Fröhlich tanzend, magisch anziehend
ständig flackernd, gefährlich züngelnd
ziehen mich die Flammen in ihren Bann
so dass ich nicht mal mehr weg sehen kann.
Gierig verschlingend, heiß verbrennend
gnadenlos vernichtend, rot glühend
regen mich die Flammen zum Nachdenken an
so dass ich mich nicht mal mehr verwehren kann.
Ruhig lodernd , leicht bedrückend
Wohlig wärmend , zart entzückend
lassen mich die Flammen realisieren
dass wir uns zu oft im Leben verirren.
Am Kamin
-
Niko
hallo lilo,
vielleicht sieht man es mittlerweile nicht mehr so eng, aber es gab mal eine zeit, wo es schwer verteufelt war, partizipien (heißen die dinger so mit nd am ende?) in gedichte zu packen. generell sehe ich das nicht so. aber in deinem gedicht kommen sie sehr verhäuft vor und du hast meine alte partizipien-wunde wieder aufgerissen.zwölf partizipien in zwölf zeilen - to much!
ungeachtet dessen und ohne jetzt auf details eingehen zu wollen.....für mich (!!!) ist der text schlecht. er verbarrikadiert sich durch sich selbst, ist zugenagelt von nicht-erzählendem. wie aus dem nichts knallst du mir flammen um die ohren, von denen ich im vorfeld und esweiteren nicht einmal eine information bekomme, was sie darstellen. man könnte überspitzt meinen, dass es die hymne eines pyromanen ist.
also mindestens sehr bearbeitungswürdig bis vernachlässigungswüdig.
liebe grüße: niko
vielleicht sieht man es mittlerweile nicht mehr so eng, aber es gab mal eine zeit, wo es schwer verteufelt war, partizipien (heißen die dinger so mit nd am ende?) in gedichte zu packen. generell sehe ich das nicht so. aber in deinem gedicht kommen sie sehr verhäuft vor und du hast meine alte partizipien-wunde wieder aufgerissen.zwölf partizipien in zwölf zeilen - to much!
ungeachtet dessen und ohne jetzt auf details eingehen zu wollen.....für mich (!!!) ist der text schlecht. er verbarrikadiert sich durch sich selbst, ist zugenagelt von nicht-erzählendem. wie aus dem nichts knallst du mir flammen um die ohren, von denen ich im vorfeld und esweiteren nicht einmal eine information bekomme, was sie darstellen. man könnte überspitzt meinen, dass es die hymne eines pyromanen ist.
also mindestens sehr bearbeitungswürdig bis vernachlässigungswüdig.
liebe grüße: niko
-
Gerda
Hallo Lilo,
nachdem ich Nikos Kritik gelesen habe, versuchte ich deinen Text erneut zu lesen.
Aber auch bei mir fällt der Text durch.
Für mich sind hier zu vordergründige Gedanken zusammengetragen, ohne eine individuelle Besonderheit und dann noch die Partizipien ...
Ich weiß ja nicht, ob du eine erfahrene Schreiberin bist, aber eines möchte ich dir empfehlen, lies mal zeitgenössische Lyrik.
Du muss gar nicht weit schweifen, schau im Salon nach Gedichten, die ausführlich besprochen wurden, wo Für und Wider abgegwogen wurde ...
Das könnte interessant sein für dich und dir möglicherweise aufzeigen, was du Poetisches aus den obigen Gedanken entwickeln könntest. Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich.
Liebe Grüße
Gerda
nachdem ich Nikos Kritik gelesen habe, versuchte ich deinen Text erneut zu lesen.
Aber auch bei mir fällt der Text durch.
Für mich sind hier zu vordergründige Gedanken zusammengetragen, ohne eine individuelle Besonderheit und dann noch die Partizipien ...
Ich weiß ja nicht, ob du eine erfahrene Schreiberin bist, aber eines möchte ich dir empfehlen, lies mal zeitgenössische Lyrik.
Du muss gar nicht weit schweifen, schau im Salon nach Gedichten, die ausführlich besprochen wurden, wo Für und Wider abgegwogen wurde ...
Das könnte interessant sein für dich und dir möglicherweise aufzeigen, was du Poetisches aus den obigen Gedanken entwickeln könntest. Das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich.
Liebe Grüße
Gerda
- allerleirauh
- Beiträge: 766
- Registriert: 26.06.2010
- Geschlecht:
Vielleicht gefällt dir "Das Feuer" von James Krüss.
LGA
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