Hallo!
Danke für eure Kommentare! Ich muss unbedingt auch welche schreiben... Aber jetzt fangen ja zum Glück die Osterferien an, da habe ich mir Zeit - wie auch immer

...
Danke an Arne! Wenn du noch lange genug draufschaust entdeckst du bestimmt noch 1000 Fehler

!
Ferdi, deine Vorschläge haben mir sehr geholfen und ich habe gerne alles übernommen. Hihi....ich meinte das "Bouquet" auch "Bukett" geschrieben - eine "harmonische Zusammenstellung von Blumen"

Hallo Leonie! Danke für dein Kommentar! Ja, über diesen veröffentlichten Text habe ich mich auch sehr gefreut, aber ich hätte gerne andere "Seiten-Nachbarn" gehabt, weißt du

? Also, dass andere Leute neben mir stehen

... die meisten anderen Texte in dem Buch finde ich ehrlich gesagt doof *lach*
Nun zu diesem Text: Ich glaube ich lasse den Titel jetzt so (mit der leichten Abkürzung)... Dass dich die "Tanke" raushaut ist schade... aber ich kann auch nicht viel tun als dir das vielleicht nahe zu bringen... Also für mich ist das einfach wie im gesamten Text dieses Zwischenspiel aus idealisierter Traumwelt, die aus einem Strand, Veilchen, Wäldern, dem Meer, einem Hafen, Booten, Seerosen, Kastanien, Jugend, Freiheit, etc. besteht und der tatsächlichen Welt, die doch eher von Plattenbauten, Magensäften, Stürmen, Dunkelheit, Augenhöhlen und eben auch Bier an Tankstellen geprägt ist... Für mich ist das wie ein ständiger Kampf zwischen diesen beiden Welten im Gedicht... Am Ende siegt die Tankstelle

Also auf jeden Fall vielen Dank für deinen Kommentar!
Hallo Flora!
Puh, das ist ja ein Batzen

! Aber danke für die viele Mühe und Genauigkeit!
Also - zum Verbot der Eltern:
Naja, findest du nicht auch, dass das eine gewisse Grundstimmung, sozusagen "Ur-Stimmung" ausdrückt? Für mich steht jedenfalls die Zeit aus meiner Kindheit, in der meine Eltern fort waren oder geschlafen haben für einen Zeitraum, in dem praktisch alles erlaubt ist und jegliche Verbote überschritten werden können. Ich weiß wie ich, als meine Eltern auf dem "Elternabend" waren mir wie eine Verrückte Aktenzeichen XY, das Schweigen der Lämmer angeschaut habe, heimlich aus der Weinflasche getrunken habe, eine Zigarre von meinem Vater gekostet habe, mindestens einen Liter Schockoladenpudding gefressen habe und dann stundenlang mit einer Schulfreundin am Telefon gequatscht habe, mit dieser das Radio angerufen habe und mir ein Lied für meinen großen Schwarm, einen Fernsehmoderator gewünscht habe

... das ist für mich eine unverwechselbare Stimmung voller Freiheit... später setzt man sich ja eher seine eigenen Gewissens- und Anstandsverbote - früher war es noch "das Verbot der Eltern", finde ich. Deshalb "ihr" Verbot.
Zur Welt:
Zu einem Schiff würde man ja auch sagen: Es liegt im Hafen. Deshalb liegt auch die Welt für mich im Hafen. Für mich persönlich, aber das muss man so nicht sehen, ist die Welt hier ein dunkles wellenreiches Meer, dass eben wogend im Hafen liegt. Unergründlich, gefährlich, herausfordernd, geheimnissvoll... genau das, was gut zu einem Verbot passt eben.
Deine Vorschläge dazu sind interessant, geben aber nicht ganz das wieder, was ich mir vorstelle. Ich würde es auch nicht so eng sehen, dass der Hafen Teil der Welt sei - im Grunde sind auch die Menschen, die das da erzählen Teil der Welt oder? Alles ist ja Teil der Welt, aber für mich stellt das Wort "Welt" in diesem Zusammenhang" eher einen Aspekt des Unbekannten, der Freiheit und der Ferne dar.
Ach, bei den Reimen halte ich doch nie lange eine Form durch

