab die Frage, ob die Zeichen am Ende noch zum Text gehören, oder Forumsgeschuldet sind? Für mich wirken sie sehr gut mit dem Text zusammen, auch in genau der Kombination und mit der Leere davor. Die Frage ist vielleicht, ob du Anführungsstriche und Klammer vorher im Text öffnen willst, aber das würde sich natürlich auch auf das Lesen auswirken. (Das Komma in der ersten Zeile würde ich auf jeden Fall streichen, da es für mich nur eine grammatische, aber keine aus dem Text heraus begründete Funktion hat, was ich schade finde, wenn du mit den Zeichen am Ende arbeitest.)
Unangenehm empfinde ich die Befehlsform. In der zweiten Strophe bekommt sie ungewollt einen soldatischen Klang: kehr ein - Blick raus - im Gleichschritt Marsch :o) was für mich überhaupt nicht zum restlichen Text passt. Und es wirkt sehr belehrend, was durch die Feststellung/Erklärung: "so entsteht Kontakt" noch verstärkt wird. Ich denke nicht, dass es das braucht, sondern dass hier der Titel diesen Bezug alleine schafft?
Mit einem "du" fände ich es wesentlich offener zu lesen, und auch leichter, sich darauf einzulassen, weicher, stimmiger. Aber vielleicht soll es das ja nicht sein?
Schön, wie sich hier die Szene durch so wenige Worte doch immer weiter entwickelt, ergänzt, bis man sie am Ende vor Augen hat und in Ruhe betrachten kann. Auch die Wiederholungen, und die Umkehrung funktionieren hier für mich gut.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
Hallo und willkommen im Blauen Salon, Dohle,
mir geht es anders als Flora mit deinem Gedicht. Ich lese es als Einladung und ganz langsam, ruhig und leise mit vielen Pausen, die du ja durch die Absetzung automatisch erzeugst.
Einzig weglassen würde ich sämtliche Satzzeichen, auch die am Schluss.
Saludos
Gabriella
mir geht es anders als Flora mit deinem Gedicht. Ich lese es als Einladung und ganz langsam, ruhig und leise mit vielen Pausen, die du ja durch die Absetzung automatisch erzeugst.
Einzig weglassen würde ich sämtliche Satzzeichen, auch die am Schluss.
Saludos
Gabriella
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Dohle
Hallo Flora,
ich bin froh über den Senf und fühle mich auch geehrt durch dein Lob.
Leider sind die Zeichen ganz am des Textes dem Zufall geschuldete Tippfehler, schön aber, dass sie das Gedicht noch ergänzen.
Also den Imperativ wollte ich nicht bewusst bedienen, viel mehr ging es mir um eine Art innere Stimme, die das lyrische Ich, dazu führt Kontakt aufzunehemen mit der Außenwelt, die ja auch immer nach innen wirkt.
Auch meinte ich „den Blick raus“ den man hat, zugegebener Weise ist das zweideutig zu verstehen. Die Kritik an der Zeichensetzung nehme ich gerne an.
Viele Grüße un Danke
Dohle
ich bin froh über den Senf und fühle mich auch geehrt durch dein Lob.
Leider sind die Zeichen ganz am des Textes dem Zufall geschuldete Tippfehler, schön aber, dass sie das Gedicht noch ergänzen.
Also den Imperativ wollte ich nicht bewusst bedienen, viel mehr ging es mir um eine Art innere Stimme, die das lyrische Ich, dazu führt Kontakt aufzunehemen mit der Außenwelt, die ja auch immer nach innen wirkt.
Auch meinte ich „den Blick raus“ den man hat, zugegebener Weise ist das zweideutig zu verstehen. Die Kritik an der Zeichensetzung nehme ich gerne an.
Viele Grüße un Danke
Dohle
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