Endgültige Fassung
Winterdämmern
Eine weiße Decke über dem Sand
als müsse sie den Strand wärmen
Eisschollen
begrenzen den Spülsaum
Dazwischen ein Stiefel
nirgends Spuren
Der Tag schleicht ins Dunkel
Fassung II
Winterdämmern
Eine weiße Decke über dem Sand
als müsse sie den Strand wärmen
Die Welt trägt Schnee
Eisschollen
begrenzen den Spülsaum
Dazwischen ein Stiefel
nirgends Spuren
Der Tag schleicht ins Dunkel
Fassung I
Winterdämmern
Eine Schneedecke*
als müsse sie den Strand wärmen
Die Welt trägt Mütze
Eisschollen
begrenzen den Spülsaum
Dazwischen ein Stiefel
nirgends Spuren
Der Tag schleicht ins Dunkel
[*]vorher: Eine Schneedecke über dem Sand (Änderung dank leonie)
Winterdämmern
Lieber Max,
mir hat der Satz "Die Welt trägt Mütze" gut gefallen, weil es weitergehend ist als "Die Welt trägt Schnee". Ich sehe bei dem ersten Satz sowohl die Menschen mit Mützen als auch die Landschaft und was darin so herumsteht. Und es ist nicht gleich deutlich, dass es bei "Mütze" um Schnee geht.
Wenn Du den Satz streichst, fände ich es schön, ihm anderswo wieder zu begegnen...
(Ich mag solche Beobachtungen auf diese Weise in Worte gekleidet...)
Liebe Grüße
leonie
mir hat der Satz "Die Welt trägt Mütze" gut gefallen, weil es weitergehend ist als "Die Welt trägt Schnee". Ich sehe bei dem ersten Satz sowohl die Menschen mit Mützen als auch die Landschaft und was darin so herumsteht. Und es ist nicht gleich deutlich, dass es bei "Mütze" um Schnee geht.
Wenn Du den Satz streichst, fände ich es schön, ihm anderswo wieder zu begegnen...
(Ich mag solche Beobachtungen auf diese Weise in Worte gekleidet...)
Liebe Grüße
leonie
Lieber Max,
aber wehe, wenn nicht! .-)
(Mir gefällt es so sehr)
liebe Grüße,
Lisa
aber wehe, wenn nicht! .-)
(Mir gefällt es so sehr)
liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
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