mein herzecho
ohne mich
spuckt es blut
schlägt schlägt schlägt
wie konnte ich glauben
es meinte je mich
als es stolperte
irgendwann wird es
mich missen
den unbekannten raum
.
.
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mein herzecho
Hallo Jelena,
der Titel "mein herzecho" hat mich auch abgeschreckt, muss ich zugeben.
Zudem verstehe ich den Sinn des letzten Satzes nicht. Er wirkt angehängt auf mich.
Meine Idee wäre, nur ein Vorschlag:
irgendwann
ohne mich
spuckt es blut
schlägt schlägt schlägt
wie konnte ich glauben
es meinte je mich
als es stolperte
irgendwann wird es
mich missen
Was meinst du?
Saludos
Gabriella
der Titel "mein herzecho" hat mich auch abgeschreckt, muss ich zugeben.
Zudem verstehe ich den Sinn des letzten Satzes nicht. Er wirkt angehängt auf mich.
Meine Idee wäre, nur ein Vorschlag:
irgendwann
ohne mich
spuckt es blut
schlägt schlägt schlägt
wie konnte ich glauben
es meinte je mich
als es stolperte
irgendwann wird es
mich missen
Was meinst du?
Saludos
Gabriella
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Jelena
Hallo ihr Zwei,
ich merke an euren Antworten, dass ich nicht transportieren konnte, was ich eigentlich meine. Ich wollte den Eindruck, den mein Herzultraschall hinterließ, wiedergeben, die Fremdheit, die ich meinem doch eigentlich nächsten Organ gegenüber gar nicht kenne. Ich werde darüber nachdenken und es bearbeiten.
LG, Jelena.
ich merke an euren Antworten, dass ich nicht transportieren konnte, was ich eigentlich meine. Ich wollte den Eindruck, den mein Herzultraschall hinterließ, wiedergeben, die Fremdheit, die ich meinem doch eigentlich nächsten Organ gegenüber gar nicht kenne. Ich werde darüber nachdenken und es bearbeiten.
LG, Jelena.
Hallo Jelena, ich mag den Titel und auch das Gedicht, das ich vermutlich ganz richtig verstanden habe; entscheidend die 2. Strophe, in der für mich das "Fremdsein" besonders gut rüberkommt
Mit den letzten drei Zeilen habe allerdings auch ich meine Schwierigkeiten, da plätschert der Text so dahin, jedenfalls in der allerletzten Zeile; irgendwann wird es mich missen geht für mich nicht auf, da das Herz ja (wahrscheinlich) nicht mehr schlägt, wenn Ihr Euch - ein für allemal - "trennt".
Mit den letzten drei Zeilen habe allerdings auch ich meine Schwierigkeiten, da plätschert der Text so dahin, jedenfalls in der allerletzten Zeile; irgendwann wird es mich missen geht für mich nicht auf, da das Herz ja (wahrscheinlich) nicht mehr schlägt, wenn Ihr Euch - ein für allemal - "trennt".
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Gerda
Liebe Jelena,
ich habe das Gedicht erst nach deiner Erläuterung deiner Intention nach lesen können.
Ich denke, wenn du schreiben würdest:
ohne bewusste steuerung
...
...
wäre es klar bis hierher:
irgendwann wird es
mich missen
den unbekannten raum
Da dreht sich m. E. die Perspektive. War es zuvor das Lyrich, das sich darüber wundert, dem eigenen Herzen derart fremd zu sein, versuchst du jetzt aus Sicht des Herzens eine Art Schlussfolgerung zu ziehen, gewissermaßen dem Lyrich Trost zu spenden. Ich musste an Sätze einer beliebigen Mutter denken, nach dem Motto: Du wirst noch sehen was du an mit hattest.
Liebe Grüße
Gerda
ich habe das Gedicht erst nach deiner Erläuterung deiner Intention nach lesen können.
Ich denke, wenn du schreiben würdest:
ohne bewusste steuerung
...
...
wäre es klar bis hierher:
irgendwann wird es
mich missen
den unbekannten raum
Da dreht sich m. E. die Perspektive. War es zuvor das Lyrich, das sich darüber wundert, dem eigenen Herzen derart fremd zu sein, versuchst du jetzt aus Sicht des Herzens eine Art Schlussfolgerung zu ziehen, gewissermaßen dem Lyrich Trost zu spenden. Ich musste an Sätze einer beliebigen Mutter denken, nach dem Motto: Du wirst noch sehen was du an mit hattest.
Liebe Grüße
Gerda
Hallo Jelena,
ups, dass du das Fremdsein bei einem Herzultraschall beschreibst, habe ich auch nicht herausgelesen.
Diese Idee finde ich originell, aber sie ist m.E. nicht originell umgesetzt.
Zudem stimme ich Gerda zu. Die drei letzten Zeilen passen dann nicht. Da solltest du in der Perspektive des LIs bleiben.
Saludos
Gabriella
ups, dass du das Fremdsein bei einem Herzultraschall beschreibst, habe ich auch nicht herausgelesen.
Diese Idee finde ich originell, aber sie ist m.E. nicht originell umgesetzt.
Zudem stimme ich Gerda zu. Die drei letzten Zeilen passen dann nicht. Da solltest du in der Perspektive des LIs bleiben.
Saludos
Gabriella
Mir gefällt die Schnörkellosigkeit - eines der wichtigsten Organe und oft doch ein fast unbemerktes Wesen - des Textes und die Vorstellung, die Ännaherung einmal bis zum Perspektivenwechsel durchzuspielen. Vielleicht würde ich das "mein" im Titel weglassen, da dieser Bezug im Textzusammenhang schon sehr deutlich wird.
Ein Klang zum Sprachspiel.
-
Gerda
Eule hat geschrieben: Vielleicht würde ich das "mein" im Titel weglassen, da dieser Bezug im Textzusammenhang schon sehr deutlich wird.
Das ist eine gute Idee, finde ich ... aber gerade fällt mir etwas anderes auf, was ich bisher nicht beachtet habe.
Liebe Jelena,
im Text nimmst du nicht Bezug aufs Echo, sondern sprichst vom Organ selbst. Das Herzecho spuckt ja kein Blut. Je länger ich darüber nachdenke, desto schwieriger finde ich gerade diesen Punkt. Du brauchst im Text meines Erachtens einen Kniff, um nicht das"Herz" zu benennen, dem Leser aber die Möglichkeit geben "Herz" zu denken, sonst geht es nicht auf.
Liebe Grüße
Gerda
Ich habe das Echo so verstanden, dass es die Frage anreißt, wer da "der Chef" ist/ das Subjekt (das Ich oder das Herz) bzw. was wirklich ist, das Schlagen des Herzens oder sein Echo (<-- auch wenn nicht im strengen Sinne gemeint). Für mich war es jedenfalls eine Verständnishilfe!
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