Ich würde in die Welt es schrein,
ich will für immer bei dir sein
Hätte alles gut gemacht,
mit dir bis in die Nacht gelacht
Oder dich in den Arm genommen
bis die Tränen wiederkommen
Bis das letzte Licht erlischt,
hätte ich sie weggewischt
Hätte alles dir erlaubt,
jede Lüge dir geglaubt
Wenn du bei mir geblieben wärst
doch das einzige, was bleibt, ist Schmerz
Ich vermisse dich so sehr,
dieses Leben ist nicht fair.
Schreibe nur noch solche Lieder,
Gott, bitte gib sie mir wieder
Und ich kann nur mich selber hassen,
wieso hab ich sie gehen lassen?
Wieso hast du nicht mich genommen,
ich wäre so gern gekommen
Doch sie ist nicht mehr am Leben,
würde alles dafür geben
Dass ich sie noch einmal seh'n kann
und dann an ihrer Stelle geh'n kann
Sie fehlt
-
Louisa
Hallo!
Mal so ganz blöd gefragt: Welche Rolle spielt "sie" denn?
Aus deinem Gedicht wird mir nicht ersichtlich, ob es sich um den Haushund, die Mutter, die Tochter, das Meerschwein oder die Freundin handelt. Tut mir leid, aber so ist es.
Man erfährt nur etwas über deine Gefühlsbeschreibungen und deinen Zustand bzw. den Zustand des "lyrischen Ichs" (an das ich gerade bei solchen Texten nicht glaube).
Man merkt also, dass es für den Dichter/in gerade ein trauriger Lebensabschnitt ist, aber man erfährt nichts über das Wesen, dass er verloren hat. Und dann bleibt am Ende nichts anderes mehr für mich übrig, als Selbstmitleid, Selbstvorwürfe und Selbstdarstellung.
Und das finde ich dazu noch etwas pathetisch angerührt (siehe: "Wieso hast du nicht mich genommen?" - was sehr religiös anmutete, wo ich mich immer frage, ob ,man solche Sprüche an Gott nur im Gedicht verwendet, weil es sich gut anhört oder ob man wirklich jeden Sonntagmorgen in der Kirche sitzt).
Also muss ich zum Abschluss leider sagen, dass ich die Idee zu deinem Gedicht = Die Trauer um einen verlorenen Menschen, gut finde und sehr unterstütze. Aber an der Form noch sehr arbeiten würde, damit dein Text nicht die falschen Assoziationen wie bei mir hervorruft.
Ich kann dir nur sagen wie es auf mich gewirkt hat, was ich gelesen habe. Nichts für ungut!
Liebe Grüße,
l., die auch schon solche Texte geschrieben hat - dummer Weise.
Mal so ganz blöd gefragt: Welche Rolle spielt "sie" denn?
Aus deinem Gedicht wird mir nicht ersichtlich, ob es sich um den Haushund, die Mutter, die Tochter, das Meerschwein oder die Freundin handelt. Tut mir leid, aber so ist es.
Man erfährt nur etwas über deine Gefühlsbeschreibungen und deinen Zustand bzw. den Zustand des "lyrischen Ichs" (an das ich gerade bei solchen Texten nicht glaube).
Man merkt also, dass es für den Dichter/in gerade ein trauriger Lebensabschnitt ist, aber man erfährt nichts über das Wesen, dass er verloren hat. Und dann bleibt am Ende nichts anderes mehr für mich übrig, als Selbstmitleid, Selbstvorwürfe und Selbstdarstellung.
Und das finde ich dazu noch etwas pathetisch angerührt (siehe: "Wieso hast du nicht mich genommen?" - was sehr religiös anmutete, wo ich mich immer frage, ob ,man solche Sprüche an Gott nur im Gedicht verwendet, weil es sich gut anhört oder ob man wirklich jeden Sonntagmorgen in der Kirche sitzt).
Also muss ich zum Abschluss leider sagen, dass ich die Idee zu deinem Gedicht = Die Trauer um einen verlorenen Menschen, gut finde und sehr unterstütze. Aber an der Form noch sehr arbeiten würde, damit dein Text nicht die falschen Assoziationen wie bei mir hervorruft.
Ich kann dir nur sagen wie es auf mich gewirkt hat, was ich gelesen habe. Nichts für ungut!
Liebe Grüße,
l., die auch schon solche Texte geschrieben hat - dummer Weise.
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