zwei menschen gingen über eine brücke
sie gingen über eine brücke und
sie dachten
sie dachten nicht laut
das denken macht nichts mit ihrem kopf
es hämmerte nicht lauter in ihnen als sonst
sie träumten vom wald
sie dachten
ich gehe über diese brücke
sie träumten von dunklen himbeerschalen
von einer welt in der es alles gab
selbst das nichts roch gut
selbst das nichts klang
als könnte niemand etwas verderben
so gingen sie über einen brücke und
als sie die brücke verließen
drehte sich die brücke nach ihnen um
zwei Menschen
-
Niko
das finde ich toll, estragon!
mir gefällt diese darstellungsform. und die schlusszeile finde ich faszinierend!
"selbst das nichts roch gut / selbst das nichts klang........-starke stellen. die dunklen himbeerschalen gefallen mir. die "welt in der es alles gibt" leider weniger. das ist die schwächste stelle für mich im text.
aber insgesamt ein emotional sehr ansprechender text.
liebe grüße: niko
mir gefällt diese darstellungsform. und die schlusszeile finde ich faszinierend!
"selbst das nichts roch gut / selbst das nichts klang........-starke stellen. die dunklen himbeerschalen gefallen mir. die "welt in der es alles gibt" leider weniger. das ist die schwächste stelle für mich im text.
aber insgesamt ein emotional sehr ansprechender text.
liebe grüße: niko
-
Gerda
Es ist schon komisch, aber ich kann dem Text kaum etwas abgewinnen.
Besonders Die "Dunklen Himbeerschalen" erzeugen überhaupt kein Bild bei mir.
Himbeeren haben nun mal keine Schalen und ich kann mir nicht vorstellen, wie ich Schalen imganieren sollte.
Es wird die eher nebensächliche Situation zweier Menschen beschrieben, die denkend eine Brücke queren, von einer vermeintlich guten Welt träumend. Dennoch befinden sie sich augenscheinlich mit beiden Füßen im Jetzt und Hier.
Dass die Brücke ihnen folgt ist ebenfalls ein Bild, was für nicht aufgeht.
Liebe Grüße
Gerda
Besonders Die "Dunklen Himbeerschalen" erzeugen überhaupt kein Bild bei mir.
Himbeeren haben nun mal keine Schalen und ich kann mir nicht vorstellen, wie ich Schalen imganieren sollte.
Es wird die eher nebensächliche Situation zweier Menschen beschrieben, die denkend eine Brücke queren, von einer vermeintlich guten Welt träumend. Dennoch befinden sie sich augenscheinlich mit beiden Füßen im Jetzt und Hier.
Dass die Brücke ihnen folgt ist ebenfalls ein Bild, was für nicht aufgeht.
Liebe Grüße
Gerda
Hallo Estragon! Ich schließe mich weitgehend Niko(s Begeisterung) an, finde allerdings, dass es auch ein paar wenige ziemlich schwache, überflüssige Stellen gibt. Die von Niko zitierten Stellen gefallen mir auch supergut.
Ein Beispiel:
das denken machte nichts mit ihrem kopf - ist für mich allerdings ein richtiger Störfaktor. Man denkt schließlich im Kopf, und beim Denkvorgang - wenn er denn fokussiert wird wie hier - passiert folglich immer was "mit dem kopf".
Die Himbeerschalen, Gerda, sind für mich Behältnisse, und dieses Stilllebenartige, das plötzlich hineinspielt, gefällt mir außerordentlich gut.
Ein Beispiel:
das denken machte nichts mit ihrem kopf - ist für mich allerdings ein richtiger Störfaktor. Man denkt schließlich im Kopf, und beim Denkvorgang - wenn er denn fokussiert wird wie hier - passiert folglich immer was "mit dem kopf".
Die Himbeerschalen, Gerda, sind für mich Behältnisse, und dieses Stilllebenartige, das plötzlich hineinspielt, gefällt mir außerordentlich gut.
