Freundschaft

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Eule
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Beitragvon Eule » 02.08.2011, 00:21

Freundschaft


Hinter den Brettern funkeln
Halme mit Euren Augen und

Lachen hallt über den
Weg ganz kurz nur

im Laufen kannten wir uns

was nun fehlt
ein Leben lang.
Zuletzt geändert von Eule am 28.08.2011, 17:30, insgesamt 2-mal geändert.
Ein Klang zum Sprachspiel.

Max

Beitragvon Max » 02.08.2011, 20:22

Hallo Eule,

(ich glaube, ich habe Dich hier noch gar nicht gelesen, also willkommen erst einmal).

Ein erster, und vielleicht leicht flüchtiger Eindruck von Deinem Text: Ich finde es nicht ganz leicht, die Zeilen in einen Zusammenhang zu bringen, vieles schwebt mir frei und vor allem mit wenig Bezug auf anderes. Die letzte Strophe aber ist mir hängen geblieben, die habe ich gerne gelesne.

Liebe Grüße
Max

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Eule
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Beitragvon Eule » 02.08.2011, 21:56

Danke Max, hatte nur den Nick geändert (s. Faden dazu im Blauen Café). Du hast Recht, an dem Gedicht ist noch einiges zu provisorisch und nicht genug miteinander verknüpft. Hier werde ich dran arbeiten. Herzliche Grüße !
Ein Klang zum Sprachspiel.

AkustischeSchärfe

Beitragvon AkustischeSchärfe » 28.08.2011, 13:46

Ich verstehe es als aufgedeckten verrrat eines freundes, und die abkehr von diesem. Es fügt sich schon alles für mich, doch vermag ich nicht zu sagen, ob ich nicht einfach zu viel hinein interpretiere. Es ist eher ein gefühl, keine logik, die mir nach dem lesen blieb.


Liebe Grüße!

Oldy

Beitragvon Oldy » 28.08.2011, 16:49

Hallo Eule,

das Ganze sehe ich schon, nur kann ich das hier nicht recht "enträtseln".
Hinter den
Brettern funkeln
Halme mit Euren
Augen und

Der Kontext und das dazugehörige Bild will sich mir nicht entschließen.


im Laufen kannten wir uns

was nun fehlt
ein Leben lang.

Hier stolpere ich über die Kombination "nun" und "was". Das hakelt für mich. Irgendwie. Vielleicht kann man das ein wenig straffen.
[i]im Laufen kannten wir uns

fehl(s)t nun
ein Leben lang.

[/i]
Nur ein Vorschlag.

lg
Uwe

Niko

Beitragvon Niko » 28.08.2011, 22:30

im laufen kannten wir uns - das finde ich die absolut stärkste stelle in deinem text, eule. und für mich ist der text von vorne bis hinten schlüssig und - nahegehend.
also von aufgedecktem verrat sehe ich hier nix. bei den vielen bildern, die diese wenigen worte erzeugen, kommt mir eher in den sinn, freundschaften nicht erkannt zu haben (hinter den brettern - verbrettertes ich) chance vertan am ende (ein leben lang) für diesen einen freund, oder aber überhaupt die fähigkeit verloren zu haben, freundschaften einzugehen.
(hier stören mich auch die zeilenbrüche nicht :razz: )

liebe grüße: niko

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Eule
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Beitragvon Eule » 28.08.2011, 23:18

Danke für Eure Kommentare und Gedanken! Habe zuerst einmal die Setzung der ersten beiden Strophen verändert. Das lI spricht über Freundschaft und die ambivalente Trauer um verlorene Freunde.
Ein Klang zum Sprachspiel.

AkustischeSchärfe

Beitragvon AkustischeSchärfe » 28.08.2011, 23:45

Na dann lag ich ja gar nicht mal so verkehrt - was hast du denn geändert?


liebe grüße.

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Beitragvon Eule » 29.08.2011, 00:20

Die Strophenzahl und -länge. vga. ;-)
Ein Klang zum Sprachspiel.

Gerda

Beitragvon Gerda » 29.08.2011, 10:58

Hallo Eule,

Eule hat geschrieben: Das lI spricht über Freundschaft und die ambivalente Trauer um verlorene Freunde.


So hatte ich den Text auch verstanden und finde, du triffst die Stimmung sehr gut, in der zumeist auch ein eigenes Versagen mitschwingt, wenn Freundschaft vergeht.

Liebe Grüße
Gerda

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Beitragvon Eule » 29.08.2011, 19:21

Hallo Gerda, danke für Deinen Kommentar. Oft ist es auch nur ein Auseinandergehen, z.B. auf verschiedene Schulen, oder danach in die Berufstätigkeit. Herzliche Grüße !
Ein Klang zum Sprachspiel.


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