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ein dichter saß auf seinem stuhle
und schrieb darob
„was nun ich fühle“
er schaute starr auf eine vase
und schaltete die augen, nase
ein, um besser vorzuführen
wie tief kann sein gesang berühren
mit auswahl an karät’gen worten
mit klängen wie von himmelspforten
wollte er den vogel fangen
aller schönen ditiramben
wollte locken mit sonetten
reime legen in die ketten
wollte sagen: bin ich geil
nebst dem können, mir zu teil
fiel auch edles feingefühl
fantasie und eigenstil
bin ein dichter ! wörteschmied!
und gleich schmiede ich ein lied
darob was ich nun mal fühle:
wundes sitzfleisch von dem stuhle
