Dein Duft erweckt in
meinem Herzen
die Blumen
zum Blühen.
Dein Lächeln gibt die Kraft
neue Knospen der
Freude
zu treiben.
Deine Hand löst mich von den
Wunden die geschlagen
und zeigt mir
neue Wunder.
Alles was du besitzt gleicht
der Schönheit des Himmels
dessen Blau meine
Sehnsucht stillt.
@ Timo - Brian
Alles was du hast
-
Niko
hallo timo,
ganz ehrlich: nach der ersten strofe wollte ich eigentlich nicht mehr weiterlesen.... - das ist so blumig abgeschmackt, dass es keine wirkung beim lesen mehr erzeugt und lediglich dazu angetan ist, den geneigten leser in die flucht zu schlagen. nach der zweiten strofe fand ich es so kitschig, dass ich nach weiterem kitsch ausschau halten wollte. dann schaffst du in strofe 3 die wortjonglage von wunden zu wunder. inhalte ineressieren mich jetzt nicht mehr, ich will nur noch wissen, wie du das noch toppen willst. und da schreibst du so ungeschickt - immer nach meinem empfinden!!! - dass man meint, der lyrich-kerl ist nur auf die knete aus bei der lyrdu-perle. und all die BESITZ.stände machen nicht glücklich sondern schüren die sehnsucht nach liebe.
in sofern hat das gedicht eine strofe am ende, die wirklich nachdenklich stimmt.
ich hab´s nicht zu gern gelesen, bin aber froh, nicht drüber weg gegangen zu sein.
liebe grüße: niko
ganz ehrlich: nach der ersten strofe wollte ich eigentlich nicht mehr weiterlesen.... - das ist so blumig abgeschmackt, dass es keine wirkung beim lesen mehr erzeugt und lediglich dazu angetan ist, den geneigten leser in die flucht zu schlagen. nach der zweiten strofe fand ich es so kitschig, dass ich nach weiterem kitsch ausschau halten wollte. dann schaffst du in strofe 3 die wortjonglage von wunden zu wunder. inhalte ineressieren mich jetzt nicht mehr, ich will nur noch wissen, wie du das noch toppen willst. und da schreibst du so ungeschickt - immer nach meinem empfinden!!! - dass man meint, der lyrich-kerl ist nur auf die knete aus bei der lyrdu-perle. und all die BESITZ.stände machen nicht glücklich sondern schüren die sehnsucht nach liebe.
in sofern hat das gedicht eine strofe am ende, die wirklich nachdenklich stimmt.
ich hab´s nicht zu gern gelesen, bin aber froh, nicht drüber weg gegangen zu sein.
liebe grüße: niko
Hallo Timo,
Wenn du das hinterfragen und im Gedicht damit arbeiten würdest, könnte es interessant werden.
Es mag sein, dass dieses Gedicht deinen Schatz erreicht und sie davon gerührt ist. Sie ist persönlich "betroffen", weiß von den Gefühlen, die dahinterstehen, sie liest sie mit, wie auch für dich nicht nur die Worte wirken, sondern durch sie der erlebte Schreibgrund. Aber hier stellst du es in die Öffentlichkeit. Mich als unbeteiligten Leser erreicht es nicht. In deinem anderen Faden wurde auch schon viel geschrieben, was ich hier ähnlich sehe.
Liebe Grüße
Flora
Wie fühlt es sich denn genau an, wenn Blumen im Herzen blühen?auch wenn du es geschmaklos fast findest, habe ich es für meinen Schatz geschrieben, genau wie ich es empfinde.
Wenn du das hinterfragen und im Gedicht damit arbeiten würdest, könnte es interessant werden. Es mag sein, dass dieses Gedicht deinen Schatz erreicht und sie davon gerührt ist. Sie ist persönlich "betroffen", weiß von den Gefühlen, die dahinterstehen, sie liest sie mit, wie auch für dich nicht nur die Worte wirken, sondern durch sie der erlebte Schreibgrund. Aber hier stellst du es in die Öffentlichkeit. Mich als unbeteiligten Leser erreicht es nicht. In deinem anderen Faden wurde auch schon viel geschrieben, was ich hier ähnlich sehe.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
-
Gerda
Guten Morgen Timo,
leider muss ich mich Flora und Niko anschließen.
Es kann unterm Strich keine wirklich gute Lyrik herauskommen, wenn gerade Liebesgedichte 1:1 umgesetzt werden.
Ich frage mich, warum sollte ich überhaupt Lyrik schreiben, wenn ich nur das 1:1 abbilde, was passiert, oder geschehen ist, was ich empfinde oder denke, wenn ich nicht Bilder, Metaphern dafür finde? Da bginnt doch erst die Kunst des Schreibens, Dichtens.
