Liebe Alle,
durch Nicoles und leonies Kommentare glaube ich langsam zu verstehen, warum sich ausgerechnt an diesem Gedicht die Gemüter der Kritker und zwangsläufig natürlich auch meines, derart erhitzt haben .
.gif)
Mir kam heute zum ersten Mal die Idee, dass einige Leser zu glauben scheinen, ich hätte dieses Gedícht für den Blauen Salon, wenn nicht sogar über ihn geschrieben.
Das ist nun ganz und gar nicht der Fall.
Geschrieben habe ich es im Mai 2010, da hatte ich an eine Rückkehr in den Salon noch nicht gedacht. Dem Text liegt auch eine völlig andere Idee zugrunde, als jene, die den kreativen Entwicklungsprozess und die Ausarbeitung einschl. der Besprechung eines literarischen Textes betrifft, ist aber in der von Nicole angeführten Art durchaus zu deuten.
Ausgegangen bin ich von der abgedroschenen Formulierung: "Er hing an ihren Lippen".
Mit meinen Gedanken gelandet bin ich bei Worten, die gleich Früchte, uns etwas vorgaukeln können, was sie leider viel zu oft nicht zu halten im Stande sind.
Liebe Nicole,
vielen Dank für deine Rückmeldung,
Auf deine Kritik gehe ich morgen näher ein. Etwas nehme ich schon einmal vorweg. Lyrik muss nicht Lösungen oder Schlussfolgerungen liefern. Es fiel mir auf, dass su etwas in der Art vermisst.
Gerade Lyrik sollte offen gestaltet sein, damit der Leser für sich zu einer Art individuellem Leseerlebnis findet und so auch zu einer für ihn passenden Schlussfolgerung, was aber imho nicht zwangsläufig gegeben sein muss.
Einge meiner Texte enden völlig offen und sind dennoch fertig.
Liebe fenestra,
dir danke ich für die Zwischen-Antworten, auf deren Grundlage ich morgen auch dir antworten werde.
Ich wünsche allen eine gute Nacht
herzlich (müde)Gerda
Edit: dem "herlich" ein"z" geschenkt.