erwartet
-
Niko
erwartet
ich stehe nur hier und warte
auf das was nicht kommt
du bist ausgestiegen
ja aber
nicht hier
nicht jetzt
sondern als wir uns
im verlieren verloren
du kannst das nicht
hast du gesagt
und gingst an uns vorbei
nun stehe ich hier
und warte auf
das was nicht kommt
bist du
und kämest du
so sehnsüchtig erwartet daher
würde ich nicht mehr warten
sondern gehen mein herz
hab ich auf den gleisen verloren
.
-
poeta
hi niko,
ja wie schnell man sich im warten verlieren kann,
"...warten auf das was nicht kommt - was nicht kommt bist du" das apokoinu an dieser stelle mag ich besonders, das dem anfänglichen warten eine zusätzliche färbung gibt, die warteschleife führt wieder an den anfang, nimmt aber natürlich etwas mit, stagniert nicht gänzlich
scheint so, als ob LD fast unbemerkt ausgestiegen wäre, jedenfalls ungehindert, weil man sich schon ans verlieren verloren hatte (das gefällt mir besonders!)
LD wird ja nicht sehr konkret, was es nicht kann, ist es ein zuviel - ein zuwenig, das ihm abverlangt, ihm zugewandt wird? Jedenfalls gings am wir vorbei, die ideallinie konnte nicht gefunden werden. sehr wohltuend empfinde ich, dass da ein scheitern ohne schuldzuweisungen und wehleigem lamento geschildert wird und am ende die warteschleife doch aufgebrochen oder auch nur durchschaut wird im weggehen des herzens, das widerum, elegant in ein apokoinu verpackt, auf den gleisen verloren ging.
das bahnhof-gleis-warte-bild, kein ganz neues, hast du für mein empfinden dennoch erfrischend und mit viel tiefe gemalt.
liebe grüße, poeta
ja wie schnell man sich im warten verlieren kann,
"...warten auf das was nicht kommt - was nicht kommt bist du" das apokoinu an dieser stelle mag ich besonders, das dem anfänglichen warten eine zusätzliche färbung gibt, die warteschleife führt wieder an den anfang, nimmt aber natürlich etwas mit, stagniert nicht gänzlich
du bist ausgestiegen
ja aber
nicht hier
nicht jetzt
sondern als wir uns
im verlieren verloren
scheint so, als ob LD fast unbemerkt ausgestiegen wäre, jedenfalls ungehindert, weil man sich schon ans verlieren verloren hatte (das gefällt mir besonders!)
du kannst das nicht
hast du gesagt
und gingst an uns vorbei
LD wird ja nicht sehr konkret, was es nicht kann, ist es ein zuviel - ein zuwenig, das ihm abverlangt, ihm zugewandt wird? Jedenfalls gings am wir vorbei, die ideallinie konnte nicht gefunden werden. sehr wohltuend empfinde ich, dass da ein scheitern ohne schuldzuweisungen und wehleigem lamento geschildert wird und am ende die warteschleife doch aufgebrochen oder auch nur durchschaut wird im weggehen des herzens, das widerum, elegant in ein apokoinu verpackt, auf den gleisen verloren ging.
das bahnhof-gleis-warte-bild, kein ganz neues, hast du für mein empfinden dennoch erfrischend und mit viel tiefe gemalt.
liebe grüße, poeta
-
Niko
hallo poeta,
vielen dank für deine ausführliche beschäftigung mit meinem text. es freut mich, dass du den text so erkennst, wie du ihn erkennst.
deine lese- und deutungsansätze gefallen mir sehr.
es ist wahrlich nicht ganz neu, dieses warten-am-gleis, aber ich glaube, es ist eh schwierig etwas ganz neues zu machen. aber man kann sicher vieles ganz neu gestalten.
ich bin froh, dass du das bei diesem text so empfindest!
liebe grüße: niko
vielen dank für deine ausführliche beschäftigung mit meinem text. es freut mich, dass du den text so erkennst, wie du ihn erkennst.
deine lese- und deutungsansätze gefallen mir sehr.
es ist wahrlich nicht ganz neu, dieses warten-am-gleis, aber ich glaube, es ist eh schwierig etwas ganz neues zu machen. aber man kann sicher vieles ganz neu gestalten.
ich bin froh, dass du das bei diesem text so empfindest!
liebe grüße: niko
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