begräbnis
in den pappeln der totenstadt
suchen wir
schwarzlichter
hinter dem himmel
während unsere stimmen erde schlucken
suchen wir
wollen wir in der ewigkeit lesen
wären die steinernen stunden
getaut
begräbnis
Liebe Amanita, sehr dunkel und melancholisch, eben "begräbnis"
Ich stolpere allerdings über "getaut", das würde für eisige/gefrorene Stunden sprechen. Mit "steinern" verbinde ich eher zerbröseln, aufbrechen, zersprungen oder so.
Liebe Grüße
ELsa
Ich stolpere allerdings über "getaut", das würde für eisige/gefrorene Stunden sprechen. Mit "steinern" verbinde ich eher zerbröseln, aufbrechen, zersprungen oder so.
Liebe Grüße
ELsa
Schreiben ist atmen
Hallo Elsa, danke für Deinen Kommentar.
Deinen Einwand kann ich nachvollziehen, weiß aber so recht keine Lösung. Denn ich denke tatsächlich auch an die Grabsteine in der Umgebung des offenen Grabes - die doch sehr starr herumstehen.
Das getaut ist eine Anspielung an Kirchenliedertexte, in denen es heißt "tau vom Himmel herab" oder "gieß Tau vom Himmel".
Die Begriffe würde ich also schon gern behalten - vielleicht hat jemand eine Idee, wie man die Satzkonstruktion eventuell verändern könnte?
Deinen Einwand kann ich nachvollziehen, weiß aber so recht keine Lösung. Denn ich denke tatsächlich auch an die Grabsteine in der Umgebung des offenen Grabes - die doch sehr starr herumstehen.
Das getaut ist eine Anspielung an Kirchenliedertexte, in denen es heißt "tau vom Himmel herab" oder "gieß Tau vom Himmel".
Die Begriffe würde ich also schon gern behalten - vielleicht hat jemand eine Idee, wie man die Satzkonstruktion eventuell verändern könnte?
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