Wortfrüchte

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Gerda

Beitragvon Gerda » 05.08.2010, 07:14

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Zuletzt geändert von Gerda am 15.08.2010, 08:59, insgesamt 4-mal geändert.

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Pjotr
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Beitragvon Pjotr » 09.08.2010, 10:46

Oh pardon, Gerda, Elsa, liebe Damen, was ich tippte war nicht was ich dachte, wollte fragen, warum kein Komma. Aber ich habe mir das ja dann selbst beantwortet: Weil "versetzt_in_einen_Schwebezustand" eine zusammenhängende Aussage ist. Gell, Elsa? Nach "sichtbar werden" würde ich übrigens auch ein Komma setzen.

Apropos Komma. Jemand, ich glaube Niko, hätte aus metrischen Gründen "Glühen" lieber zu "Glüh'n" gemacht. Das Komma nach "Glühen" sehe ich, abgeseh'n von der Grammatik, auch als musikalische Pause. Das Komma ist demnach nicht nur was fürs Auge. Diese Pause hält doch den Groove aufrecht, verlangt sogar nach Glü-hen. Andernfalls müsste zwecks Reim auch "Staunen" verkürzt werden zu "Staun'", und das klönge dann schon sehr schlecht, nein?

Jetzt, wo Ihr beide auf "Kriegsstimmung" hingewiesen habt, lese ich das auch bald so. Ojeoje. Vielleicht hat der Faden deshalb allseits so erzürnt begonnen. Und ich war so naiv, und hab's als letzter gemerkt, haha. Nönö, Krieg ist und bleibt für mich etwas ganz anderes.


Salut

Pjotr


P.S.: Strenggenommen (kosmetische Nebensächlichkeit) müssten auch hier noch zwei rein, oder? "Erst, als es darum geht, dieselben auszuwiegen" -- Und dieses vielleicht ohne? "bricht mit Macht nun Zorn sich Bahn"

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 09.08.2010, 13:12

[quote="Pjotr"]Oh pardon, Gerda, Elsa, liebe Damen, was ich tippte war nicht was ich dachte, wollte fragen, warum kein Komma. Aber ich habe mir das ja dann selbst beantwortet: Weil "versetzt_in_einen_Schwebezustand" eine zusammenhängende Aussage ist. Gell, Elsa? Nach "sichtbar werden" würde ich übrigens auch ein Komma setzen.
Pjotr

Richtig, lieber Pjotr.
Mit dem vermissten Komma hast du übrigens auch recht, hab ich übersehen.

Liebe Gerda,

Also da gehört auch eins hin! Sorry.

Liebe Grüße
Elsa
Schreiben ist atmen

Gerda

Beitragvon Gerda » 09.08.2010, 13:45

Danke Pjotr fürs Nach"häkeln" und danke Elsa, fürs Aufpassen . Ich habe es gerade korrigiert.

Ich hatte mir bezüglich der Zeichensetzung folgende Frage gestellt:
Muss am Zeilenende in einem Gedichts überhaupt ein Komma stehen oder reicht der Umbruch als Zeichen/als Zäsur?
Wir haben es ja nicht mit Prosa zu tun, die Regeln können, müssen aber nicht unabdingbar gelten.
Meine (Nach)lässigkeit nur immer wieder ist jene, dass ich es nicht konsequent umsetze. (Bin halt kein Buchhalter).
Wenn mich nicht freundlich jemand mit der Nase drauf stößt, dann wirken die Kommata in meinen Texten häufig, wie mit einem Zufallsgenerator eingestreut. ;-) Möglich sogar, dass der eine genauere Trefferquote hätte. ... :icon_redface2:
LGG

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 09.08.2010, 14:46

Liebe Gerda,

ich mag nicht herumpfuschen in deinem schönen Gedicht, aber wenn du schon fragst?

Ich würde die Interpunktion aufs Nötigste reduzieren:

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Das wäre meine Wahl.

