hinter den fenstern das branden
leerer blätter aus kopierern.
ein blick nach draußen und du staunst
über die schwarmintelligenz
der sterne im sommer –
fast stündlich erlöschen
ihre ip-adressen und du
trittst erst spät in das geräusch
der zeitungen auf den straßen.
hinter geschlossenen augen hörst du
das feuer in ihrem knistern
___
Auszug aus meinem Zyklus "Metropolen"
hinter den fenstern das branden
-
ecb
Wahrhaft metropolisch in dem Versuch, noch irgendeine Verbindung zu "natürlichen" Phänomenen (Meer, Feuer) herzustellen, die etwas zu tun hätten mit unserer immer mehr virtuellen Existenzweise. Oder umgekehrt - ohne diese Bilder hätten wir gar keine Vorstellung mehr von dem, was uns geschieht und was wir selbst erschaffen. Ein "spät" oder sogar "zu spät" scheint mir anzuklingen, eine Furcht, die nach Einhalt verlangt (die Augen schließen), wobei offen bleibt, ob es die eigenen Augen sind oder die anderer, die das lyrische "Du" wahrnimmt. Und ein Knistern wahrzunehmen in diesem extremen Getriebe - das verlangt Hellhörigkeit.
Oder ist eine tödliche Stille eingetreten?
Ich mag es sehr, wenn ein Text in mir gleich haufenweise Gedanken auslöst.
LG Eva
Oder ist eine tödliche Stille eingetreten?
Ich mag es sehr, wenn ein Text in mir gleich haufenweise Gedanken auslöst.
LG Eva
Hallo David,
hui, noch ein schönes mit ganz eigenen Bildern, scheinbar schräg an der Realität vorbei, die Welten in denen wir uns bewegen durch die Sprache vermischend, und gerade dadurch etwas treffend, erzählen könnend ... auch bei mir haufenweise Gedanken auslösend. :) Auch klanglich wieder fein gemacht.
Einziges Wehmutströpfchen ist für mich das Zusammenspiel zwischen Titel und den letzten beiden Zeilen. Da werden mir die Fenster zu explizit als altbekannte Metapher für Augen unter die Nase gerieben. Und ich bekomme "branden" und "Feuerknistern" nicht zusammen, durch den gleichen Aufbau scheint es aber so angelegt. Außerdem frage ich mich, ob die leeren Blätter nicht vor den Fenstern branden, da der Blick danach doch nach draußen geht, also Lich sich im Raum befindet? Das erscheint mir auch wenn ich die Fenster als Augen lese, stimmiger. Oder ist das ein bewusster Perspektivenwechsel?
Liebe Grüße
Flora
hui, noch ein schönes mit ganz eigenen Bildern, scheinbar schräg an der Realität vorbei, die Welten in denen wir uns bewegen durch die Sprache vermischend, und gerade dadurch etwas treffend, erzählen könnend ... auch bei mir haufenweise Gedanken auslösend. :) Auch klanglich wieder fein gemacht.
Einziges Wehmutströpfchen ist für mich das Zusammenspiel zwischen Titel und den letzten beiden Zeilen. Da werden mir die Fenster zu explizit als altbekannte Metapher für Augen unter die Nase gerieben. Und ich bekomme "branden" und "Feuerknistern" nicht zusammen, durch den gleichen Aufbau scheint es aber so angelegt. Außerdem frage ich mich, ob die leeren Blätter nicht vor den Fenstern branden, da der Blick danach doch nach draußen geht, also Lich sich im Raum befindet? Das erscheint mir auch wenn ich die Fenster als Augen lese, stimmiger. Oder ist das ein bewusster Perspektivenwechsel?
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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DavidK88
Hallo,
@Niko: Dann bin ich ja mal gespannt ;)
@ecb: Das freut mich sehr. Ich mag es, wenn meine Texte auch nach dem Lesen noch weiter Gedanken auslösen.
@Flora: Bei den "fenstern" hatte ich gar nicht nur an Augen gedacht. Dass sich das als einzige Lesart so aufdrängt, wusste ich nicht. Ich wollte es als eine von mehreren Möglichkeiten offenhalten. Daher sah ich das auch nicht so kritisch. Was ich auf jeden Fall schonmal machen werde, ist diesen Parallelismus aufzulösen, damit man das "branden" nicht als dem "feuer" gleichwertig ansieht. Vielleicht kriege ich auch die "augen" noch raus.
Dieses Spiel mit "Drinnen" und "Draußen", Blickwinkelwechseln, war durchaus gewollt.
Danke für die Kommentare.