-
Estragon
zwei menschen gingen über eine brücke
sie gingen über eine brücke und dachten
sie dachten nicht laut
nicht lauter als sonst
sie legten die worte zur seite
(als hinge nichts von worten ab)
träumten von dunklen himbeerschalen
legten die schritte zurück
sie staunten
sie redeten nichts
so gingen sie
sie gingen über einen brücke und als sie die brücke verließen
drehte sich die brücke nach ihnen um
sie gingen über eine brücke und dachten
sie dachten nicht laut
nicht lauter als sonst
sie legten die worte zur seite
(als hinge nichts von worten ab)
träumten von dunklen himbeerschalen
legten die schritte zurück
sie staunten
sie redeten nichts
so gingen sie
sie gingen über einen brücke und als sie die brücke verließen
drehte sich die brücke nach ihnen um
-
pjesma
hi estragon
ich mag die inversion am ende, die brücke die sich umdreht, es muss für mich als leser nicht immer alles logisch vorgehen, vor allem wenn zwei menschen vor sich hin schwänken nichts fassbares denkend, dennoch denken nicht abstellen könnend.gif)
gezuckt hab ich ein wenig bei dunklen himmbeerschalen, aber nicht wie gerda wegen schale---ich könnte mir da eine schale voll obst vorstellen---sondern wegen "dunkel"---weil die himbeeren so ausgesprochen farbig,hell und leuchtend, fast schreiend (ich bog mir das dann gedanklich zu recht:"da meinte er bestimmt die brombeeren") und las ungestört weiter
lg, pjesma
ich mag die inversion am ende, die brücke die sich umdreht, es muss für mich als leser nicht immer alles logisch vorgehen, vor allem wenn zwei menschen vor sich hin schwänken nichts fassbares denkend, dennoch denken nicht abstellen könnend
.gif)
gezuckt hab ich ein wenig bei dunklen himmbeerschalen, aber nicht wie gerda wegen schale---ich könnte mir da eine schale voll obst vorstellen---sondern wegen "dunkel"---weil die himbeeren so ausgesprochen farbig,hell und leuchtend, fast schreiend (ich bog mir das dann gedanklich zu recht:"da meinte er bestimmt die brombeeren") und las ungestört weiter
lg, pjesma
Hallo Estragon,
ich mag die erste Version im Kopfposting sehr. Die veränderte Version in deinem letzten Kommentar erscheint mir wesentlich schwächer. Das liegt für mich wahrscheinlich daran, dass sie klarer sein möchte, mir scheint auch "kühler", "bewusster" und sich durch diese Klarheit aber auch der Zauber, das Verstehen im Unverständlichen, diese Verschiebung der Realität, die eigene "Wirklichkeit" der ersten Version verliert.
Wichtig finde ich aber dann auch die nächste Zeile. es hämmerte nicht lauter in ihnen als sonst Weil es im Gegensatz zur zweiten Version dieses "nach außen nicht laut sein" nach innen holt und in Beziehung setzt. Es bleibt offen, wie laut dieses Hämmern ist, das sie immer begleitet, und fragt auch nach der Abstumpfung der Wahrnehmung, den Vergleichspunkten, die man braucht, den Unterschieden, die einen dann wieder "aufhorchen" lassen, was das vorbeifließen der Gedanken, das "Nichtsverändern", die Stimmung hier schön für mich aufgreift.
von einer welt in der es alles gab ist für mich vielleicht auch die schwächste Zeile im Gedicht, auch weil dieses "alles - nichts" mir an dieser Stelle nicht ausgearbeitet genug scheint. "Alles" würde eben auch bedeuten alles "Schlechte"? Hmmm... andererseits spielt ja das "verderben" darauf auch an und greift das auf. Nein, ich glaube ich mag die Zeile doch mit ihrer ausholenden und unbekümmerten, fast kindlichen Art, weil sie eingebettet ist und auch zum Ton, der Stimmung des Gedichtes beiträgt. Und auch die nächsten Zeilen bitte nicht streichen, Estragon. Vor allem dieses auch zeilenübergreifend zu lesende "selbst das nichts klang, als könnte niemand etwas verderben". Aber auch der Geruch, der die Himbeeren noch einmal aufgreift ... wie es darin duften muss.
