Düfte der Kindheit
Durch die geraume Zeit
weht mir Erinnern entgegen:
Stachelbeerdüfte und Buchs,
Lederworte, verschlossen;
Cosmeen im Honigwind
schilfernd vor holzigen Lauben.
Erntegeräusche.
Regen auf Sommerasphalt,
Silbenstaub, Tropfen aus Glas.
Das Haus, das eine Küche war:
Marmelade,
zitronig helles Gebäck
und dunkel gekochte Sprache.
Knistern,
der Duft einer sterbenden Kerze.
Allein.
Düfte der Kindheit
Hallo Amanita, in dem Text flackern Kindheitserinnerungen auf. Bis "verschlossen" schwelge ich mit, dann folgen zwei sehr statische Zeilen mit aufeinander verweisende Wörter, vielleicht deuten sie den Stillstand der Erntezeit an. Dann geht es Richtung Herbst, es beginnt der Advent, dann erlöschen die Bilder in der Wintereinsamkeit. Hier wünsche ich mir mehr Einzelheiten, was macht das lI mit dieser Situation, wie erklärt es sie sich, welche Gefühle begleiten es ?
Ein Klang zum Sprachspiel.
Amantia, hast Recht,
(...aber es war nicht bloße Permutation, für mich war das so spielerisch die Quidditas des Textes, anfangs war es ja nur die erste Zeile, die ich da geschrieben hab, sozusagen die Verlängerung der Titelzeile, die hab ich so als Überschrift vor mir gesehen, das weitere hab ich dann erst nach einigem Nachdenken noch hinzugefügt, als ich an die ´Überschrift´ schon gar nicht mehr dachte)
(...aber es war nicht bloße Permutation, für mich war das so spielerisch die Quidditas des Textes, anfangs war es ja nur die erste Zeile, die ich da geschrieben hab, sozusagen die Verlängerung der Titelzeile, die hab ich so als Überschrift vor mir gesehen, das weitere hab ich dann erst nach einigem Nachdenken noch hinzugefügt, als ich an die ´Überschrift´ schon gar nicht mehr dachte)
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