III
die graue stadt
hatte sich gelichtet
denn es war frühling
sie wedelte mit forsythien
hinter glas saß ich
und durfte nicht aussteigen
graue stadt III
-
scarlett
das bild mag ich, den offenen schluss noch mehr.
das ist etwas, womit ich unglaublich kämpfe, was mir sehr oft immer noch nicht gelingt. das ich also bewundere.
als schwer empfinde ich das plusquamperfekt in deinen zeilen, amanita, und den kausalsatz mit denn ...
kontrast zum "leichten" frühling, ja, aber ...sehr heavy.
die zeilen atmen mir dadurch nicht.
du könntest verknappen, das würde - paradoxerweise - luft schaffen. frühlingsluft.
andrerseits sitzt das ich hinter glas- und da atmet es sich vielleicht schwer?
scarlett
das ist etwas, womit ich unglaublich kämpfe, was mir sehr oft immer noch nicht gelingt. das ich also bewundere.
als schwer empfinde ich das plusquamperfekt in deinen zeilen, amanita, und den kausalsatz mit denn ...
kontrast zum "leichten" frühling, ja, aber ...sehr heavy.
die zeilen atmen mir dadurch nicht.
du könntest verknappen, das würde - paradoxerweise - luft schaffen. frühlingsluft.
andrerseits sitzt das ich hinter glas- und da atmet es sich vielleicht schwer?
scarlett
Jedesmal, wenn ich durch die graue Stadt fahre, die mich ausgespien hat, schreibe ich ein Kurzgedicht. Es IST heavy. Die Plusquamperfektstelle hatte ich kurz vorm Einstellen hier geändert - und dann doch wieder ins P. geschickt. Denn der Frühling ändert - nichts.
Ich könnte schreiben
die graue stadt
lichtete sich
denn es war frühling
wäre das wirklich besser?
Ich könnte schreiben
die graue stadt
lichtete sich
denn es war frühling
wäre das wirklich besser?
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