Liebe Grüße
ELsa
Schreiben ist atmen

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fenestra
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Beitragvon fenestra » 09.08.2010, 17:08

Hallo, Gerda,

da dein Text als Stilmittel eine hohe grammatikalische Komplexität im Satzbau verwendet, ist meines Erachtens die Interpunktion keineswegs "Erbsenzählen", sondern sehr wichtig für eine kohärente sprachliche Wirkung. Im Prinzip finde ich Elsas Ansatz, möglichst wenig Kommata zu setzen, in der Lyrik richtig, weil Lyrik oft nicht mit kompletten Sätzen arbeitet. Daher können die Kommata am Ende der Zeilen entfallen. Bei diesem durchstrukturierten Text würde ich die Zeichensetzung allerdings durchziehen, wie bei einem Prosatext. Und zwar einschließlich Punkt und Gedankenstrich:


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Wie auch immer du dich entscheidest, das Komma hinter "Macht" ist grammatikalisch falsch, daher sollte es entfallen.

Zum Inhalt deines Textes:

Ich habe den Text tatsächlich auf die Gespräche eines Paares bezogen: Am Anfang hängt man einander an den Lippen. Sich einschleichende Missverständnisse überhört man noch, weil man weiterhin schwelgen möchte. Nach und nach aber werden die Missklänge unüberhörbar. Der Umgang miteinander schlägt ins Gegenteil um, man legt die Worte auf die Goldwaage und bekämpft sich.

Insgesamt für mich ein schlüssiger Gedankengang, für den als Titel "Früchte" eigentlich reichen würde. Das andere könnte der Text selbst erschließen.

Die Sprachebene ist mir persönlich zu wenig zeitgenössisch. Wenn ich über den Verfall einer (Gesprächs-)Beziehung rede, würde ich heute - auch in der Lyrik - nicht von Wohlklang, zartem Blühen und Hauch reden. Die Früchte einfahren, der Ernte Pracht - das sind zweifellos schöne Wendungen - in einem Gedicht der Romantiker vergangener Zeiten. Argwohn, Zorn bricht sich Bahn, gezückte Klingen - das klingt nach Operette. Mir fehlt hier eine Erneuerung der Sprache, ein stimmiges Vokabular, das Begeisterung und Ernüchterung lebendig für Menschen von heute nachzeichnet. Selbstverständlich sind die Erwartungen an Lyrik in diesem Punkt sehr verschieden, wie man ja bereits an den vorhergehenden Kommentaren gesehen hat.

Viele Grüße
fenestra
Zuletzt geändert von fenestra am 10.08.2010, 01:02, insgesamt 1-mal geändert.

Gerda

Beitragvon Gerda » 10.08.2010, 00:44

Hallo fenestra,

ich danke dir herzlich für die ausführliche Rückmeldung und Würdigung meines Gedichtes.
Mir leuchtet es ein, was du bezüglich der Zeichensetzung feststellst. Ich möchte gern mit Zeit und Muße jeden Schritt nachvollziehen. Das wird jedoch nicht vor Mittwoch/Donnerstag etwas werden, deshalb bitte ich um Geduld.
Was ich dich aber fragen möchte - könntest du dir eine etwas andere Leseart vorstellen, als jene, den altertümlichen Sprachduktus völlig ernst zu nehmen?
Die Erhöhung soll der Übertreibung dienen, so ist es zumindest von mir intendiert und wurde auch schon mal von fremden Autoren als das erkannt,
Abr ganz sicher ist es auch Geschmackssache.
Übrigens habe ich die allermeisten meiner Gedichte in einer zeitgemäßen Sprache geschrieben. Du wirst sicher dann eher auf deine Kosten kommen.

Gute Nacht
Gerda

Gerda

Beitragvon Gerda » 10.08.2010, 00:46

Liebe Elsa,

Mittwoch oder Donnerstag kümmere ich mich um meine Früchtchen unter Einbeziehung von fenestras Rückmeldung.
Hab vielen Dank!

Gute Nacht!
Gerda

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fenestra
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Beitragvon fenestra » 10.08.2010, 21:43

Was ich dich aber fragen möchte - könntest du dir eine etwas andere Leseart vorstellen, als jene, den altertümlichen Sprachduktus völlig ernst zu nehmen?
Die Erhöhung soll der Übertreibung dienen, so ist es zumindest von mir intendiert


Hallo, Gerda,

du bezweckst also eher eine ironisierende, spöttische Lesart ? So wird es in der Tat nachvollziehbarer. Du überzeichnest bewusst die Gefühle sowohl am Anfang beim Überschwang, als auch später beim Hauen und Stechen.

