Wortfrüchte

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Gerda

Beitragvon Gerda » 05.08.2010, 07:14

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Zuletzt geändert von Gerda am 15.08.2010, 08:59, insgesamt 4-mal geändert.

Niko

Beitragvon Niko » 07.08.2010, 11:34

zitat gerda:
Die Kommata sind Stilmittel, aber das nur am Rande, du könntest sie mir diejenigen ja noch benennen, die dir fehl am Platz erscheinen.


zitat gerda:

das lässt mich zumindest vermuten, dass ihm daran gelegen war auf den Kommata herumzureiten. So etwas ist weder kreativ noch niveauvoll, es ist schlciht Erbsenzählerei, um es mal eingermaßen nett auszudrücken.


zitat gerda

Niko hat sich gleich im ersten Feedback dahingehend geöäußert, dass er eigentlich nicht der richtige sei, um dieses Gedicht zu besprechen. Er führte Ferdi ins Feld.


zitat niko:
wie ich dich kenne, ist dieses gedicht in einer speziellen reimform geschrieben. mit einem oberbegriff, den ich nicht kenne. da kennen sich andere besser aus. ferdi zum beispiel (den du, so glaube ich, noch nicht kennst)


liebe grüße: Niko, ohne worte

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leonie
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Beitragvon leonie » 07.08.2010, 11:48

Liebe Gerda,

ich kann jetzt nur meinen Eindruck darüber wiedergeben, weshalb es hier zu Eskalationen kommt und welches Dein Anteil daran sein könnte.

Ich denke, Du hakst hier bei jeder Kritik, die kommt nach. Bei Niko, Lisa, Wüstenfuchs. Dadurch könnte der Eindruck entstehen, dass Du Deinen Text verteidigst.
Also recht überzeugt davon bist oder auch mit der Kritik nicht umgehen kannst.

Wüstenfuchs zum Beispiel gibt ja Begründungen. Du lässt es aber damit nicht gut sein, sondern beziehst Dich genau auf den Punkt, wo er Deiner Meinung nach das nicht tut.

Ich denke, wenn man eine Kritik schreibt, dann muss man auch einfach mal wiedergeben können, wie es einem beim Lesen ergeht. Man muss auch Dinge sagen dürfen, ohne sie bis ins letzte Detail zu begründen. Mir geht es so, dass, wenn ein Autor dann so nachhakt wie Du (nämlich mit Rechtfertigungsunterton und auch wiederum der Einforderung einer Antwort darauf), ich einfach keine Lust mehr habe zum Kommentieren.

Hier geht es ja darum, die Gedichte zu krititsieren und zu perfektionieren und nicht die Kommentare. Bei denen wünsche ich mir, dass sie erstmal einfach so genommen werden, wie sie da stehen.

Du kannst doch auch selbst dem nachgehen, warum ein Leser einen Eindruck gewonnen hat, etwa bei wüstenfuchs, dass der Text kein großes Ganzes ist. Das ist nicht die Pflicht des Kritisierenden, das herauszufinden. Ich meine, es reicht, wenn er es anmerkt. Das ist auch schon eine Hilfe. Die Intensität, mit der ein Kommentierender sich mit einem Text auseinandersetzt sollte ihm überlassen bleiben. Sie sollte auch gewürdigt werden als Rückmeldung, wenn sie anders oder weniger intensiv ausfällt als man sich das gewünscht hat.
Wenn ich diesen Faden lese, dann scheint mir, dass Du hier auch sehr viel Kritik an den Kommentaren/Kommentierenden übst und mehr forderst als man vielleicht zu geben bereit ist. Und das führt eigentlich immer zu Konflikten.

Ich denke, es wäre gut, wenn Du versuchst, bei einem nächsten Text, die Kommentare so zu nehmen wie sie sind: Als Rückmeldung und möglicherweise Hilfestellung, einen Text zu verbessern. In dem Maße, wie der Kommentierende eben bei diesem einen Text dazu bereit ist.