LG David
@Niko: Dann bin ich ja mal gespannt ;)
@ecb: Das freut mich sehr. Ich mag es, wenn meine Texte auch nach dem Lesen noch weiter Gedanken auslösen.
@Flora: Bei den "fenstern" hatte ich gar nicht nur an Augen gedacht. Dass sich das als einzige Lesart so aufdrängt, wusste ich nicht. Ich wollte es als eine von mehreren Möglichkeiten offenhalten. Daher sah ich das auch nicht so kritisch. Was ich auf jeden Fall schonmal machen werde, ist diesen Parallelismus aufzulösen, damit man das "branden" nicht als dem "feuer" gleichwertig ansieht. Vielleicht kriege ich auch die "augen" noch raus.
Außerdem frage ich mich, ob die leeren Blätter nicht vor den Fenstern branden, da der Blick danach doch nach draußen geht, also Lich sich im Raum befindet?
Dieses Spiel mit "Drinnen" und "Draußen", Blickwinkelwechseln, war durchaus gewollt.
Danke für die Kommentare.
LG David
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Niko
so....nu......
wenn du von mir literarisch fundierte kritik erwartest, david, muss ich dich enttäuschen. denn davon verstehe ich nix. ich schreibe nur und kann wenigstens halbwegs mein empfinden wiedergeben.
generell finde ich das gesamte gedicht wie aus einem guss. es hat atmosphäre, erzeugt eine stimmung und sagt mir etwas. im wahrsten sinne.
alleine der titel bzw. die eingangszeile "hinter den fenstern das branden" hat eine ausgesprochene musik und eine unglaubliche schwingung, dass diese schwingung quasi die worte der ersten zeile mit feinstem blattgold veredelt.
das öffnen des textes zu diesem perlentitel war für mich erstmal ernüchternd. da kommt sowas verdammt nüchternes nach soviel poetischem. einfach nur "leerer blätter aus kopierern".
ich mag auch das "du", wo ich es doch in vielen - auch den eigenen - immer sehr kritisch sehe. hier passt es hervorragend.
schwarmintelligenz finde ich ein sehr gelungenes wort.
ihre ip-adressen und du
trittst erst spät in das geräusch
der zeitungen auf den straßen.
hinter geschlossenen augen hörst du
das feuer in ihrem knistern
das knistern kann sich hier gleich auf geräusch, zeitungen oder aber die geschlossenen augen beziehen. und das gefällt mir sehr.
du siehst.....ich kann nicht viel detailliertes sagen. das haben die anderen kommentatoren auch schon trefflich getan. betrachte es als einen leseeindruck. sicher nicht ganz vollständig. dazu bin ich einfach zu platt. aber antworten wollte ich dann doch!
niko, mit *chapeau* grüßend
wenn du von mir literarisch fundierte kritik erwartest, david, muss ich dich enttäuschen. denn davon verstehe ich nix. ich schreibe nur und kann wenigstens halbwegs mein empfinden wiedergeben.
generell finde ich das gesamte gedicht wie aus einem guss. es hat atmosphäre, erzeugt eine stimmung und sagt mir etwas. im wahrsten sinne.
alleine der titel bzw. die eingangszeile "hinter den fenstern das branden" hat eine ausgesprochene musik und eine unglaubliche schwingung, dass diese schwingung quasi die worte der ersten zeile mit feinstem blattgold veredelt.
das öffnen des textes zu diesem perlentitel war für mich erstmal ernüchternd. da kommt sowas verdammt nüchternes nach soviel poetischem. einfach nur "leerer blätter aus kopierern".
ich mag auch das "du", wo ich es doch in vielen - auch den eigenen - immer sehr kritisch sehe. hier passt es hervorragend.
schwarmintelligenz finde ich ein sehr gelungenes wort.
ihre ip-adressen und du
trittst erst spät in das geräusch
der zeitungen auf den straßen.
hinter geschlossenen augen hörst du
das feuer in ihrem knistern
das knistern kann sich hier gleich auf geräusch, zeitungen oder aber die geschlossenen augen beziehen. und das gefällt mir sehr.
du siehst.....ich kann nicht viel detailliertes sagen. das haben die anderen kommentatoren auch schon trefflich getan. betrachte es als einen leseeindruck. sicher nicht ganz vollständig. dazu bin ich einfach zu platt. aber antworten wollte ich dann doch!
niko, mit *chapeau* grüßend
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Peter
Dann mal eine Gegenstimme:-)
Auf mich wirkt das Gedicht eher zusammengeklebt, unentschlossen, gestisch. Es hat einen starken Auftritt, fällt aber m.E. auseinander. Dass es "haufenweise Gedanken auslöst", spricht für mich eher für seine Beliebigkeit. Es bedient mit Schlagwörtern, umgarnt diese mit der zu ihnen passenden Endzeitstimmung und pimpt das ganze am Ende mit einem Helden auf, der durch die verlassenen Straßen geht (siehe: I am legend).
Spannend, aber zugleich auch schade, finde ich am Gedicht den Entwurf einer digitalen Welt, die alles umfasst und zugleich alles außen vor lässt. Sie ist Kommunikation, die nichts mehr vermittelt. Selbst die Sterne haben aufgehört, von Dauer zu sein. Schade daran ist, dass der Gedanke im Grunde nur angedeutet bleibt, dass er sich verfängt an einem, ich sag mal: Protagonisten, der das ganze für sich umwendet und zum Spiegel erhebt. Das "Du" finde ich insofern wenig passend, das Gedicht auch irgendwie aushebelnd.
Was vermisse ich an dem Gedicht? Wahrscheinlich soetwas wie eine Schwerkraft, die mich rausziehen würde; die die Künstlichkeit als Künstlichkeit darstellen würde. So bleibt der Bildgehalt fiktiv und das Gedicht erschöpft sich daran, bleibt ein Film unter Filmen. Hier wäre die metaphorische Gestik. Das Gedicht hält etwas, aber es lässt mir keine Ahnung, was.
Liebe Grüße,
Peter
Auf mich wirkt das Gedicht eher zusammengeklebt, unentschlossen, gestisch. Es hat einen starken Auftritt, fällt aber m.E. auseinander. Dass es "haufenweise Gedanken auslöst", spricht für mich eher für seine Beliebigkeit. Es bedient mit Schlagwörtern, umgarnt diese mit der zu ihnen passenden Endzeitstimmung und pimpt das ganze am Ende mit einem Helden auf, der durch die verlassenen Straßen geht (siehe: I am legend).
Spannend, aber zugleich auch schade, finde ich am Gedicht den Entwurf einer digitalen Welt, die alles umfasst und zugleich alles außen vor lässt. Sie ist Kommunikation, die nichts mehr vermittelt. Selbst die Sterne haben aufgehört, von Dauer zu sein. Schade daran ist, dass der Gedanke im Grunde nur angedeutet bleibt, dass er sich verfängt an einem, ich sag mal: Protagonisten, der das ganze für sich umwendet und zum Spiegel erhebt. Das "Du" finde ich insofern wenig passend, das Gedicht auch irgendwie aushebelnd.
Was vermisse ich an dem Gedicht? Wahrscheinlich soetwas wie eine Schwerkraft, die mich rausziehen würde; die die Künstlichkeit als Künstlichkeit darstellen würde. So bleibt der Bildgehalt fiktiv und das Gedicht erschöpft sich daran, bleibt ein Film unter Filmen. Hier wäre die metaphorische Gestik. Das Gedicht hält etwas, aber es lässt mir keine Ahnung, was.
Liebe Grüße,
Peter
Ich bin auch "unentschlossen" ... liege mit meinen kritischen Gedanken dazu irgendwo zwischen Peter und den anderen. Das Gedicht "hat was", ganz zweifellos, es zieht mich durchaus in seinen Bann, allerdings geht es mir dann bald so wie Peter, ich spüre ein Auseinanderfallen. Woran sich gleich die Frage koppelt: Ist das intendiert (dann wäre es mir zu wenig) oder nicht (dann stört es).
Mir geht es völlig anders als Niko: schwarmintelligenz kann ich überhaupt nicht "einordnen", diesen Begriff in diesem Zusammenhang empfinde ich eher als störend. Ich hab's überhaupt nicht mit den Sternen (was man sicher auch aus meinen Texten schließen kann :), daher finde ich ganz gut, wenn sie ent-romantisiert werden; nur, ihnen ein Attribut belebter Organismen zuzuordnen, finde ich summa summarum dann wieder erheblich zu gefühlig. Daher lässt mich besonders diese Stelle unzufrieden zurück.
Dann ist mir die "Ortslage" nicht klar. Hinter den Fenstern die leeren Blätter. Ein Blick nach draußen ... Sterne. Da fängt meion Blick an zu trudeln, wenn ich mitgehe.
Auch das Ende ist mir zu unentschieden. Ich trete in das Geräusch der Zeitungen und höre es dann nochmal (stärker?) hinter geschlossenen Augen.