Schon das Hohe Lied Salomons ist reich an Metaphern. Vielleicht liest du da nach und verstehst dann möglicherweise, wovon hier die Rede ist.
Herzlichen Gruß
Gerda
leider muss ich mich Flora und Niko anschließen.
Es kann unterm Strich keine wirklich gute Lyrik herauskommen, wenn gerade Liebesgedichte 1:1 umgesetzt werden.
Ich frage mich, warum sollte ich überhaupt Lyrik schreiben, wenn ich nur das 1:1 abbilde, was passiert, oder geschehen ist, was ich empfinde oder denke, wenn ich nicht Bilder, Metaphern dafür finde? Da bginnt doch erst die Kunst des Schreibens, Dichtens.
Schon das Hohe Lied Salomons ist reich an Metaphern. Vielleicht liest du da nach und verstehst dann möglicherweise, wovon hier die Rede ist.
Herzlichen Gruß
Gerda
Zuletzt geändert von Gerda am 16.09.2012, 09:16, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo Timo!
Du hast es ja schon versucht mit den Metaphern, so sehe ich das jedenfalls mit den Blumen, die im Herzen blühen. Ein Bild, mit dem Du einen bestimmten Sachverhalt darstellen möchtest. Manchmal klappts eben, und die Leser gehen mit/ können mitgehen, ein andermal funktionieren diese "Umschreibungen" leider nicht - da heißt es eher: Geht doch gar nicht, dass im Herzen Blumen blühen. Das kann u. U. aber auch subjektiv sein.
Ich denke, Dein Anliegen für ein Gedicht wie dieses ist wirklich sehr persönlich, und ich finde es a) gut, dass Du solche Empfindungen in Worte kleidest und b) dass Du den Mut hast, das Ergebnis der Öffentlichkeit vorzulegen. Es ist bestimmt nicht angenehm, wenn so ein Gedicht "zerlegt" wird, eben weil so ganz persönliche Saiten mitschwingen. Andererseits solltest Du, wenn Du Gedichte schreibst, wirklich auch fragen, was Du einem allgemeineren Publikum als Deine Freundin oder Frau es ist, mitteilen möchtest. Es sollte schon mehr sein als die Tatsache, dass Du Deine Freundin oder Frau liebst.
Nun bin ich hier leider die Letzte, die sich mit Liebesgedichten auskennt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass eine - wie auch immer - mehr erzählende Komponente hinein kommt. Dass dem Leser ein Bild (<-- schon wieder :) von der Frau vorschwebt, um die es geht - oder von der Situation, in der Du schreibst. Oder wie auch immer.
Mir hat es sehr geholfen, mich in Gedanken mit Situationen, Personen usw. zu beschäftigen, die es in Wirklichkeit ("so") gar nicht gibt, die aber vielleicht doch eine Zusammenfassung von dem sind, was man erfahren, erlebt, beobachtet (usw.) hat. Also etwas Nicht-nur-Subjektives (hier war irgendwo von 1:1-"Abbildung" die Rede) im Sinn zu haben, wenn ich Gedichte schreibe. Ein Beispiel (Du hast es nicht drin, weiß ich, aber ich bin halt so ein Farbmensch :) : Ob die "wirkliche" Frau nun blond oder brünett ist, spielt eben nicht die wesentliche Rolle; aber vielleicht malt das Sonnenlicht noch ganz andere Farben auf ihr Haar, und Du kannst damit u. a. sagen, wie intensiv Du hinsiehst, sie ansiehst, was Du alles entdecken kannst (und wir also auch). Da wird sich die Freundin zwar nicht sooo genau wiedererkennen, dafür werden wir aber mehr herauslesen können.
Wie schon oben erwähnt wurde: Wenn man ein Gedicht an die Öffentlichkeit gibt, multipliziert sich das Publikum naturgemäß immens. Wenn es spürt, dass es aber gar nicht (als "Adressat") gemeint ist, dann reagiert es befremdet oder sogar pampig.
Sieh das Forum hier bitte als Schreibwerkstatt, die einem manche Anregung vermitteln kann.
Als ich mein allererstes Gedicht einer Freundin vorlegte, schrieb sie mir sinngemäß: Ich find's Scheiße, aber mach unbedingt weiter.
Du hast es ja schon versucht mit den Metaphern, so sehe ich das jedenfalls mit den Blumen, die im Herzen blühen. Ein Bild, mit dem Du einen bestimmten Sachverhalt darstellen möchtest. Manchmal klappts eben, und die Leser gehen mit/ können mitgehen, ein andermal funktionieren diese "Umschreibungen" leider nicht - da heißt es eher: Geht doch gar nicht, dass im Herzen Blumen blühen. Das kann u. U. aber auch subjektiv sein.
