eigen
Liber Niko,
ich finde das ganz fein, denke aber, dass man die letzten drei Zeilen streichen kann (weil sie eine Art Fazit sind, das das Bild kaputt macht, das sich im Leser aufbaut) und der Text dadurch eher gewönne als verlöre (hach, ich mag diese Konjunktive...)
Liebe Grüße
leonie
ich finde das ganz fein, denke aber, dass man die letzten drei Zeilen streichen kann (weil sie eine Art Fazit sind, das das Bild kaputt macht, das sich im Leser aufbaut) und der Text dadurch eher gewönne als verlöre (hach, ich mag diese Konjunktive...)
Liebe Grüße
leonie
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Niko
hallo ihr beiden
und danke für euer kommentieren. es freut mich, dass ihr im groben und ganzen das stück mögt. mit den letzten drei zeilen aber gehen wir nicht konform. ich denke auch nicht, dass der text gewänne, so ich die zeilen streichen würde. die drei zeilen haben eine für mich wichtige aussage, die das ganze bild schlussendlich abrundet, ohne es floskulär erscheinen zu lassen. es ist einfach eine weiterführung einer betracchtung. ich finde schon, gabriella, dass der text die zeilen braucht.
aber nu: geschmäcker sind verschieden. es ist dennoch gut, das zu lesen, weil es mir die sinne schärft, noch kritischer mit schlüssen umzugehen und noch mehr gespür dafür zu entwickeln, was zuviel sein könnte.
liebe grüße: niko
und danke für euer kommentieren. es freut mich, dass ihr im groben und ganzen das stück mögt. mit den letzten drei zeilen aber gehen wir nicht konform. ich denke auch nicht, dass der text gewänne, so ich die zeilen streichen würde. die drei zeilen haben eine für mich wichtige aussage, die das ganze bild schlussendlich abrundet, ohne es floskulär erscheinen zu lassen. es ist einfach eine weiterführung einer betracchtung. ich finde schon, gabriella, dass der text die zeilen braucht.
aber nu: geschmäcker sind verschieden. es ist dennoch gut, das zu lesen, weil es mir die sinne schärft, noch kritischer mit schlüssen umzugehen und noch mehr gespür dafür zu entwickeln, was zuviel sein könnte.
liebe grüße: niko
Die letzten drei Zeilen (wenn ich widersprechen darf) wiederholen ja nichts, sondern steigern den Ansatz des Anfangs. Dort spricht ein lyrisches Ich, das wahrscheinlich ein Sänger ist, den Wunsch aus, einen Ton "sein eigen", also ganz ihm gehörig nennen, sich über ihn definieren zu können im Kosmos/Chaos so vieler möglicher und realer Töne. Dann folgen drei romantische Vergleiche und am Schluss der Wunsch, "in der Weite eines Tons" "eigen (zu) sein und selbst", also zu sich zu finden, Identität zu haben. Damit wird der Ton gleichsam zum Vehikel der Selbst- und Identitätssuche.
Ich habe ein ganz anderes Problem mit dem Text. Die ersten beiden romantischen Bilder sind akustischer Art, dann aber folgen zwei reine Augenbilder ("dämmrung sein und horizont") - also dichterisch ist das, klar, aber ich würde den Text lieber allein über akustische Bilder "erlauschen"!
Gruß
Quoth
Ich habe ein ganz anderes Problem mit dem Text. Die ersten beiden romantischen Bilder sind akustischer Art, dann aber folgen zwei reine Augenbilder ("dämmrung sein und horizont") - also dichterisch ist das, klar, aber ich würde den Text lieber allein über akustische Bilder "erlauschen"!
Gruß
Quoth
Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.
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Gerda
Hallo Quoth,
ja, schön, dich wiederzulesen.
Das ist ein interessanter Ansatz ...
Könnten denn Dämmrung und Horiziont nicht doch ebenso akustischer Natur sein?
Für mich geht es auf.
Ich für mein Teil meinte auch nicht, dass die letzten drei Zeilen eine Wiederholung sind.
Zu erklärend empfinde ich diesen Schluss, zu nachdrücklich.
Liebe Grüße
Gerda
ja, schön, dich wiederzulesen.

Das ist ein interessanter Ansatz ...
Könnten denn Dämmrung und Horiziont nicht doch ebenso akustischer Natur sein?
Für mich geht es auf.
Ich für mein Teil meinte auch nicht, dass die letzten drei Zeilen eine Wiederholung sind.
Zu erklärend empfinde ich diesen Schluss, zu nachdrücklich.
Liebe Grüße
Gerda
Hi Niko,
das, was Quoth schreibt, habe ich mir im Nachhinein auch gedacht. Deshalb habe ich deinen Text auch bei der Monatswahl gewählt. Es entsteht eine Klimax. Aus "nur einen ton" wird "in der weite eines tones". Aus "sein eigen nennen" wird "eigen sein". Diese Klimax könntest du noch steigern, finde ich, fügtest du vor den letzten drei Zeilen einen Absatz ein:
eigen
nur einen ton
sein eigen nennen
als ob der wind
durch kronen streicht
sich legen
in die weise stille
dämmrung sein
und horizont
in der weite eines tones
eigen sein
und selbst
Saludos
Gabriella
das, was Quoth schreibt, habe ich mir im Nachhinein auch gedacht. Deshalb habe ich deinen Text auch bei der Monatswahl gewählt. Es entsteht eine Klimax. Aus "nur einen ton" wird "in der weite eines tones". Aus "sein eigen nennen" wird "eigen sein". Diese Klimax könntest du noch steigern, finde ich, fügtest du vor den letzten drei Zeilen einen Absatz ein:
eigen
nur einen ton
sein eigen nennen
als ob der wind
durch kronen streicht
sich legen
in die weise stille
dämmrung sein
und horizont
in der weite eines tones
eigen sein
und selbst
Saludos
Gabriella
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