(der dreiundsechzigste herbst)
schneckenspuren
glänzen auf asphalt.
ich trabe in den herbstmorgen
blätter schweben
im flirrenden sonnenstaub
mittendrin ein falter
©GJ20120924
Edit: statt zitternden , jetzt "flirrenden", gefällt mir vom Klang her besser und in der Vorstellung des Bildes.
o. t.
-
Niko
schenke dem sonnenstaub ein "N", gerda .gif)
mir gefällt das gesamte gedicht gut bis auf diese eine stelle: " im zitternden sonenstaub " - da kann ich nix mit anfangen. sonnenstaub ist für mich etwas wie sternenstaub. es ist ein aufgedunsener begriff mit nichts, was ich dahinter erkennen könnte. klingt gut. das ist aber schon alles.
ansonsten ist es für mich sehr stimmungsvoll und wäre rund, wenn da nicht ................
liebe grüße: niko
.gif)
mir gefällt das gesamte gedicht gut bis auf diese eine stelle: " im zitternden sonenstaub " - da kann ich nix mit anfangen. sonnenstaub ist für mich etwas wie sternenstaub. es ist ein aufgedunsener begriff mit nichts, was ich dahinter erkennen könnte. klingt gut. das ist aber schon alles.
ansonsten ist es für mich sehr stimmungsvoll und wäre rund, wenn da nicht ................
liebe grüße: niko
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Gerda
Lieber Nniko,
dankeschön für das "n". .-) und die Rückmeldung.
Nun ja Sonnenstaub ist schon etwas Reales ..., man kann ihn flimmern, zittern, schweben sehen ...
(in Verbindung mit Spinnennetzen im Altweibersommer, je nach Einfall des Lichts, besonders schön)
Mal sehen, was vielleicht andere meinen.
Liebe Grüße
Gerda
dankeschön für das "n". .-) und die Rückmeldung.
Nun ja Sonnenstaub ist schon etwas Reales ..., man kann ihn flimmern, zittern, schweben sehen ...
(in Verbindung mit Spinnennetzen im Altweibersommer, je nach Einfall des Lichts, besonders schön)
Mal sehen, was vielleicht andere meinen.
Liebe Grüße
Gerda
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Gerda
Danke, liebe Gabi,
ja, so war es gedacht und das mit dem Haiku-Charakter stimmt. Freut mich, dass es dir gefällt, danke für die Rückmeldung. Ich habe zwei alte Haiku verbunden und ein wenig geändert. Stört dich das "zitternden" nicht ... ich könnte ja auch "flirrenden" schreiben geht mir gerade durch den Kopf ...
Liebe Grüße
Gerda
Edit: Ich hab's geändert, gefällt mir so besser, weil das flirrende auch noch klanglich mit mittendrin korrespondiert.
ja, so war es gedacht und das mit dem Haiku-Charakter stimmt. Freut mich, dass es dir gefällt, danke für die Rückmeldung. Ich habe zwei alte Haiku verbunden und ein wenig geändert. Stört dich das "zitternden" nicht ... ich könnte ja auch "flirrenden" schreiben geht mir gerade durch den Kopf ...
Liebe Grüße
Gerda
Edit: Ich hab's geändert, gefällt mir so besser, weil das flirrende auch noch klanglich mit mittendrin korrespondiert.
Eine schöne kleine Skizze, die mich an meine (Septembersamstag) erinnert.
Ich habe zwei Stellen, die ich nicht optimal finde:
- das Traben: sorry, Gerda, das wirkt auf mich hier etwas albern (ich weiß kein anderes Wort!)
- der Sonnenstaub: da gebe ich Niko recht, vor allem aber passt dieser "Sachverhalt" irgendwie nicht zu den Schneckenspuren
Ich habe zwei Stellen, die ich nicht optimal finde:
- das Traben: sorry, Gerda, das wirkt auf mich hier etwas albern (ich weiß kein anderes Wort!)
- der Sonnenstaub: da gebe ich Niko recht, vor allem aber passt dieser "Sachverhalt" irgendwie nicht zu den Schneckenspuren
Ja, das "flirrenden" passt besser, Gerda.
Amanita, ich finde das "ich trabe" genau richtig, weil es weder Schritt noch Galopp ist. Schneller als die Schnecke, aber eben nicht Rennen. Auch enthält das "ich trabe" für mich etwas Leichtes und Gleichmäßiges, das hier gut passt, finde ich. "Ich laufe" wäre mir schon zu viel. In diesem Gedicht gibt es ja zwei Ebenen, einmal die der verschiedenen Bewegungen und dann das Herbstbild.
Saludos
Gabriella
P.S. Mit dem Sonnenstaub hab ich keinerlei Probleme, kann ich mir gut vorstellen.
Amanita, ich finde das "ich trabe" genau richtig, weil es weder Schritt noch Galopp ist. Schneller als die Schnecke, aber eben nicht Rennen. Auch enthält das "ich trabe" für mich etwas Leichtes und Gleichmäßiges, das hier gut passt, finde ich. "Ich laufe" wäre mir schon zu viel. In diesem Gedicht gibt es ja zwei Ebenen, einmal die der verschiedenen Bewegungen und dann das Herbstbild.
Saludos
Gabriella
P.S. Mit dem Sonnenstaub hab ich keinerlei Probleme, kann ich mir gut vorstellen.
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ecb
Gefällt mir sehr, Gerda.
Und ich habe auf das "Traben" genauso reagiert wie Gabriella, für mich paßt es gerade gut, weil es ja nicht nur auf die etwas langsamere Gangart im Vergleich zum Galopp und auf das "abnehmende" Jahr hinweist, sondern auch zum Schneckengang in einem umgekehrten Kontrast steht, so daß der Eindruck durchaus auch einen Aufbruch zu etwas Neuem (Morgen) hervorruft.
Die Licht- und Bewegungserscheinungen der zweiten Strophe, die zum Herbst gehören, finde ich sehr schön eingefangen.
Liebe Grüße
Eva
Und ich habe auf das "Traben" genauso reagiert wie Gabriella, für mich paßt es gerade gut, weil es ja nicht nur auf die etwas langsamere Gangart im Vergleich zum Galopp und auf das "abnehmende" Jahr hinweist, sondern auch zum Schneckengang in einem umgekehrten Kontrast steht, so daß der Eindruck durchaus auch einen Aufbruch zu etwas Neuem (Morgen) hervorruft.
Die Licht- und Bewegungserscheinungen der zweiten Strophe, die zum Herbst gehören, finde ich sehr schön eingefangen.
Liebe Grüße
Eva
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und unterstützt meine Beharrlichkeit, also, ich meine, mich nicht verunsichern zu lassen. 