endlichkeit –
- und ein bison schnaubt
durch die nacht
ich dachte, die liebe wärmt (für immer)
doch jetzt kommen die wilden
tiere entdecken das land
und nichts, nichts mehr
auf der welt wärmt
dein wort
schweigt, mir zuliebe
immerhin ein lautloses
ich liebe dich
(solange ich kann)
und aus der nacht
schleicht sich der bison
.
[endlichkeit - ]
Liebe Diana,
ich habe dein Gedicht schon mehrere Male gelesen und auch zu einem Kommentar angesetzt, dann doch wieder gelassen. Jetzt schreibe ich einfach mal, was mir da durch den Kopf geht:
Einmal ist da ein Bison, der durch die Nacht schnaubt und sich am Schluss aus der Nacht schleicht. Das gefällt mir, da es ein sehr kräftiges Bild ist. Die Frage ist jetzt für mich: für was steht dieser Bison? Und sind mit "die wilden tiere" auch der Bison gemeint? Kann ja nicht, da im Plural. Passen würde es für mich, stünde der Bison auch im Plural. Dann repräsentierten die Bisons für mich hier die schwarzen, düsteren, traurigen Gedanken, die am Schluss wieder verschwinden.
Liebe Grüße
Gabi
ich habe dein Gedicht schon mehrere Male gelesen und auch zu einem Kommentar angesetzt, dann doch wieder gelassen. Jetzt schreibe ich einfach mal, was mir da durch den Kopf geht:
Einmal ist da ein Bison, der durch die Nacht schnaubt und sich am Schluss aus der Nacht schleicht. Das gefällt mir, da es ein sehr kräftiges Bild ist. Die Frage ist jetzt für mich: für was steht dieser Bison? Und sind mit "die wilden tiere" auch der Bison gemeint? Kann ja nicht, da im Plural. Passen würde es für mich, stünde der Bison auch im Plural. Dann repräsentierten die Bisons für mich hier die schwarzen, düsteren, traurigen Gedanken, die am Schluss wieder verschwinden.
Liebe Grüße
Gabi
freue mich über deine worte, liebe gabi, danke sehr!
... tjaja, der bison, schon ein teil der wilden tiere, ja, aber ein besonderer.
vielleicht als eine art unheilverkünder (als anführer auch)?
der sich dann wieder davon schleicht - während das land aber verwüstet bleibt.
liebe grüße
diana
... tjaja, der bison, schon ein teil der wilden tiere, ja, aber ein besonderer.
vielleicht als eine art unheilverkünder (als anführer auch)?
der sich dann wieder davon schleicht - während das land aber verwüstet bleibt.
liebe grüße
diana
Ja, macht Sinn, Diana,
denn die dargestellte Verwüstung in diesem Passus
wird durch den Schluss ja nicht aufgehoben, das Empfinden des LIs wird nur abgemildert durch einen kleinen Trost.
Liebe Grüße
Gabi
denn die dargestellte Verwüstung in diesem Passus
birke hat geschrieben:und nichts, nichts mehr
auf der welt wärmt
dein wort
schweigt
wird durch den Schluss ja nicht aufgehoben, das Empfinden des LIs wird nur abgemildert durch einen kleinen Trost.
Liebe Grüße
Gabi
oh ja, ganz genau, als etwas mächtiges, unaufhaltsames ... so empfinde ich den bison (hier) auch.
danke sehr, eva!
... und danke auch noch mal an dich, gabi!
liebe grüße
diana
danke sehr, eva!
... und danke auch noch mal an dich, gabi!
liebe grüße
diana
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