Das ist meine Sicht dazu.

leonie

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 07.08.2010, 12:56

Liebe Gerda,

sicher ist der Satz von Niko

es ist schwierig, jemandes text zu kommentieren, wenn der autor andere meinungen nicht gelten lassen kann.


etwas schwierig, fordert ein zu schnelles allgemeines Urteil, allerdings kann ich die Einschätzung genau durch die Passage nachvollziehen, die Niko wiederum von dir zuvor zitiert hat:

Aber ein Ganzes ist der Text sehr wohl, auch wenn du anders empfindest. Er hat einen roten Faden und anhand dieses Fadens habe ich ihn konsequent entwickelt und zu einer Schlussfolgerung gefunden.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was du meinst.


Du begründest nämlich gar nicht, warum dein Text ein Ganzes ist, sonder schreibst nur, wie du deine Gestaltung des Textes erlebst. Damit kannst du dich trotzdem irren oder jemand anders mit anderen Wahrnehmungsmustern und Prägungen kann das anders empfinden. Ich sehe hier keine Ausführungen, die irgendetwas vorbringen, das herausarbeitet, dass der Text ein Ganzes ist (was ich noch nicht mal abstreiten würde, aber die Argumente dafür lieferst du nicht).
Deine weitere von Verteidigung und nicht Diskussion geprägte Haltung verstärkt diesen Eindruck.

Diese Passage ist für mich besonders markant:

Ich lasse mich nicht verunsichern, ich weiß, dass es ein starker Text ist, der veileicht auf Grund seiner Dichte und From schwerer ankommt als die doch im allgmeine besser verständliche - weil einfacher zu lesende - Prosalyrik, die man in den Internetforen, so auch im Blauen Salon, zuhauf findet.
Ja, man muss sich schon ein wenig Mühe geben, um dieses Gedicht zu duechdringen, aber das wird dir auch bei den weitern meiner -T exte nicht erspart bleiben, du musst ja nicht lesen und Kommentieren.


Das ist einfach eine Haltung, wo man gar nicht mehr diskutieren kann - egal, welche Kritik man übt, sie muss ja doch falsch sein. Das ist bestimmt nicht die Haltung, von der du denkst, dass du sie nach außen kehrst, aber die Sätze sagen genau das. Und ich habe deshalb keine Lust auf deine Fragen an mich bezüglich dieses Textes einzugehen. Vielleicht klappt es beim nächsten Kommentieren besser, hier an dieser Stelle, schließe ich für mich auf Textebene.

Was mir aber wichtig ist zu sagen: Ich bitte anzuerkennen, dass Niko sich dann im weiteren Verlauf des Fadens ohne einen Streit anzufangen ausklinkte (und Streit scheint mir eindeutig die einzig mögliche Entwicklung, die hier zwischen euch in diesem Faden ansonsten hätte entstehen können ) und nicht weiterhin dann von deiner Seite Unterstellungen an ihn ("hast dich damit geoutet" und dergleichen) richtest, die ich unangemessen finde und Textebene und persönlichen Angriff unterschwellig vermischt. So geht das nicht. Und ich halte es auch nicht für nötig.

liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 07.08.2010, 13:39

Liebe Gerda und alle,

ich möchte gern zum Text zurück, wenns recht ist.

Meine Interpretation des Inhalts:

Mich erreicht der Text vollkommen, weil es mir mit meinen Gedichten ganz oft so
geht, wie es hier für mich lesbar ist.

Da schreibt man also ein Gedicht. Man ist stolz drauf, ja, begeistert,
hat das Gefühl, einen besonderen Wurf geschrieben zu haben, zeigt
das Teil dann auch herum.

Rezensenten nehmen einem dann einiges von der anfänglichen
Euphorie, man erkennt druch Repliken, dass da doch noch einiges
zu verbessern wäre. Man versucht sich dran und korrigiert fleißig.

Doch noch immer scheint der Text nicht zu genügen, obwohl
man sich doch bemüht hat, den Vorschlägen der Leser nachzukommen.
Da wächst Frust, da wächst Ärger, ja, Wut sogar!