Und warum sind es erst leere Blätter (schönes Bild, leere blätter aus kopierern!) und dann bedruckte (=Zeitung)? Was für ein feuer ist gemeint, einfach das Geräusch knisternden Papiers - egal ob leer oder bedruckt - oder speziell der Zeitungen, also evtl. mit Inhalten verbunden?
Eigentlich bin ich gar kein "Aufdröseler", aber ich musste versuchen, meine "Skepsis" zu begründen, daher mal der Blick aufs Detail.
Mir geht es völlig anders als Niko: schwarmintelligenz kann ich überhaupt nicht "einordnen", diesen Begriff in diesem Zusammenhang empfinde ich eher als störend. Ich hab's überhaupt nicht mit den Sternen (was man sicher auch aus meinen Texten schließen kann :), daher finde ich ganz gut, wenn sie ent-romantisiert werden; nur, ihnen ein Attribut belebter Organismen zuzuordnen, finde ich summa summarum dann wieder erheblich zu gefühlig. Daher lässt mich besonders diese Stelle unzufrieden zurück.
Dann ist mir die "Ortslage" nicht klar. Hinter den Fenstern die leeren Blätter. Ein Blick nach draußen ... Sterne. Da fängt meion Blick an zu trudeln, wenn ich mitgehe.
Auch das Ende ist mir zu unentschieden. Ich trete in das Geräusch der Zeitungen und höre es dann nochmal (stärker?) hinter geschlossenen Augen.
Und warum sind es erst leere Blätter (schönes Bild, leere blätter aus kopierern!) und dann bedruckte (=Zeitung)? Was für ein feuer ist gemeint, einfach das Geräusch knisternden Papiers - egal ob leer oder bedruckt - oder speziell der Zeitungen, also evtl. mit Inhalten verbunden?
Eigentlich bin ich gar kein "Aufdröseler", aber ich musste versuchen, meine "Skepsis" zu begründen, daher mal der Blick aufs Detail.
Nur zwei kurze Einwürfe mangels Zeit ... die Schwarmintelligenz der Sterne hat mich gleich an Lisas Sternenstichling viewtopic.php?f=53&t=11655&p=161317&hilit=sternenstichling#p161317 und dieses Dialoggedicht viewtopic.php?p=186707#p186707 erinnert, insofern kam mir der Bezug von Sternen zu Fischen schon salonisch "vertraut" vor. .-) Ich hatte aber auch so keine Schwierigkeiten mit dieser Assoziation.
Liebe Grüße
Flora
Würde ich auch so sehen, wenn die Gedanken in alle mögliche auch ganz entgegengesetzte Richtungen vom Gedicht wegdriften würden und letztlich kaum noch einen Bezug, außer einem auslösenden Wort, erkennbar wäre. Das ist hier für mich aber nicht der Fall. Für mich geht es auf ... sicher auch gerade durch das "du". Und die Sterne waren nie von Dauer.Peter hat geschrieben:Dass es "haufenweise Gedanken auslöst", spricht für mich eher für seine Beliebigkeit.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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DavidK88
Ich glaube, ihr habt recht und dieses ganze Gedicht ist wirklich noch völlig unausgereift.
Es ist extrem frustrierend, weil ich die letzten Tage sehr zufrieden damit war und auch von durchaus strengen Kritikern außerhalb dieses Forums großes Lob geerntet hatte.
Insgesamt hab ich es wohl zu wenig hinterfragt, zu wenig abhängen lassen, weil ich zu begeistert von meinen eigenen Bildern war.
Andererseits .. es ist ja nur Teil eines Zyklus'. Im Gesamtkontext werden diese Bilder schon ausformulierter sein und das vllt. weniger disparat wirken.
Ach, keine Ahnung. Tut mir leid, so etwas hier reingestellt zu haben.
LG David
P.S. Ich gehe später vllt. noch genauer auf jede einzelne Kritik ein.
Es ist extrem frustrierend, weil ich die letzten Tage sehr zufrieden damit war und auch von durchaus strengen Kritikern außerhalb dieses Forums großes Lob geerntet hatte.
Insgesamt hab ich es wohl zu wenig hinterfragt, zu wenig abhängen lassen, weil ich zu begeistert von meinen eigenen Bildern war.
Andererseits .. es ist ja nur Teil eines Zyklus'. Im Gesamtkontext werden diese Bilder schon ausformulierter sein und das vllt. weniger disparat wirken.
Ach, keine Ahnung. Tut mir leid, so etwas hier reingestellt zu haben.
LG David
P.S. Ich gehe später vllt. noch genauer auf jede einzelne Kritik ein.
