das letzte gespräch
wäre wortlos gewesen
kein wort hätte ich gefunden
für dich
jedes wäre wahrhaftig zu leer
ich hätte das zimmer verlassen
um woanders zu weinen
das letzte gespräch
Hallo Amanita,
ein bedrückend trauriges Gedicht über einen Abschied, vermutlich über einen nicht stattgefundenen Abschied am Sterbebett.
Hier:
ist zweimal "wort" zu dicht hintereinander, finde ich. Vllt. ließe sich die erste Zeile durch
"wäre schweigend verlaufen" ersetzen?
Saludos
Gabriella
ein bedrückend trauriges Gedicht über einen Abschied, vermutlich über einen nicht stattgefundenen Abschied am Sterbebett.
Hier:
Amanita hat geschrieben:wäre wortlos gewesen
kein wort hätte ich gefunden
ist zweimal "wort" zu dicht hintereinander, finde ich. Vllt. ließe sich die erste Zeile durch
"wäre schweigend verlaufen" ersetzen?
Saludos
Gabriella
Gerade kam mir doch noch eine Idee, mit der ich klanglich jedenfalls zurecht käme:
das letzte gespräch
wäre wortlos gewesen
keinen begriff hätte ich gefunden
für dich
jeder wäre wahrhaftig zu leer
ich hätte das zimmer verlassen
um woanders zu weinen
- oder bin ich damit jetzt auf dem Holzweg und merk's nicht?
das letzte gespräch
wäre wortlos gewesen
keinen begriff hätte ich gefunden
für dich
jeder wäre wahrhaftig zu leer
ich hätte das zimmer verlassen
um woanders zu weinen
- oder bin ich damit jetzt auf dem Holzweg und merk's nicht?
-
Niko
das gefällt mir sehr, amanita. nur genau an den beiden eckworten stoße ich mich...
das weinen......natürlich: weinen ist weinen. manche leser finden die konfrontation mit weinen, schreien, schmerzen etc als "irgendwie unangenehm". und mittlerweile verstehe ich das. vor jahren habe ich auch so direkt geschrieben. mit der zeit lernte ich durch viele kommentare und vielleicht auch ein bischen durch mich selbst, dass ich etwas ändern müsste. und ich dachte mir, dass es doch zudem viel intensiver und authentischer und malerischer ist, wenn man das gefühl hinter dem wort statt weinen verknappt auf den punkt bringt und lyrisch verwurschtelt.
das zweite ist "DAS letzte gespräch". ich versteh schon, wie du es letztendlich meinst. aber mich verwirrt eine benanntes gespräch "das gespräch", das aber nie war. "das gespräch" klingt danach, als würdest du dich auf ein bestimmtes, tatsächliches gespräch beziehen - wwas aber ja im folgenden ad absurdum geführt wird, oder es wird durch die formulierung angedeutet, dass es sich um ein bestimmtes, ein bedeutungsvolles gespräch handet, das aber auch im folgenden negiert wird.
natürlich kommt man drauf. ich bin ja auch dahinter gekommen. aber ich fände es schlüssiger und runder, wenn du anstatt "das gespräch" "ein gespräch" nehmen würdest.
liebe grüße niko
das weinen......natürlich: weinen ist weinen. manche leser finden die konfrontation mit weinen, schreien, schmerzen etc als "irgendwie unangenehm". und mittlerweile verstehe ich das. vor jahren habe ich auch so direkt geschrieben. mit der zeit lernte ich durch viele kommentare und vielleicht auch ein bischen durch mich selbst, dass ich etwas ändern müsste. und ich dachte mir, dass es doch zudem viel intensiver und authentischer und malerischer ist, wenn man das gefühl hinter dem wort statt weinen verknappt auf den punkt bringt und lyrisch verwurschtelt.
das zweite ist "DAS letzte gespräch". ich versteh schon, wie du es letztendlich meinst. aber mich verwirrt eine benanntes gespräch "das gespräch", das aber nie war. "das gespräch" klingt danach, als würdest du dich auf ein bestimmtes, tatsächliches gespräch beziehen - wwas aber ja im folgenden ad absurdum geführt wird, oder es wird durch die formulierung angedeutet, dass es sich um ein bestimmtes, ein bedeutungsvolles gespräch handet, das aber auch im folgenden negiert wird.
natürlich kommt man drauf. ich bin ja auch dahinter gekommen. aber ich fände es schlüssiger und runder, wenn du anstatt "das gespräch" "ein gespräch" nehmen würdest.
liebe grüße niko
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste