ellinikí glossa

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Klimperer

Beitragvon Klimperer » 03.01.2013, 13:01

triandáfilo
heißt auf griechisch
die meist besungene blume

dreißig blätter ...
Zuletzt geändert von Klimperer am 04.01.2013, 18:22, insgesamt 1-mal geändert.

Mucki
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Beitragvon Mucki » 03.01.2013, 14:37

Hola Carlos,

müsste der Titel nicht "ellinikí glóssa" lauten?

Du meinst hier die Rose, oder?
Obwohl ich mir wegen der dreißig Blätter nicht sicher bin.

Saludos
Gabriella

Klimperer

Beitragvon Klimperer » 04.01.2013, 01:40

Hola Gabriela,

du hast Recht, es wird so betont. Ich bin etwas auf dem Kriegsfuß mit den Akzenten. Bei der französichgren Sprache, mit ihrer drei verschiedenen Akzenten, zum Beispiel, wo ich mich frage, ob das wirklich notwendig ist... Auf Griechisch übrigens, Neugriechisch (Dimotikí) meine ich, war es bis vor etwa vierzig Jahren viel schlimmer, da gab es unzählige kleine Zeichen über den Worten, die mittlerweile abgeschaft worden sind. Die hatten früher einen Sinn, sie waren die Zeichen für Dipthonge die längst verschwunden sind. Nikos Kazantzakis, der Verfasser von "Zorba der Grieche" hat viel dazu beigetragen, er machte die Volkssprache (Dimotikí) zur literarischer Sprache, was früher nur das "Katharevusa", eine schreckliche Amtssprache war.

Mich hat immer fasziniert, das die Rose auf Neugrieschisch so heißt.

Neulich fiel mir in die Hände ein Buch von Gabriela Mistral. Ich lese sehr aufmerksam ihre Verse. Ich glaube, sie ist wirklich eine großartige Dichterin. Es ist etwas fast Übernatürliches, was aus ihrer Poesie ausstrahlt. Als junges Mädchen war sie Lehrerin auf dem Lande...

Kalinixta

Carlos

Mucki
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Beitragvon Mucki » 04.01.2013, 11:22

Hola Carlos,
Klimperer hat geschrieben:Ich bin etwas auf dem Kriegsfuß mit den Akzenten. Bei der französichgren Sprache, mit ihrer drei verschiedenen Akzenten, zum Beispiel

ich auch! Ich kann bis heute die Akzente im Spanisch nicht richtig setzen. *lach*
Und was du zu Gabriela Mistral schreibst, kann ich nur unterschreiben. ,-)

Saludos
Gabriella

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fenestra
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Beitragvon fenestra » 04.01.2013, 13:03

Ja, dieser griechische Name ist schon für sich ein Gedicht. Schönes kleines Fundstück!

Viele Grüße
fenestra

P.S.: Ich würde es bei Kurzlyrik einordnen.

Klimperer

Beitragvon Klimperer » 04.01.2013, 18:31

Hola Gabriela,

es gibt ein kleines Gedicht von Gabriela Mistral, das seit etwa fünfzig Jahren in mir lebt ... Ich erinnere mich eigentlich nur noch an vier Versen, ich schreibe sie dir:

Piececitos de nino
azulosos de frío
cómo os ven y no os cubren
dios mío!

Es soll Kinderfüße heißen, aber ich weiß nicht, wie man den spanischen Buchstaben herbeizaubert ...


Ich habe den Titel korrigiert, wie du sehen kannst ...

Hasta pronto,

Carlos

Klimperer

Beitragvon Klimperer » 04.01.2013, 18:40

Ciao Fenestra,

come vai?

Glaube nicht, dass ich Italienisch kann, aber wenn man oft genug italienisch essen war, bleibt etwas hängen.

Danke für deine Antwort. Ich muss gestehen, dass wenn niemand das tut, ich mich traurig fühle.

Zum ersten mal in meinem Leben schreibe ich bei einem Forum mit. Ich lese fast alle Kommentare sehr aufmerksam, ich meine, nicht nur was über meine Gedichtchen geschrieben wird, sondern über alle. Insbesondere über die, die mir wirklich gefallen.

Eine kleine Gefahr besteht dabei, glaube ich, dass man prinzipiell nur noch für die Anderen schreibt, um zu wissen, wie sie reagieren ...

Ich versuche, einen Mittelweg zu finden: IN DUBIO PRO MEDIO ...


Carlos

Mucki
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Beitragvon Mucki » 04.01.2013, 18:43

Hola Carlos,

hier kannst du es vollständig lesen. Diese Seite ist eine tolle Fundgrube ihrer Werke:

http://www.los-poetas.com/e/mist1.htm#PIECECITOS

Das "enje" erzeuge ich mit der Alt-Taste + n + n = ñ.
Kann aber sein, dass es auf deiner Tastatur anders geht.

Saludos
Gabriella <-- mit 2 ll ;-)

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fenestra
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Beitragvon fenestra » 05.01.2013, 17:53

Hallo, Carlos (hattest du nicht sonst mit V unterschrieben?),

diesen Sog, für die Foren zu schreiben, habe ich in meiner Anfangszeit im Netz auch erlebt. Es führte unter anderem dazu, dass ich mich in alle möglichen Gedichtformen eingearbeitet habe und sehr produktiv war. Diese Phase hätte es ohne das Feedback und die Anregungen aus dem Netz nicht gegeben. Also nur zu, zeig, was du drauf hast, versuche, uns Kommentare zu entlocken! Das funktionniert natürlich nur, wenn du den anderen für ihre Texte auch immer mal ein Feedback gibst. Von einem früheren Forum kannte ich die Regel: Mindestens drei Kommentare zu anderen / ein eigener Text. Hier wird das zwar nicht geregelt, es pendelt sich irgendwie von selbst zu einem guten Diskurs ein, aber ich finde, es ist kein schlechter Richtwert.

Viele Grüße
fenestra

Klimperer

Beitragvon Klimperer » 06.01.2013, 01:59

Danke Fenestra,

das leuchtet mir ein.

Schon in der kurzer Zeit, in der ich hier "tätig" bin, habe ich viel gelernt. Und erst recht durch deine Erklärung. Danke.

Carlos


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