Liebe fenestra,
Zur Audioversion.
deine Hörversion hat mich amüsiert, sehr gekonnt vorgetragen, klangvoll gelesen!
Ich habe zwar die Kommentare nicht mal wirklich angelesen ... aber das Wort "Vergewaltigung" sprang mich an und ich finde eine solche Interpretation erstaunlich. Diese Ebene baucht dein Text meiner Ansicht nicht (mehr dazu w. u.). Ich habe mich an dem Lautspielerischen erfreuen können ohne ein Schwergewicht daraus zu konstruieren ... solltest du den Missbrauch überhaupt intendiert haben ...
Die "Text"-Version
Wenn ich zu wählen hätte, würde ich den "Schlehentanz" aus deinem Blog dem "Schlehenfeuer" gegenüber bevorzugen, weil der -tanz frühlingsleicht tänzelt.
Ich finde das Schlehenfeuer von der Wortwahl her irgendwie schwer (-gewichtig) und die Sprachmelodie fließt für mich nicht so gut.
Besonders in der Strophe 2, die ohnenhien aus dem Schema fällt und hier dann die Z.3 und Z.4
Sehr gern gelesen! Schade, dass die Schlehenblüte in diesem Jahr so flott vorbeihuschte. Ich liebe diese weißen Büsche zwischen Wiesen und Feldern (Taunus), die auf mich immer ein wenig so wirken als hätte ein impressionistischer Künstler die Landschaft gemalt.
Übrigens weigere ich mich gleich Missbrauch zu suchen.
Natürlicherweise haben sich die Schlehenbüsche zwischen den Feldern früher den Kindern auf dem Lande als Versteck angeboten, um dort vielelicht ihre ersten sexuellen Erfahrungen zu machen bzw. zu suchen ... Diese Anspielung sehe ich eher intendiert.
Sonnige!!! Grüße
Gerda
