Was ich will, was du bist
Du bist das, was ich will.
Du bist das, was ich will,
weil du so bist,
wie ich immer sein wollte.
Du bist das, was ich will,
weil du so bist, wie ich immer sein wollte
und zu was ich gerade werde.
Dann bin ich das, was du willst
Doch,
ich will dich dann nicht mehr.
Ich bin das, was du willst,
weil ich das bin, was du warst.
Ich bin das, was du willst,
weil ich das bin, was du warst,
was ich nicht mehr sein will.
Ich will das, was du bist,
ohne es sein zu wollen.
was ich will, was du bist
Hallo Stefan,
lässig gesungen kann ich mir das anziehend vorstellen, aber als lyrischer Text funktioniert das bei mir nicht - so ab der Hälfte etwa schalte ich ab und möchte nicht mehr wissen, was der Kniff "am Ende" ist, der den Reiz der Schleife ausmacht. Zu viele Dreher (und ich mag Dreher), ohne dass ich etwas schmecke.
liebe Grüße
Lisa
lässig gesungen kann ich mir das anziehend vorstellen, aber als lyrischer Text funktioniert das bei mir nicht - so ab der Hälfte etwa schalte ich ab und möchte nicht mehr wissen, was der Kniff "am Ende" ist, der den Reiz der Schleife ausmacht. Zu viele Dreher (und ich mag Dreher), ohne dass ich etwas schmecke.
liebe Grüße
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.
Hallo Stefan,
ich glaube, es ist unglaublich schwierig, ein gutes Gedicht zu schreiben, das auf einer solchen Länge kein einziges "Sinnwort" verwendet. Geht das überhaupt?! Ich weiß nicht; aber mich verliert dieser Text sogar noch schneller als Lisa, weil ich schon am Anfang das Gefühl hatte, mir würde ein Reifen vorgehalten, durch den ich springen sollte ... Was ich noch nicht einmal dann gern machte, wenn ich es nicht im Kreuz hätte.
Ferdigruß!
ich glaube, es ist unglaublich schwierig, ein gutes Gedicht zu schreiben, das auf einer solchen Länge kein einziges "Sinnwort" verwendet. Geht das überhaupt?! Ich weiß nicht; aber mich verliert dieser Text sogar noch schneller als Lisa, weil ich schon am Anfang das Gefühl hatte, mir würde ein Reifen vorgehalten, durch den ich springen sollte ... Was ich noch nicht einmal dann gern machte, wenn ich es nicht im Kreuz hätte.
Ferdigruß!
Zuletzt geändert von ferdi am 30.08.2012, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
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StefanPollotzky
Nun, vielleicht ist es ein ekliges Gedicht, für ein ekliges Thema. Das Gedicht ist eher einem Gedankengang entsprungen, der mich wahrscheinlich ebenso gequält hat, wie dich das Lesen des Gedichts.
Und ja, ein gutes Gedicht mit dieser Länge ohne ein einziges "Sinnwort" ist wirklich eine Kunst für sich, aber keine, an die man sich nicht heranwagen sollte;)
LG Stefan
Und ja, ein gutes Gedicht mit dieser Länge ohne ein einziges "Sinnwort" ist wirklich eine Kunst für sich, aber keine, an die man sich nicht heranwagen sollte;)
LG Stefan
Hallo Stefan, vielleicht solltest Du nicht zu schnell die Textarbeit aufgeben, zu einer Gedichtsveröffentlichung gehört ja auch schon eine Portion Mut.
Versuch doch mal, das "Vertrackte" an den Gefühlen des lI kurz und knackig auf den Punkt zu bringen, dann klappt es auch mit dem humoristischen Clou besser.
Versuch doch mal, das "Vertrackte" an den Gefühlen des lI kurz und knackig auf den Punkt zu bringen, dann klappt es auch mit dem humoristischen Clou besser.
Ein Klang zum Sprachspiel.
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