warums (eine kindheitsrückblende)

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
pjesma

Beitragvon pjesma » 28.01.2012, 14:49

warums (eine kindheitsrückblende)

die kinder des herrn nachbarn winter
sind ein bisschen unauffälliger
gruß der frau des herrn nachbarn winter
ist ein bisschen zurückhaltender
der hut des herrn nachbarn winter
sitzt ein bisschen tiefer als üblich

und überhaupt:
kaum einer in der nachbarschaft
trägt heute noch einen hut!?

die nachbarn Winter
haben eben ein bisschen mehr angst

als wir

Mucki
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Beitragvon Mucki » 06.02.2012, 11:43

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pjesma

Beitragvon pjesma » 06.02.2012, 16:25

hallo gabriella...ja, ich weiß selbst nicht ob diese interpunktion und das wort "überhaupt" eine berechtigung haben,(ich geb schon zu, auch meine empfindug ist es meistens dass das wort *überhaupt* nicht allzuviel in einem gedicht zu suchen hat ;-)... ich denk drüber nach...es ist mir rausgeflutscht als eine art ungeduld des fragendes kindes auf geduldige elternantworte...das kind will bestätigt werden in wahrnehmung dass da etwas nicht stimmt, etwas anders ist...und spitzt das ton zu, um die auflösung des rätsels zu "erzwingen". ich denke dass deine version auch ganz legitim ist.
lg, pjesma

Mucki
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Beitragvon Mucki » 06.02.2012, 17:26

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