Und zwar nicht nur auf die Leser, nein, auf das einst so
beglückende Elaborat, auf sich selbst. (das ist jetzt meine persönliche Ernte, die sich
aufs Schreiben bezieht, weil mich das derzeit am Meisten beschäftigt.)

Enttäuschung und Kriegsstimmung sind das Ergebnis.
So lese ich diese Zeilen, die mM eine starke Entwicklung
zeigen: Vom Glück zur Vernichtung.
Hier gezeigt am Beispiel von Wortfrüchten (die auch ähnlich funktionieren in der Kommunikation
im Bereich der Dialoge über Liebe u.v.m.) und anwendbar sind auf fast alle
Lebensbereiche des Menschen.

Das gefällt mir.

Ich bin jetzt leider nicht in Wien, sondern würde ich diesen Text wahnsinnig gern vertonen,
denn die Schreibart höre ich direkt in meinem Ohr. Ich finde sie bemerkenswert.
Und das sage ich nicht, um das Gegenteil von den anderen Rezensenten zu sagen, sondern, weil
es so ist für mich! Ein toller innerer Klang.

Gerda hat geschrieben:Ein zartes Blühen unterschwellig angefacht,
in jedem Hauch gedachtes Glühen, versetzt,
in einen Schwebezustand voller Staunen.


Nach "versetzt" gehört kein Komma.

Liebe Grüße
ELsa
Schreiben ist atmen

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Pjotr
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Beitragvon Pjotr » 07.08.2010, 14:03

Servus Gerda,

ehrlich gesagt kann ich die negativen Kritiken überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich bin zwar kein Poet und dementsprechend irrelevant ist vermutlich mein Kommentar, aber ich bin Gestalter im Seh- und Hörbereich, habe sehr empfindliche Sinne, und was die mir gerade eindrücken, will ich mal spontan auflisten:

Zunächst noch ein technischer Punkt. Binnenreim. Den Begriff kannte ich nicht. Ist beispielweise "Lippen" und "pflücken" ein Binnenreim? Weil beides in einer Zeile sitzt?

Die erste Zeile, mindestens die, erinnert mich ein bisschen an Wilhelm Busch; vielleicht liegt das binnen jenen Reimen. Gefällt mir gut. Hat etwas freches, etwas buschiges eben. Freundlich-spöttisches. Das spöttische liegt vielleicht dem Inhalt zugrunde. Die freundliche Komponente hingegen entspringt, glaube ich, der runden Melodie und dem treibenden Rhythmus in dieser Zeile (und einigen anderen); beim Lesen höre und sehe ich eine Hand auf Klaviertasten, den Daumen weit links, kleiner Finger ganz rechts, sehr große Intervale spielend, und die Hand macht dabei eine rollende Bewegung wie ein kleines, auf Wasserwellen treibendes Holzstück. Interessant ist der rhythmische Abschnitt bei "Wohlklang", danach hatte ich einen Stopp erwartet, aber frecherweise wird die Linie sofort wieder aufgefangen mit "pflücken", exakt im Rhythmus. Bevor also meine Sinne, beim Fliegen durch die Wörter, hinten aus dem "Wohlklang"-Wort herausfallen (jedes Wort hat einen Ein- und Ausgang), sind sie durch das "pflücken"-Wort schon wieder oben auf dem hohen e der Notenskala, da wo der kleine Finger hintippt, wenn nicht gerade der Daumen die tiefen Tasten bearbeitet, also wenn nicht gerade das Holzstück nach Backbord schwingt.

Jetzt bin ich immer noch bei der ersten Zeile erst. Vielleicht später mehr. Muss zum Essen.

Jedenfalls, das, was die Vorkritiker wahrscheinlich als sperrig empfinden, höre ich als angenehme Kontrastpunkte in einem rollenden Gesamtwerk, es rollt auf runden Sohlen weite Schritte, und holt immer wieder Luft, aber dieses Luftholen passt dennoch irgendwie exakt in den Fluss, so wie bei Take Five von Paul Desmond oder Living In The Past von Jethro Tull, um zwei geniale 5/4-Takter zu nennen.

