Die Stadt

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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Amanita
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Beitragvon Amanita » 17.09.2012, 23:02

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Renée Lomris

Beitragvon Renée Lomris » 18.09.2012, 19:16

Hallo Amanita,

Für mich ist dieser Text Lyrik-Text sehr interessant, die Stadt, die ausspuckt ist ein starkes und sehr realistisches Bild. Schade, mein Text : "La ville était grande et j'étais petite" ist auf Französisch, ein längerer Text, der mit denselben Bildern arbeitet.

Hat mir sehr gefallen. Eine Bemerkung oder Frage: sie sagt ihren Namen nicht mehr? gibt sich nicht mehr zu erkennen? Ich habe zwar eine Idee, möchte diese aber für mich behalten ,,, und zuvor deine Intention erfahren.

liebe Grüße
Renée

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 18.09.2012, 20:18

Hallo Renée!

Die Stadt ist in verschiedener Art abweisend.

DavidK88

Beitragvon DavidK88 » 19.09.2012, 20:36

Hallo,

schließe mich Renée Lomnis an. Interessant gemacht, diese Art Umkehrung. Für mich ist es natürlich klar, dass das L.I. die Stadt abweist und nicht umgekehrt, aber es projiziert diese Einstellung eben auf die Stadt, wodurch es sie auch personifiziert. Ich lese da einen Heimatverlust. "Blindgefahrener Schienenbus" ist für mich ein origineller Neologismus, vor allem "blindgefahren".
Klar, da steht alles so wie es ist und fertig. Es ist jetzt für mich kein Gedicht, das sich gedanklich groß weiterentwickeln lässt. Aber es ist eine schöne Idee und es gefällt mir trotzdem.

LG David

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birke
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Beitragvon birke » 21.09.2012, 21:30

... ob es die gleiche Stadt ist, die mich auch ausgespuckt hat ...?
Ich hab ihren Namen vergessen ... :mrgreen:

Dein Text gefällt mir gut, Amanita, kann ich sehr gut nachvollziehen!

Liebe Grüße
diana
wer lyrik schreibt, ist verrückt (peter rühmkorf)

https://versspruenge.wordpress.com/

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 21.09.2012, 21:58

Hallo birke, nein, die Stadt, die Du meinst, lädt mich immer wieder ein :) - ich war erst diese Woche dort.

Schön, das es Dir gefällt.

Gerda

Beitragvon Gerda » 25.09.2012, 09:15

Liebe amanita,

ich hatte mir ein Lesezeichen gesetzt und habe heute entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, dann doch die Kommentare gelesen, bevor ich selbst etwas schrieb.Meine positiven Reflektionen lassen sich dort wiederfinden.
Ein interessanter Gedanke, den du im Gedicht umgestzt hast.
Umkehrungen finde ich grundsätzlich spannend. Denn Text durchaus gelungen.

Liebe Grüße
Gerda

Mucki
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Beitragvon Mucki » 25.09.2012, 10:53

Hallo Amanita,

mir fehlt hier etwas. Du beginnst mit der Stadt, die LI ausspuckte, die nicht mehr sagte, wie sie hieß, nur noch gestattete, durchzureisen ... und dann? Was ist mit dieser Stadt? Es wirkt auf mich unvollendet, als ob da noch was kommen müsste. :frage:

Saludos
Gabriella

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 25.09.2012, 12:21

Klar, liebe Gabriella, grammatisch gesehen fehlt da was. Ich habe diesen unvollkommenen (!) Satz aber als Mittel gewählt, um dieses extreme Offenlassen (im Sinne von: "Mir fehlen die Worte!") zu verdeutlichen.

Herby

Beitragvon Herby » 28.09.2012, 20:59

Das ist ein starker Text, Amanita, der mir sehr zusagt und der, zumindest für mein Empfinden, expressionistische Züge trägt. Dazu passt hervorragend der unvollendete Satz; hättest du ihn syntaktisch abgerundet, hätte dein Gedicht viel von der Wirkung verloren, die es nun hat.
Sehr gerne gelesen!
Zuletzt geändert von Herby am 28.09.2012, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Amanita » 28.09.2012, 21:41

Danke, Herby! Das freut mich, weil ich den Expressionismus in der Literatur mag (in der Kunst nicht so sehr).

Herby

Beitragvon Herby » 28.09.2012, 22:14

Wenn ich mich recht erinnere, photogaphierst du doch viel und ausgezeichnet, Amanita. Hast du in deinem Fundus kein Photo, das man mit diesem Gedicht zusammenbringen könnte? Geht mir gerade so nduch den Kopf...

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Beitragvon Amanita » 28.09.2012, 22:43

Ich hab mal gesucht, Herby!
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