die äpfel die wir
pflücken, nur gezüchtete
überRaschungen. was wissen wir,
vom wahn den wir säten,
auszer stil
_blüten die sich unsäglich
in uns breiten.
geDankensTurm, du,
nUr du
fegst allES hin
&weg. kannst du auch
neon auspusten
hinter meiner schläfe?
ich weisz, du
suchst nicht
glanz in dem ganzen geläut
du bindest astern zur wintersstatt,
doch ich suche die wärme der sonnenblume.
du, lass mich
leben in legenden
der buchstaben,
ohne dass ich mich
deplatziert empFinde
was uns verband
verDient(e) ein prädikat,
eher post-
diktat. doch 5 buchstaben
an denen sich kreaturen
ihre menschlichkeit spuren,
an denen sie sich
laben, um ihre gaben
zu beWeisen suchen,
ist mir nICHt
genug, scheint es doch
wie ein trug,
solch abGESCHMACKte
hüllsel wie ein füllsel
in unsere distanz
zu spucken.
schnipsel II
Hallo noel,
ich weiß, das muss ermüdend für dich sein, .-) doch hier geht es mir mal wieder so, dass mich die Großbuchstaben so rausreißen, dass ich das Gedicht darüber verliere, (vor allem beim geDankensTurm ist mir das einfach zu viel) sie also nicht einen weiteren Raum öffnen, oder meine Aufmerksamkeit verstärken. Dabei sind da so schöne, starke Bilder drin, die doch ganz ohne "Hilfe" bestehen und wirken können.

Liebe Grüße
Flora
ich weiß, das muss ermüdend für dich sein, .-) doch hier geht es mir mal wieder so, dass mich die Großbuchstaben so rausreißen, dass ich das Gedicht darüber verliere, (vor allem beim geDankensTurm ist mir das einfach zu viel) sie also nicht einen weiteren Raum öffnen, oder meine Aufmerksamkeit verstärken. Dabei sind da so schöne, starke Bilder drin, die doch ganz ohne "Hilfe" bestehen und wirken können.
Bis hierher gefällt es mir sehr in seiner Eigenheit! Aber klanglich und inhaltlich kommt es für mich hier an, daher würde ich es hier auch gerne enden lassen.die äpfel die wir
pflücken, nur gezüchtete
überraschungen. was wissen wir,
vom wahn den wir säten,
außer stil
_blüten die sich unsäglich
in uns breiten.
gedankensturm, du,
nur du
fegst alles hin
&weg. kannst du auch
neon auspusten
hinter meiner schläfe?
ich weiß, du
suchst nicht
glanz in dem ganzen geläut
du bindest astern zur wintersstatt,
doch ich suche die wärme der sonnenblume.
du, lass mich
leben in legenden
der buchstaben,
ohne dass ich mich
deplatziert empfinde

Im letzten Abschnitt zeigt es für mich unvermittelt zu weit und auch zu belehrend, sich selbst erhöhend, hinaus, verändert auch sein Sprache und wirkt eigentümlich angehängt auf mich. Vielleicht übersehe ich aber auch etwas. Ich würde es eher als Extraschnipsel kenntlich machen und für sich stehen lassen.was uns verband
verdient(e) ein prädikat,
eher post-
diktat. doch 5 buchstaben
an denen sich kreaturen
ihre menschlichkeit spuren,
an denen sie sich
laben, um ihre gaben
zu beWeisen suchen,
ist mir nicht
genug, scheint es doch
wie ein trug,
solch abgeschmackte
hüllsel wie ein füllsel
in unsere distanz
zu spucken.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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