Wenn ich Zeit habe, werde ich noch weitere Zeilen nennen, bei denen das meiner Wahrnehmung nach zutrifft.

Zum Inhalt kann ich momentan nichts sagen, nur zur Ästhetik der Formen und Farben.


Ahoi

Pjotrrr


P.S.: Ich las gerade Elsas Wahrnehmung des Inhalts: "Enttäuschung und Kriegsstimmung sind das Ergebnis", schreibt sie. Zwar hatte ich zum Inhalt nichts gesagt, aber dermaßen schwarz, das kann ich sagen, ist der Inhalt bei mir nicht angekommen. Was für eine Überraschung. Enttäuschung? Vielleicht, aber mit neuer Zuversicht. Kriegsstimmung? Sehe ich, persönlich, keine in dem Text.
Zuletzt geändert von Pjotr am 07.08.2010, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.

Gerda

Beitragvon Gerda » 07.08.2010, 14:26

Liebe Elsa, lieber Pjotr,

einfach DANKEeuch beiden!
Jetzt kann ich wieder durchatmen ... später mehr, ich muss dringend schlafen...
Guten Appetit übrigens Pjotr.
Gerda

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 07.08.2010, 15:03

Pjotr hat geschrieben:
P.S.: Ich las gerade Elsas Wahrnehmung des Inhalts: "Enttäuschung und Kriegsstimmung sind das Ergebnis", schreibt sie. Zwar hatte ich zum Inhalt nichts gesagt, aber dermaßen schwarz, das kann ich sagen, ist der Inhalt bei mir nicht angekommen. Was für eine Überraschung. Enttäuschung? Vielleicht, aber mit neuer Zuversicht. Kriegsstimmung? Sehe ich, persönlich, keine in dem Text.


Lieber Pjotr,

Ist halt Auslegungssache, ich lese hierin:

zu überbrücken ist nichts mehr,
gezückte Klingen helfen zu zerstückeln und zu richten.


definitiv Kriegsstimmung.

Liebe Grüße und guten Appetit,
ELsa
Schreiben ist atmen

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Pjotr
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Beitragvon Pjotr » 07.08.2010, 15:40

Verstehe. In meinen Augen sind das eher des Autors Augen blickend auf die anderen, die Schaschlik machen und richten, während der Autor nicht notwendig selbst da mitmacht, sondern das Beobachtete bedauernd niederschreibt -- und weil er es schließlich erkannt hat, steht er nun ein wenig erleuchteter über den Dingen, ohne Kriegsbeil in der Hand. Satire eher. Spott. Ohne Tote. Meine optimistische Wahrnehmung kann aber auch nur eine Blendung meiner guten Stimmung sein. Nun denn, jetzt habe ich doch noch etwas zum Inhalt kommentiert. Zurück ins Kochstudio. Servus. Danke.

Max

Beitragvon Max » 07.08.2010, 16:17

Hallo Gerda,

ich muss zugeben, ich habe nur wenige der Kommentare gelesen, ahne aber aus dem wenigen, dass es hier rund geht.

Um es deutlich zu sagen: Ich habe Probleme mit dem Text. Nachdem ich das Gedicht nun einige Male gelesen habe, scheint mir der Inhalt zu besagen, dass einiges besser klingt als es ist. Eine genaue Analyse kann dann den ersten Schein nicht bestätigen. Das ist eine Binsenweisheit und mir fehlt eigentlich etwas Exemplarisches, das es motivieren könnte, dies zu einem Gedicht zu machen.

