Anton (eine wahre Geschichte)

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Klimperer

Beitragvon Klimperer » 26.05.2014, 19:07

Anton, das Karnickel,
lag heut schräg,
offensichtlich
hatte er Bauchweh.
Zum Arzt brachte es sein Frauchen
der eine Salbe verabreichte
wünschte baldige Genesung.
Heute kam Frauchen von der Arbeit,
ging langsam die Treppe hoch,
leise öffnete sie die Tür...
Ob Anton noch lebte?
Und ob: er saß auf Lissi,
seinem dritten Weibchen,
nachdem er Pünktchen
und Henriette überlebte!
Zuletzt geändert von Klimperer am 29.06.2014, 11:30, insgesamt 1-mal geändert.

Mucki
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Beitragvon Mucki » 26.05.2014, 19:26

Na Carlos,

der Arzt hat Anton wohl eine Art "Viagra-Salbe" verabreicht. ,-)))

Schmunzelnde Grüße
Gabriella

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Zefira
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Beitragvon Zefira » 28.06.2014, 10:41

er saß auf Lissi,
sein drittes Weibchen,
#

... das müsste wohl eher "seinem dritten Weibchen" heißen.
Ansonsten habe ich als Hasenfreundin an dem Gedicht nichts auszusetzen. :mrgreen:

Wackelohrgruß von Zefira
Vor der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.
Nach der Erleuchtung: Holz hacken, Wasser holen.

(Ikkyu Sojun)

Klimperer

Beitragvon Klimperer » 29.06.2014, 11:29

Danke, Zefira: Ich werde es gleich ändern.

Übrigens, ich habe mich getreu an die Wahrheit gehalten, es ist genau so passiert.

Es freut mich, dass es dir gefällt.

K.

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 30.06.2014, 21:37

Lieber Klimperer,

das ist nicht böse gemeint und ich habe das Wort noch nie in einem Text verwendet, aber ich finde ihn obzön. Und muss dann über mich lachen und frag mich, weshalb. Ist aber so, kann ich nicht abschütteln.

(Vermutlich wegen des Frauchens)

Liebe Grüße
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.


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