Ich habe lange darüber nachgedacht, wieso für eine Ironisierung von Gefühlen immer wieder die Hochsprache der Romantiker (oder Elemente daraus) herhalten muss. Eine Parodie auf die alten Gedichte ist es deshalb ja noch nicht und soll es wohl auch in deinem Text nicht sein - dazu ist zu wenig Zitat, sind zu wenig Parallelen darin (sollte ich mich irren, korrigiere mich bitte, ich überblicke vielleicht die entsprechende Literatur nicht ausreichend). Aber vielleicht macht man sich in solchen Texten einfach allgemein lustig über die überschwängliche Art, mit der Gefühle damals - in unserer eigenen kulturellen Vergangenheit - beschrieben wurden. Darauf beruht dann wohl ein gewisser komischer Effekt.

Die Ironie, der Humor, wollen bei mir dennoch nicht so richtig herüber kommen, auch wenn ich die Absicht jetzt besser erkenne. Ich denke, das liegt zum Teil – wie bereits von anderen angemerkt – an den langen, gewundenen Sätzen, denen man über die Zeilensprünge folgen muss, aber auch daran, dass der Schluss nicht wirklich überraschend daher kommt. Es fehlt vielleicht eine plötzliche Wende, eine überraschende Pointe, um das Ganze abzurunden. Das Mitgehen wird sicher auch dadurch erschwert, dass in dem Gedicht niemand wirklich agiert. Es gibt kein ich, wir, sie oder er, die Sätze stehen im Passiv oder beschreiben Vorgänge, von denen man nicht weiß, durch wen und in welchem Zusammenhang sie stattfinden. Übrigens finde ich dies wirklich bemerkenswert, wie es dir gelungen ist, jegliche Personalpronomen - und auch das schnöde "man" zu vermeiden!

Soweit noch ein paar Anmerkungen von mir, mit denen ich der Wirkung des Gedichtes auf mich persönlich auf den Grund zu gehen versuche.

Gespannt bin ich auf deine Texte in zeitgemäßerer Sprache – wie du sie ja angekündigt hast.

Viele Grüße
fenestra

Nicole

Beitragvon Nicole » 11.08.2010, 08:58

Hallo Gerda,

nun, auch ich mag die Form des Gedichts nicht. Ich bevorzuge Gedichte, die weniger formal daher kommen. Aber das ist mein persönlicher Geschmack. Ob die gewählte Form nun formvollendet ist, kann ich nicht beurteilen. Mag sein, mag auch nicht sein. Dies sollen andere beurteilen. Ich tue es, wie ich es immer tue, rein aus dem Bauch heraus.

Vorab, ich habe die Kommentare nur überflogen, mir ist die Diskussion ( ist die Kritik persönlich, oder ist sie es nicht, wer hat angefangen mit dem Schippchen schmießen im Sandkasten) ehrlich gesagt zu blöd. Daher mag es sein, das ich nun wiederhole, was schon jemand geschrieben hat...

Für mich ist der Inhalt des Gedichts der "Leidensweg" eines Lyrikers im Salon (beispielsweise).

Er pfückt sich Worte und formt daraus ein Gedicht, das er selbst auch gar wunderbar findet. Mag sein, er sieht bereits einige Schwachstellen (gedrückte Stellen, Schrunden) aber er übersieht sie, da er sich selbst an seinem Werk berauscht. Also schreibt er es nieder.
Dann geht es daran, die Ernte zu bewerten - zu wiegen. Damit wären wir hier im Salon (beispielsweise). Und dann wird gewogen, bewertet, der "Krieg" beginnt... Am Ende ist das Werk quasi "vergällt", nun schimmelig und faul.

Unabhängig von der Form fehlt mir hier die Quintessenz. Der Weg wird beschrieben. Der Autor zieht hier kein Resumee, formt keine Erkenntnis. Zumindest keine, die ich den Zeieln entnehmen kann. Von daher bleibt meine Leserwahrnehmung bei "ok, ja. Und weiter?"

Gruß, Nicole

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leonie
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Beitragvon leonie » 11.08.2010, 10:37

Liebe Nicole,

ich möchte für mich anmerken, dass ich hier im Salon noch nie das Gefühl hatte, mir würde ein Text vergällt. Dass ich aber oft das Gefühl hatte, ein Text habe durch die Arbeit daran erheblich gewonnen. Dass ich es toll finde, wie andere sich hier mit meinen Texten auseinandersetzen und welche Mühe sie hinein geben. Und dass ich doch entscheide, was ich mit Kritik mache, ob sie mich und meinen Text weiterbringt oder nicht. Sonst wäre ich auch längst nicht mehr hier. Es geht nicht um Krieg, sondern um konstruktives Arbeiten.

