Wer nun?
Jeder scheint mir, jede
kennt sie, die Mauern dicht
die Worte stummgezurrt
den Schnitt
den Graben
Wer nun ist das,
der gräbt und schneidet und knebelt?
Jeder scheint mir, jede und
sage nicht, du nicht.
Sage nicht, du nicht, auch ich
hielt im Bannkreis das Wort Schweige
und wir waren
beide, du, ich,
jenseits von Liebe und ja,
jenseits vom Hass.
Liebe stirbt schneller als Hass und,
Vogelschreie verkünden
das Halali letzter Zerfleischungen
post mortem.
Wer nun ...
Liebe Renée,
dein Gedicht liest sich sehr schön und schwungvoll, bis auf die letzte Strophe. Deine Zeilen leben quasi durch diese Melodie, die in ihnen enthalten ist. Und auch durch die Wiederholungen, die ich sehr gut gesetzt finde.
Hier:
würde ich aus obigen Gründen schreiben:
beide, du und auch ich
Die letzte Strophe fällt nicht nur rhythmisch aus dem Rahmen, auch inhaltlich.
Ich frage mich, ob es diese Strophe wirklich braucht? Und wenn ja: vllt. gelingt es dir, auch diese in der gleichen Melodie wie die anderen Strophen zu gestalten?
Liebe Grüße
Gabi
P.S. Das Wort "Schweige" könnte man evtl. kursiv setzen, um es mehr herauszustellen?
dein Gedicht liest sich sehr schön und schwungvoll, bis auf die letzte Strophe. Deine Zeilen leben quasi durch diese Melodie, die in ihnen enthalten ist. Und auch durch die Wiederholungen, die ich sehr gut gesetzt finde.
Hier:
Renée Lomris hat geschrieben:und wir waren
beide, du, ich,
würde ich aus obigen Gründen schreiben:
beide, du und auch ich
Die letzte Strophe fällt nicht nur rhythmisch aus dem Rahmen, auch inhaltlich.
Ich frage mich, ob es diese Strophe wirklich braucht? Und wenn ja: vllt. gelingt es dir, auch diese in der gleichen Melodie wie die anderen Strophen zu gestalten?
Liebe Grüße
Gabi
P.S. Das Wort "Schweige" könnte man evtl. kursiv setzen, um es mehr herauszustellen?
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