Hinterer Schrank, links

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 29.03.2012, 12:00

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Niko

Beitragvon Niko » 29.03.2012, 16:51

hallo amanita,

das finde icch ein sehr außergewöhnliches gedicht. ich lese es als eine distanzierte eigenbetrachtung, erzählform als distanz,vergangenheitsform die sich im moment des annehmens in präsens und in "ich-form" umwandelt. vor allem die zweite strofe finde ich sehr, sehr gut gelungen. du schreibst dort auch etwas markanter als in den übrigen strofen, was dir meiner meinung nach extrem gut steht.

toll! - ich lese gleich nochmal ;-)

liebe grüße: nikofan

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 29.03.2012, 23:04

Niko, das freut mich natürlich sehr!

Mucki
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Beitragvon Mucki » 30.03.2012, 12:50

Hallo Amanita,

dein Gedicht spricht mich sehr an und ich würde da nur ein einziges Wort ändern:
statt "anheimgegeben" würde ich "überlassen" schreiben.
Ansonsten: gelungen!

Liebe Grüße
Gabi

scarlett

Beitragvon scarlett » 30.03.2012, 20:17

das ist ein wunderbar anrührender text ohne rührselig zu sein.

ganz fein gewebt, leichte ironie schafft distanz und dennoch ist man mittendrin. ich jedenfalls.
und unterschreibe jedes wort.

das "anheimgegeben" - an sich ein wunderbares wort, das fast schon in vergessenheit geraten ist, würd ich hier dennoch auch ersetzen, aus rhythmus- und klanggründen.

chapeau, madame!

lg
monika

Herby

Beitragvon Herby » 30.03.2012, 21:20

da schließ ich mich gerne an - das ist ein Text, der sehr zu mir spricht und auch nachhallt. Toll! Ich möchte aber noch eine Lanze für "anheimgegeben" brechen, ich würde es nicht ändern. Es passt zumindest für mein Leseempfinden ganz wunderbar in den Text.

LG Herby

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 30.03.2012, 22:39

Danke - danke - danke!

Das "anheimgegeben" möchte ich allerdings gern stehenlassen, eben weil ich mich aus rhythmischen und klanglichen Gründen dafür entschieden habe :) Es klingt so weich (wie es soll), überlassen ist härter, zu hart an dieser Stelle, finde ich.

Mucki
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Beitragvon Mucki » 30.03.2012, 23:44

Hallo Amanita,

"anheimgegeben" klingt weicher, das stimmt. Und nicht nur vom Klang ist es weicher, auch inhaltlich, weil in diesem Wort (für mich jedenfalls) auch sinngemäß "anvertraut" drinsteckt, "der Zeitlosigkeit anvertraut" ...
Insofern gebe ich dir Recht. Lass es drin.

Liebe Grüße
Gabi

Renée Lomris

Beitragvon Renée Lomris » 06.04.2012, 12:42

ich habe mich ebenfalls von dieser distanzierten Ironie und der begleitenden, leicht hingewebten Trauer einfangen lassen. Den Titel bewundere ich seit er da steht.

liebe Grüße
Renée

eve
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Beitragvon eve » 06.04.2012, 13:03

liebe amanita!

wie nahezu immer bei dir - wunderbar. perfekt.

eve

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 06.04.2012, 18:52

Vielen herzlichen Dank, Renée und Eve!

RäuberKneißl

Beitragvon RäuberKneißl » 06.04.2012, 20:23

Hallo Amanita,

finde ich auch sehr gelungen in seiner Art. 'Rostgeruch einer Währung ...' ist ein schönes Bild.
Wörter wie 'Narbengewebe' sind oft problematisch, hier scheint es mir im Kontext - erinnernd an Blattnarben - metaphorisch ganz stimmig.

Grüße
Franz


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