Wenn ich jetzt noch sehe, welche Mühe sich gemacht wird, zum Beispiel jetzt mit der Zeitschrift und dass die Texte dadurch ja eine Würdigung und eine Öffentlichkeit bekommen, die sie sonst nicht gehabt hätten - und das alles ehrenamtlich, dann fällt es mir einfach schwer, so eine Sicht zu teilen.

Liebe Gerda,

ich habe nur meinen Eindruck wieder gegeben und der entstand aus dem Verlauf des Fadens. Selbstverständlich hast Du schon Erfahrung und es steht Dir frei zu entscheiden, was Du mit dieser Rückmeldung anfängst.

Schönen Tag wünscht leonie

Nicole

Beitragvon Nicole » 11.08.2010, 11:17

Hi Leo,

ich stimme Dir zu, ich hatte auch noch nie (oder nur sehr selten) das Gefühl, das ein Trext vergällt wird oder nach der Bearbeitung schlechter wurde... Ich wollte auch nicht (also ich, Nicole) den Salon kritisieren. Wwürde mir die Textarbeit nicht gefallen, wäre ich nicht mehr hier. Ich sagte nicht, das ich die Sicht des Textes teile, nur, das ich den Text so lese.

Sollte ich mich mißverständlich ausgedrückt haben, sorry an den Salon und die, die ihn überhaupt möglich machen.

Liebe Grüße in Deinen Tag,

Nicole

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leonie
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Beitragvon leonie » 11.08.2010, 12:36

Liebe Nicole,

dann habe ich das einfach falsch verstanden, tut mir Leid!

Liebe Grüße auch an Dich zurück!

leo

Nicole

Beitragvon Nicole » 11.08.2010, 12:58

:blumen:

Gerda

Beitragvon Gerda » 12.08.2010, 00:00

Liebe Alle,

durch Nicoles und leonies Kommentare glaube ich langsam zu verstehen, warum sich ausgerechnt an diesem Gedicht die Gemüter der Kritker und zwangsläufig natürlich auch meines, derart erhitzt haben . ;-)

Mir kam heute zum ersten Mal die Idee, dass einige Leser zu glauben scheinen, ich hätte dieses Gedícht für den Blauen Salon, wenn nicht sogar über ihn geschrieben.
Das ist nun ganz und gar nicht der Fall.
Geschrieben habe ich es im Mai 2010, da hatte ich an eine Rückkehr in den Salon noch nicht gedacht. Dem Text liegt auch eine völlig andere Idee zugrunde, als jene, die den kreativen Entwicklungsprozess und die Ausarbeitung einschl. der Besprechung eines literarischen Textes betrifft, ist aber in der von Nicole angeführten Art durchaus zu deuten.
Ausgegangen bin ich von der abgedroschenen Formulierung: "Er hing an ihren Lippen".
Mit meinen Gedanken gelandet bin ich bei Worten, die gleich Früchte, uns etwas vorgaukeln können, was sie leider viel zu oft nicht zu halten im Stande sind.

Liebe Nicole,

vielen Dank für deine Rückmeldung,
Auf deine Kritik gehe ich morgen näher ein. Etwas nehme ich schon einmal vorweg. Lyrik muss nicht Lösungen oder Schlussfolgerungen liefern. Es fiel mir auf, dass su etwas in der Art vermisst.
Gerade Lyrik sollte offen gestaltet sein, damit der Leser für sich zu einer Art individuellem Leseerlebnis findet und so auch zu einer für ihn passenden Schlussfolgerung, was aber imho nicht zwangsläufig gegeben sein muss.
Einge meiner Texte enden völlig offen und sind dennoch fertig.



Liebe fenestra,

dir danke ich für die Zwischen-Antworten, auf deren Grundlage ich morgen auch dir antworten werde.



Ich wünsche allen eine gute Nacht
herzlich (müde)Gerda

Edit: dem "herlich" ein"z" geschenkt.
Zuletzt geändert von Gerda am 13.08.2010, 04:42, insgesamt 1-mal geändert.


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