Auch den Schluss mag ich sehr, auch in den unterschiedlichen Leseweisen, die es ermöglicht. Der Blick der Brücke, aber auch der Gedanke, dass man vielleicht denkend tatsächlich nie auf der anderen Seite ankommt, weil sich die Brücke dann einfach umdreht und man sich wieder auf der gleichen Seite der Brücke wiederfindet, als sei man nie hinübergegangen.
Liebe Grüße
Flora
ich mag die erste Version im Kopfposting sehr. Die veränderte Version in deinem letzten Kommentar erscheint mir wesentlich schwächer. Das liegt für mich wahrscheinlich daran, dass sie klarer sein möchte, mir scheint auch "kühler", "bewusster" und sich durch diese Klarheit aber auch der Zauber, das Verstehen im Unverständlichen, diese Verschiebung der Realität, die eigene "Wirklichkeit" der ersten Version verliert.
(Dem "macht" fehlt ein "e") Ich sehe sie äußerlich nicht nicken, oder den Kopf schütteln, ich sehe keine Veränderung des Gesichtsausdruckes, und auch innerlich "verändern" die Gedanken nichts. Sie "bewegen" sich nicht, auch wenn sie denken, sie gingen über eine Brücke.das denken macht nichts mit ihrem kopf
Wichtig finde ich aber dann auch die nächste Zeile. es hämmerte nicht lauter in ihnen als sonst Weil es im Gegensatz zur zweiten Version dieses "nach außen nicht laut sein" nach innen holt und in Beziehung setzt. Es bleibt offen, wie laut dieses Hämmern ist, das sie immer begleitet, und fragt auch nach der Abstumpfung der Wahrnehmung, den Vergleichspunkten, die man braucht, den Unterschieden, die einen dann wieder "aufhorchen" lassen, was das vorbeifließen der Gedanken, das "Nichtsverändern", die Stimmung hier schön für mich aufgreift.
Mit den dunklen Himbeerschalen hatte ich keine Schwierigkeit, ich sah einfach in sie hinein, sie haben ja im Gegensatz zu Brombeeren diese Vertiefung, die ich mir gut als Schale/Höhle/Welt denken kann und darin, im Innern ist es dunkel.sie träumten von dunklen himbeerschalen
von einer welt in der es alles gab
selbst das nichts roch gut
selbst das nichts klang
als könnte niemand etwas verderben
von einer welt in der es alles gab ist für mich vielleicht auch die schwächste Zeile im Gedicht, auch weil dieses "alles - nichts" mir an dieser Stelle nicht ausgearbeitet genug scheint. "Alles" würde eben auch bedeuten alles "Schlechte"? Hmmm... andererseits spielt ja das "verderben" darauf auch an und greift das auf. Nein, ich glaube ich mag die Zeile doch mit ihrer ausholenden und unbekümmerten, fast kindlichen Art, weil sie eingebettet ist und auch zum Ton, der Stimmung des Gedichtes beiträgt. Und auch die nächsten Zeilen bitte nicht streichen, Estragon. Vor allem dieses auch zeilenübergreifend zu lesende "selbst das nichts klang, als könnte niemand etwas verderben". Aber auch der Geruch, der die Himbeeren noch einmal aufgreift ... wie es darin duften muss.
Auch den Schluss mag ich sehr, auch in den unterschiedlichen Leseweisen, die es ermöglicht. Der Blick der Brücke, aber auch der Gedanke, dass man vielleicht denkend tatsächlich nie auf der anderen Seite ankommt, weil sich die Brücke dann einfach umdreht und man sich wieder auf der gleichen Seite der Brücke wiederfindet, als sei man nie hinübergegangen.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
-
Gerda
Hi alle,
ich glaube, zukünftig werde ich bei Gedichten, die in mir so gar nichts hervorrufen, abwarten und schauen, was Flora und Pjesma dazu einfällt, bzw. schreiben ...