... daran kann man sich glaube ich gewöhnen. Ich finde das ja auch immer ganz lustig... Es ist für mich auch so ein kleines Augenzwinkern den ganz stringenten und klassischen Gedichten gegenüber - was hier noch ziemlich klassisch und geordnet anfängt löst sich dann bald im Chaos auf

...
Mit dem Katalogproblem hast du Recht. Deshalb habe ich ein Komma nach "Veilchen" gestrichen. Jetzt sind diese im Katalog und der ist immer noch im Wald.
Ähm... die Zähne haben gar nicht so viel mit dem "Malen" zu tun. Es steht nur nebeneinander und der Zusatz "Merkst du nicht..." gehört eher zu dieser Art von Überzeugungskunst dem angesprochenen Gegenüber. Wie eine Verführung zum Unrechten

...
"Echte Zähne" sind für mich keine künstlichen.

Viele Menschen sagen ja so: "Ich habe noch meine echten!"
Ich sage danach ja nur, dass AUßERDEM unsere Zungen nicht gezwungen sind (ein toller Reim oder

?) - aber das dies nun aus den echten Zähnen zwangsmäßig folgt - davon steht da ja nichts. Es ist nur eine Aufzählung.
Wenn man jung ist macht es großen Spaß die Jugend zu idealisieren

... Wenn ich mal alt bin werde ich natürlich über sie meckern und das Alter idealisieren. Nach dem Motto: "Ich möchte ja bloß niemals wieder 17 sein!" - So ein Blödsinn

! Ich wäre gerne 17

! Schon jetzt

!
Aber ich lenke mich gerade selbst ab!
Zurück zu deinen Anmerkungen:
Ja, ich meinte Bouquet/Bukett - mmm... also - ich wollte eigentlich so ein bisschen mit diesen Begriffen wie "Schmetterlinge im Bauch" spielen und einen krassen Kontrast zwischen dieser hübschen Traumebene und der Tristesse einer Wirklichkeit herstellen... ich mag diese Zeilen eigentlich sehr gerne, weil sich vor meinem inneren Auge da abgefahrene Bilder zusammensetzen - wie bei solchen Gemälden:
http://www.reproarte.com/files/images/A ... herbst.jpgOb ein Bouquet nun frei ist oder nicht - auf jeden Fall ist es für mich schon traumwandlerisch und "frei" genug, dass es im Magensaft gedeiht

!
Dann meine ich mit dem "Das blüht mir" in gewisser Weise so etwas wie "Das stelle ich mir für die Zunkunft vor" ... natürlich kann man auch hereinlesen "Das wird mir geschehen" - und sie erkennt dann ja letztendlich, dass sie eben doch in ihrer Welt gefangen bleiben und zwischen den Plattenbauten an der Tanke nur schwerlich ein Schiff zum ablegen zu finden ist - OBWOHL sie noch so jung sind.
Wieso es nun um eine Tanke, Bier und das Ertrinken (eher in ihrer tristen Wirklichkeit als tatsächlich) geht, habe ich ja glaube ich schon versucht zu erläutern.
Ach, wenn man meine Gedichte wie Lieder gerne mitträllert habe ich glaube ich schon sehr viel mehr erreicht als die meisten Leonce-und-Lena-Preisträger der letzten Jahre

- Das stört mich nicht.
Demnächst im Repertoire: Anke sagt "danke" mit der Pranke an der Tanke auf der Banke für Kranke mit einer Flanke

...
Ja, Niko! Danke für deinen Vorschlag für den Titel. HAbe ich gerne übernommen. Freue mich, dass es dir gefällt!
Also, ich hoffe ich konnte euren Kommentaren gerecht werden.
Vielen Dank an alle

Liebe Grüße,
l