Ich bin in der Zeit.
Lass mich von den Minuten berühren
und ruhe am Abend.
Manchmal fällt die Zeit aber
wie durch ein Netz,
die Jahre, die sich als Landschaft
über Gesichter fälteln
sind mager gewesen.
Wenn ich zurückkehre jetzt
in die Stunden,
pflücke ich meine Stille
und male sie aus.
Ich bin in der Zeit
Hallo Amanita,
das ist wahrscheinlich ein ganz gutes Gedicht; ich finde aber, es findet nicht wirklich zu einer eigenen Sprache, sondern bleibt in dem "Standard-Tonfall" stecken, den die Lyrik der Jetztzeit für meinen Geschmack ein wenig zu stark pflegt.
Ferdigruß!
das ist wahrscheinlich ein ganz gutes Gedicht; ich finde aber, es findet nicht wirklich zu einer eigenen Sprache, sondern bleibt in dem "Standard-Tonfall" stecken, den die Lyrik der Jetztzeit für meinen Geschmack ein wenig zu stark pflegt.
Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
Hallo Amanita,
auch hier würde ich durchgängig kleinschreiben, Interpunktion fortlassen und etwas kürzen (wirkt auf mich zu ausgeschrieben, nicht mit "Ich" beginnen) und umstellen, so bekämen deine Zeilen, nach meinem Empfinden, eine stärkere Intensität, wirken aktiver. Mal als Anregung:
bin in der zeit
lasse mich von den minuten berühren
und ruhe am abend
manchmal fällt die zeit
durch ein netz
mager die jahre
die landschaft in falten
über gesichtern
kehre ich jetzt zurück
in die stunden
pflücke ich meine stille
male sie aus
Liebe Grüße
Gabi
auch hier würde ich durchgängig kleinschreiben, Interpunktion fortlassen und etwas kürzen (wirkt auf mich zu ausgeschrieben, nicht mit "Ich" beginnen) und umstellen, so bekämen deine Zeilen, nach meinem Empfinden, eine stärkere Intensität, wirken aktiver. Mal als Anregung:
bin in der zeit
lasse mich von den minuten berühren
und ruhe am abend
manchmal fällt die zeit
durch ein netz
mager die jahre
die landschaft in falten
über gesichtern
kehre ich jetzt zurück
in die stunden
pflücke ich meine stille
male sie aus
Liebe Grüße
Gabi
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