Ich denke, Dein Anliegen für ein Gedicht wie dieses ist wirklich sehr persönlich, und ich finde es a) gut, dass Du solche Empfindungen in Worte kleidest und b) dass Du den Mut hast, das Ergebnis der Öffentlichkeit vorzulegen. Es ist bestimmt nicht angenehm, wenn so ein Gedicht "zerlegt" wird, eben weil so ganz persönliche Saiten mitschwingen. Andererseits solltest Du, wenn Du Gedichte schreibst, wirklich auch fragen, was Du einem allgemeineren Publikum als Deine Freundin oder Frau es ist, mitteilen möchtest. Es sollte schon mehr sein als die Tatsache, dass Du Deine Freundin oder Frau liebst.
Nun bin ich hier leider die Letzte, die sich mit Liebesgedichten auskennt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass eine - wie auch immer - mehr erzählende Komponente hinein kommt. Dass dem Leser ein Bild (<-- schon wieder :) von der Frau vorschwebt, um die es geht - oder von der Situation, in der Du schreibst. Oder wie auch immer.
Mir hat es sehr geholfen, mich in Gedanken mit Situationen, Personen usw. zu beschäftigen, die es in Wirklichkeit ("so") gar nicht gibt, die aber vielleicht doch eine Zusammenfassung von dem sind, was man erfahren, erlebt, beobachtet (usw.) hat. Also etwas Nicht-nur-Subjektives (hier war irgendwo von 1:1-"Abbildung" die Rede) im Sinn zu haben, wenn ich Gedichte schreibe. Ein Beispiel (Du hast es nicht drin, weiß ich, aber ich bin halt so ein Farbmensch :) : Ob die "wirkliche" Frau nun blond oder brünett ist, spielt eben nicht die wesentliche Rolle; aber vielleicht malt das Sonnenlicht noch ganz andere Farben auf ihr Haar, und Du kannst damit u. a. sagen, wie intensiv Du hinsiehst, sie ansiehst, was Du alles entdecken kannst (und wir also auch). Da wird sich die Freundin zwar nicht sooo genau wiedererkennen, dafür werden wir aber mehr herauslesen können.
Wie schon oben erwähnt wurde: Wenn man ein Gedicht an die Öffentlichkeit gibt, multipliziert sich das Publikum naturgemäß immens. Wenn es spürt, dass es aber gar nicht (als "Adressat") gemeint ist, dann reagiert es befremdet oder sogar pampig.
Sieh das Forum hier bitte als Schreibwerkstatt, die einem manche Anregung vermitteln kann.
Als ich mein allererstes Gedicht einer Freundin vorlegte, schrieb sie mir sinngemäß: Ich find's Scheiße, aber mach unbedingt weiter.

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Timo
Liebe Flora,
das ist mein Stil der Lyrik, ich beziehe mich gern auf Personen, mag sein, dass ich euren Ansprüchen nicht genüge, dennoch möchte ich hier weiterschreiben und hoffe, ihr helft mir meinen Stil zu verbessern.
Liebe Gerda,
ich weiß was du meinst und ich werde mich bemühen in Zukunft so zu schreiben, dass du vielleicht doch mir Aufmerksamkeit schenkst.
Liebe Aminita,
ich bedanke mich sehr, für deinen ausführlichen Kommentar, den ich hoch schätze. Mag sein, dass sich manche nicht angesprochen fühlt, aber das ist so eine Gratwanderung - was gefällt und was nicht. Sicher erwartet ihr von mir mehr, als ich geben kann. Doch ich werde weiter schreiben und sehen was daraus wird.
Liebe Grüße an euch von
Timo
das ist mein Stil der Lyrik, ich beziehe mich gern auf Personen, mag sein, dass ich euren Ansprüchen nicht genüge, dennoch möchte ich hier weiterschreiben und hoffe, ihr helft mir meinen Stil zu verbessern.
Liebe Gerda,
ich weiß was du meinst und ich werde mich bemühen in Zukunft so zu schreiben, dass du vielleicht doch mir Aufmerksamkeit schenkst.
Liebe Aminita,
ich bedanke mich sehr, für deinen ausführlichen Kommentar, den ich hoch schätze. Mag sein, dass sich manche nicht angesprochen fühlt, aber das ist so eine Gratwanderung - was gefällt und was nicht. Sicher erwartet ihr von mir mehr, als ich geben kann. Doch ich werde weiter schreiben und sehen was daraus wird.
Liebe Grüße an euch von
Timo
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