Wenn Schreiben ein Wahn,
ist Lesen der Sinn.
Erfahrung VIII
Hallo Sam,
wie Flora finde ich, den Zeilenunbruch hätte es nicht gebraucht. Wesentlich mehr Bauchschmerzen macht mir aber die Ausschließlichkeit, mit der sich dein Text darauf verlässt, der Leser werde schon etwas mit ihm anzufangen wissen, ihn gewissermaßen mit Leben füllen. Sicher, ein Stück weit muss er das immer, aber ...
Ferdigruß!
wie Flora finde ich, den Zeilenunbruch hätte es nicht gebraucht. Wesentlich mehr Bauchschmerzen macht mir aber die Ausschließlichkeit, mit der sich dein Text darauf verlässt, der Leser werde schon etwas mit ihm anzufangen wissen, ihn gewissermaßen mit Leben füllen. Sicher, ein Stück weit muss er das immer, aber ...
Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
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Sam
Hallo Flora,
womöglich ginge es auch als Einzeiler. Aber mir erschien der Umbruch, im Sinne einer Pause, passend. Ein Zaunpfahl ist hier doch nicht nötig. Ich gehe von Lesern aus, die sich nicht auf Pointensuche begeben müssen und eine kleine Hilfestellung benötigen, sondern die mehr oder weniger Freude haben an einem leicht zu durchschauenden, aber nicht nur eindimensionalen Wortspiel.
Hallo Ferdi,
es gibt doch sehr unterschiedliche Arten, wie ein Gedicht (oder von mir aus auch einen poetisch angestrichenen Gedanken - Gedicht mag ich das Obige auch nicht unbedingt nennen) auf den Leser treffen kann. Mal nimmt es ihn an der Hand, mal lässt es ihn suchen oder überlegen, mal lässt es ihn träumen, manchmal vielleicht sogar vor Zorn oder Abneigung schütteln etc. Dieses hier nun lässt ihn, so wünsche ich es mir, ein wenig spielen.
Es kommt immer auf das Gedicht an und auf den Leser. Im Schnitt verlassen sich beide aufeinander, im Einzelfall schlägt das Pendel mal auf diese, mal auf jene Seite.
Vielen Dank euch beiden!
Gruß
Sam
womöglich ginge es auch als Einzeiler. Aber mir erschien der Umbruch, im Sinne einer Pause, passend. Ein Zaunpfahl ist hier doch nicht nötig. Ich gehe von Lesern aus, die sich nicht auf Pointensuche begeben müssen und eine kleine Hilfestellung benötigen, sondern die mehr oder weniger Freude haben an einem leicht zu durchschauenden, aber nicht nur eindimensionalen Wortspiel.
Hallo Ferdi,
es gibt doch sehr unterschiedliche Arten, wie ein Gedicht (oder von mir aus auch einen poetisch angestrichenen Gedanken - Gedicht mag ich das Obige auch nicht unbedingt nennen) auf den Leser treffen kann. Mal nimmt es ihn an der Hand, mal lässt es ihn suchen oder überlegen, mal lässt es ihn träumen, manchmal vielleicht sogar vor Zorn oder Abneigung schütteln etc. Dieses hier nun lässt ihn, so wünsche ich es mir, ein wenig spielen.
Es kommt immer auf das Gedicht an und auf den Leser. Im Schnitt verlassen sich beide aufeinander, im Einzelfall schlägt das Pendel mal auf diese, mal auf jene Seite.
Vielen Dank euch beiden!
Gruß
Sam
hallo sam,
für mich ein schöner aphorismus!
lyrisches element finde ich nicht darin - die reine 'spreizung' der begriffe reicht hier (im gegensatz etwa zu "heu / see" von jandl) dafür nicht aus, da sie eine (bereits vorhandene) qualität nur zusätzlich illustriert, aber nicht zeigt/schafft/ermöglicht - für mich hier der unterschied zu dem, was ein 'gedicht' ausmacht.
- als aphorismus nett (nicht abwertend gemeint!) und anregend - "die hoffnung stirbt zuletzt" fällt mir dazu auch ein .-) - aber nicht nur!
liebe grüße
für mich ein schöner aphorismus!
lyrisches element finde ich nicht darin - die reine 'spreizung' der begriffe reicht hier (im gegensatz etwa zu "heu / see" von jandl) dafür nicht aus, da sie eine (bereits vorhandene) qualität nur zusätzlich illustriert, aber nicht zeigt/schafft/ermöglicht - für mich hier der unterschied zu dem, was ein 'gedicht' ausmacht.
- als aphorismus nett (nicht abwertend gemeint!) und anregend - "die hoffnung stirbt zuletzt" fällt mir dazu auch ein .-) - aber nicht nur!
liebe grüße
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