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DavidK88
Je mehr ich darüber nachdenke, desto eher glaube ich das Problem bei den letzten beiden Versen zu sehen. Wenn ich die so hinbekäme, dass das "branden" wiederaufgenommen wird, wäre das Gedicht m.E. rund. Mit diesen zwei Papierarten, einmal im Kontext von "Wasser" und einmal im Kontext von "Feuer" verwendet, fällt es momentan etwas auseinander.
Ich überlege mir was.
Ich überlege mir was.
Genau da sehe ich auch eine Ursache des "Zerfallens".
Übrigens: Lass Dich nicht verdrießen! Wenn ein Teil der Leser begeistert ist, dann ist das doch "schon mal was". Kritische Stimmen sind aber auch nötig, um verschiedene Lesarten - also durchaus auch missverständliche "Fallen" - zu entdecken.
Mehr als dieses "Stadium" - ein paar positive Stimmen, ein paar verhaltene, kritische - schaffe ich auch nicht und sehe das für mich schon als dicken "Erfolg"
Übrigens: Lass Dich nicht verdrießen! Wenn ein Teil der Leser begeistert ist, dann ist das doch "schon mal was". Kritische Stimmen sind aber auch nötig, um verschiedene Lesarten - also durchaus auch missverständliche "Fallen" - zu entdecken.
Mehr als dieses "Stadium" - ein paar positive Stimmen, ein paar verhaltene, kritische - schaffe ich auch nicht und sehe das für mich schon als dicken "Erfolg"

Also, für mich fällt das eigentlich nicht auseinander, sondern, wenn man sich mal das Wort "branden" ansieht, dann steckt da ja nun auch der "Brand" drin, nicht wahr? Hier sehe ich die Korrespondenz zu den letzten Zeilen.
Ferner sehe ich im Text eine Entwicklung oder einen zeitlichen Ablauf (... trittst erst spät...), von daher macht es für mich auch Sinn mit den zunächst leeren "unbeschriebenen" Blättern, bis hin zur Zeit-ung, schließlich das Feuer.
Ich finds durchaus rund, und mir gefällt die Kombination von Natur und Technik in deinem Text.
LG,
birke
Ferner sehe ich im Text eine Entwicklung oder einen zeitlichen Ablauf (... trittst erst spät...), von daher macht es für mich auch Sinn mit den zunächst leeren "unbeschriebenen" Blättern, bis hin zur Zeit-ung, schließlich das Feuer.
Ich finds durchaus rund, und mir gefällt die Kombination von Natur und Technik in deinem Text.
LG,
birke
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DavidK88
@Amanita: Ich weiß es ja zu schätzen. Es ist trotzdem immer erstmal frustrierend. Letzten Endes haben aber selbst die höchsten Literaten noch mit Verrissen zu kämpfen, das muss man sich immer sagen ^^
@birke: Ja, wenn man es so liest, klappt es natürlich wieder.
Kopfzerbrechen bereitet mir die "schwarmintelligenz" in Zusammenhang mit dieser angeschnittenen Meeresmetaphork. Als ich das Gedicht schrieb, dachte ich bei "Schwarm" auf der Naturebene an Bienenschwäme, viel stärker war aber die Assoziation zu kollektiver Intelligenz, die vor allem im Zusammenhang mit dem Internet als "Schwarmintelligenz" bezeichnet wird. Jetzt habe ich aber gelesen, dass der Begriff auch im Zusammenhang mit Meerestieren verwendet wird. Würde man als Erstes also in die Richtung lesen, wäre das Bild recht schief. Aber nur bei der Lesart. Argh ... ich weiß nicht, inwieweit ich das bei der Überarbeitung berücksichtigen sollte.
@birke: Ja, wenn man es so liest, klappt es natürlich wieder.
Kopfzerbrechen bereitet mir die "schwarmintelligenz" in Zusammenhang mit dieser angeschnittenen Meeresmetaphork. Als ich das Gedicht schrieb, dachte ich bei "Schwarm" auf der Naturebene an Bienenschwäme, viel stärker war aber die Assoziation zu kollektiver Intelligenz, die vor allem im Zusammenhang mit dem Internet als "Schwarmintelligenz" bezeichnet wird. Jetzt habe ich aber gelesen, dass der Begriff auch im Zusammenhang mit Meerestieren verwendet wird. Würde man als Erstes also in die Richtung lesen, wäre das Bild recht schief. Aber nur bei der Lesart. Argh ... ich weiß nicht, inwieweit ich das bei der Überarbeitung berücksichtigen sollte.
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