Jedenfalls komme ich jetzt an den Text heran.
Nrur die dunklen HimbeerSCHALEN, - das Dunkel stört mich nicht einmal, aber die Schalen, Klingen in diesem Kontext für mich negativ ...
Flora, ich weiß was du meinst, man kann tatsächlich in Himbeeren hineinsehen, aber ... Schalen ?? Nein, dazu sind die Früchtchen einfach zu zart, als dass man sie einen "Behälter" nennen könnte, ganz abgesehen davon, dass es zum Brückenbild nicht passt ... Meine 5 Ct.
Liebe Grüße
Gerda
ich glaube, zukünftig werde ich bei Gedichten, die in mir so gar nichts hervorrufen, abwarten und schauen, was Flora und Pjesma dazu einfällt, bzw. schreiben ...
Jedenfalls komme ich jetzt an den Text heran.
Nrur die dunklen HimbeerSCHALEN, - das Dunkel stört mich nicht einmal, aber die Schalen, Klingen in diesem Kontext für mich negativ ...
Flora, ich weiß was du meinst, man kann tatsächlich in Himbeeren hineinsehen, aber ... Schalen ?? Nein, dazu sind die Früchtchen einfach zu zart, als dass man sie einen "Behälter" nennen könnte, ganz abgesehen davon, dass es zum Brückenbild nicht passt ... Meine 5 Ct.
Liebe Grüße

Gerda
Hallo Gerda,
Schale(n) lösen bei mir keine negativen Assoziationen aus.
Und die Brücke ist ja auch nicht in dieser Traumwelt zu suchen, sondern ein Teil einer/dieser "anderen" Welt, insofern finde ich den Kontrast gerade auch bildlich sehr treffend.
Mein Rückgeld.
Liebe Grüße
Flora
Vielleicht wäre genau diese Zartheit, Weichheit, Empfindlichkeit ein Aspekt dieser erträumten Welt? Das Aufgehobensein darin?Flora, ich weiß was du meinst, man kann tatsächlich in Himbeeren hineinsehen, aber ... Schalen ?? Nein, dazu sind die Früchtchen einfach zu zart
Schale(n) lösen bei mir keine negativen Assoziationen aus.
Und die Brücke ist ja auch nicht in dieser Traumwelt zu suchen, sondern ein Teil einer/dieser "anderen" Welt, insofern finde ich den Kontrast gerade auch bildlich sehr treffend.
Mein Rückgeld.

Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
Wenn dir wichtig ist, dass der Leser das auch genau so versteht und sieht, musst du es wohl reinschreiben.Aber es geht um die SChale...da waren keine Himbeeren, die hatten die längst aufgegessen
"Aber es geht um" ... hm ich würde eher sagen: Aber es geht dir um ... Das Gedicht erzählt mir jedenfalls scheinbar etwas anderes.
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
-
Estragon
Aber es steht doch da
sie träumten von dunklen himbeerschalen..
Hoffentlich wird man mir nicht sagen, so etwas gibt es nicht, es gibt ganz sicher Himbeerschalen, die meisten sind weiß, oder rot, gelb oder verflucht gestreift, meistens legt man dort seine Halstabletten rein oder seine feinen Strümpfe, oder die Erinnerung, bloß keine Himbeeren und trotzdem heisst sie so.
Ich finde das Leben ist so, das Leben ist so verrückt und wenn man so verliebt ist wie die Beiden...die Liebe hat doch ohnehin nichts mit dem verstand zu tun, oder????
sie träumten von dunklen himbeerschalen..Hoffentlich wird man mir nicht sagen, so etwas gibt es nicht, es gibt ganz sicher Himbeerschalen, die meisten sind weiß, oder rot, gelb oder verflucht gestreift, meistens legt man dort seine Halstabletten rein oder seine feinen Strümpfe, oder die Erinnerung, bloß keine Himbeeren und trotzdem heisst sie so.
