im wiedersehen

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 14.03.2013, 10:56

im wiedersehen
(nach etwa zwanzig jahren)
verketten sich die zeiten:
das, was geblieben ist,
berührt veränderungen zärtlich,
und alles neue holt noch einmal
das verlorene hervor.
auch wenn wir uns mit müden augen
die röntgenbilder aus der zwischenzeit betrachten,
die schütterkeiten unserer nester,
beschreibt die sprache, die wir haben,
den sommergarten vor dem elternhaus.

Mucki
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Beitragvon Mucki » 14.03.2013, 19:53

Hallo Amanita,

dein Gedicht über das Hervorholen von Erinnerungen über das Wiedersehen nach langer Zeit, spricht mich sehr an.
Man könnte vielleicht ein wenig kürzen und die Interpunktion und auch die Klammern weglassen?
Dies wäre meine Idee (sind auch zwei kleine Änderungen drin), nur als Anregung:

im wiedersehen
nach etwa zwanzig jahren
verketten sich die zeiten
was geblieben ist
berührt veränderungen zärtlich
alles neue holt noch einmal
das verlorene hervor
auch wenn wir mit müden augen
die röntgenbilder der zwischenzeit betrachten
die schütterkeiten unserer nester
beschreibt unsere sprache
den sommergarten vor dem elternhaus


"schütterkeiten unserer nester" finde ich klasse formuliert!

Saludos
Gabriella

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 14.03.2013, 22:06

Hallo Gabriella!

Deine Änderungsvorschläge hatte ich witzigerweise alle schon durchgespielt, für mich klangen sie auf den ersten Blick nicht rund genug. Ich muss nochmal "drüber schlafen". Auf die Zeichen könnte ich allerdings verzichten; ich hatte sie gesetzt, weil ich jedenfalls die Klammern gern drin hätte.
Dank' Dir!


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