Diese Aussage hast Du in auf den ersten Blick wohlklingende Verse gegossen. Das ist auch ein bemerkenswerter Aspekt dieses Gedichtes, dass man es selbst als Beispiel für seine Hauptaussage liefert. Die Frage ist allerdings, ob dies gewollt ist. Formal hat der Text nämlich - so will mir scheinen - durchaus seine Schwächen. Es ist eben nicht ein Fluss, wie

"Erzähle, o Muse, von den Taten des vielgewanderten Mannes .."

die Melodie, das Metrum untersützt nicht den Inhalt, sondern der Leser muss schon in Strophe 1 kämpfen, um ihr einen Sinn und eine grammatische Struktur abzugewinnen.
Strophe 2 wechselt das Bild. Es geht nicht mehr um Früchte - wie im Rest des Textes - sondern plötzlich blüht und glüht es, wobei mir vorkommt, als könnte der Text zumindest lokal gewinnen, wenn man das Blühen und das Glühen vertauscht: Wie man eine Glut anfacht, weiß ich nämlich, was es heißt ein Blühen anzufachen, eher nicht (jedenfalls hilft das Anfachen der Blüte nicht).

Strophe 3 und 4 gefallen mir relativ am besten, weil ich sie verstehen kann. In der letzten Strophe stört mich schon die Goldwaage, die man halt nimmt, der Name lässt es ahnen, um Gold zu wiegen. halt Dinge, bei denen es auf das Hundertstel Gramm ankommt, keine Früchte. Aber ich will nicht - um in Deinem Bild zu bleiben, alles mit der Goldwaage wiegen, oder Erbsen (naja, keine Früchte) zählen. Dass Du die Goldwaage aber nimmst, um - was auch immer - zu überbrücken, macht das Bild ganz schief.

Doch selbst, wenn ich von all dem absehe: Meine Eingangsfrage bleib t: Was sagt uns der Text, was mag die Autorin bewogen haben, ihn zu schreiben?

Liebe Grüße und welcome back,
Max

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 07.08.2010, 17:48

Also irgendwie erinnert mich die Diskussion an:

http://www.youtube.com/watch?v=kpSr58LOdow

ich verstehs net, was ihr gegen das Gedicht habt.

Aber ich muss ja nicht alles verstehen ... ;-)

ELsa
Schreiben ist atmen

Max

Beitragvon Max » 07.08.2010, 18:16

Liebe Elsa,

vielleicht sagst Du auch, was genau Du nicht verstehst. Ich dachte, ich hätte da eine ganze Reihe von Punkten ausgeführt.

Liebe Grüße
Max

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Beitragvon Elsa » 07.08.2010, 18:35

Max hat geschrieben:Liebe Elsa,

vielleicht sagst Du auch, was genau Du nicht verstehst. Ich dachte, ich hätte da eine ganze Reihe von Punkten ausgeführt.

Liebe Grüße
Max


Lieber Max, ganz einfach:

mir fehlt eigentlich etwas Exemplarisches, das es motivieren könnte, dies zu einem Gedicht zu machen.


Was ist es denn dann? Prosa? :eek:

Lieben Gruß
Elsa
Schreiben ist atmen

wüstenfuchs

Beitragvon wüstenfuchs » 07.08.2010, 19:28

Habe es jetzt auch sehr oft gelesen und mir ist die Sprache zu abgehoben, altertümelnd und verschraubt.
Es sind ausgefeilte Formulierungen, es wirkt künstlich, nicht echt. Wie ein gestelltes Stilleben.
Wie eine gestylte Oberfläche, hinter der nicht wirklich etwas Wichtiges ist.

Wie eine Aufgabe in der Deutschstunde, wo das Gedicht dann eine 1 bekäme. Zu bemüht, zu voll gepackt...


ist nur mein subjektiver Eindruck,

Gruß Fux

Max

Beitragvon Max » 07.08.2010, 20:17

Liebe Elsa,

wenn Du meine Kritik genau liest, dann versuche ich darin das Folgende zu formulieren (zum Ende hin, ja noch einmal): Ich bezweifel nicht, dass es sich um ein Gedicht handelt, mir fehlt nur der Grund, warum es geschrieben wurde. Das, was in irgendwelchen Interpretationskursen lernt "Was will uns der Autor sagen", ist natürlich klippschulhaft, aber wenn so gar nichts an Unbekanntem, Überraschenden findet, ist es eben auch enttäuschend.

Liebe Grüße
Max


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