Ich finde das Leben ist so, das Leben ist so verrückt und wenn man so verliebt ist wie die Beiden...die Liebe hat doch ohnehin nichts mit dem verstand zu tun, oder????
-
Renée Lomris
Hallo Estragon,
Dein Gedicht hat viel Zuspruch gefunden, und meine eigene Art mit Texten umzugehen würde mich leicht in eine positive Kommentierrichtung treiben.
Bitte erlaube mir ausnahmsweise mal das negative Hemdchen anzuziehen, dann käme folgendes dabei heraus:
1. Ich suche die dunklen Himbeeren und finde dies:

Diese Himbeerschale findet bei mir kein poetisches Echo, obwohl ich Schokolade mag.
2. zitat:
/
wenn sie da so gingen und dachten und es mit ihrem kopf gar nichts machte ... sind sie ... arme Geschöpfe??
(das könnte ich auch anders sehen, aber ich will jetzt bei meiner vorgefassten Meinung bleiben) : banal was sie denken und das Hämmern weckt seltsame Bilder ... ebenso wie die Himbeere - im frz. werden damit die hämorridalen Verformungen des Rektums bezeichnet.
/ es gibt doch ... so ziemlich alles auf dieser?
das erinnert mich an einen Text, in dem Geruch und Haut eine wunderbare Rolle spielte ...
Ich kann allerdings nicht umhin, das Bild der sich umkehrenden Brücke als starken Eindruck in mich hinein zu lassen.
Es ist mir also nicht gelungen, meine Negativhaltung bis zum Schluss durchzuhalten. Umso besser.
Verzeih mir die Stilübung, ich werde bald eine Gegenübung veranstalten.
Amüsierte Grüße
Renée
Dein Gedicht hat viel Zuspruch gefunden, und meine eigene Art mit Texten umzugehen würde mich leicht in eine positive Kommentierrichtung treiben.
Bitte erlaube mir ausnahmsweise mal das negative Hemdchen anzuziehen, dann käme folgendes dabei heraus:
1. Ich suche die dunklen Himbeeren und finde dies:

Diese Himbeerschale findet bei mir kein poetisches Echo, obwohl ich Schokolade mag.
2. zitat:
Estragon hat geschrieben:zwei menschen gingen über eine brücke
sie gingen über eine brücke und
sie dachten
sie dachten nicht laut
das denken macht nichts mit ihrem kopf
/
wenn sie da so gingen und dachten und es mit ihrem kopf gar nichts machte ... sind sie ... arme Geschöpfe??
Estragon hat geschrieben:es hämmerte nicht lauter in ihnen als sonst
sie träumten vom wald
sie dachten
ich gehe über diese brücke
(das könnte ich auch anders sehen, aber ich will jetzt bei meiner vorgefassten Meinung bleiben) : banal was sie denken und das Hämmern weckt seltsame Bilder ... ebenso wie die Himbeere - im frz. werden damit die hämorridalen Verformungen des Rektums bezeichnet.
Estragon hat geschrieben:sie träumten von dunklen himbeerschalen
von einer welt in der es alles gab
/ es gibt doch ... so ziemlich alles auf dieser?
Estragon hat geschrieben:selbst das nichts roch gut
selbst das nichts klang
das erinnert mich an einen Text, in dem Geruch und Haut eine wunderbare Rolle spielte ...
Estragon hat geschrieben:als könnte niemand etwas verderben
so gingen sie über einen brücke und
als sie die brücke verließen
drehte sich die brücke nach ihnen um
Ich kann allerdings nicht umhin, das Bild der sich umkehrenden Brücke als starken Eindruck in mich hinein zu lassen.
Es ist mir also nicht gelungen, meine Negativhaltung bis zum Schluss durchzuhalten. Umso besser.
Verzeih mir die Stilübung, ich werde bald eine Gegenübung veranstalten.
Amüsierte Grüße
Renée
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 6 Gäste