September
Der Tag braucht lange
bis er sich erinnert
und halbe Sommer leuchtet
Im Blattwerk Rost und Pergament
an schwere Blütenköpfe stoßen
weite Schatten
Das Barfußgehen ist vorbei
Für Teppiche aus Pilz mit Trichterlingen
hol ich die Herbstschuhe
September
Liebe Gerda, nein, so botanisch(-korrekt) will ich es gar nicht haben. Mir geht es ja auch um das verpilzte Laub etc., nicht nur um die Fruchtkörper.
Mal schauen, vielleicht lasse ich es auch weg - bin mir nur unsicher, weil es auch Stimmen gibt, die die letzten Zeilen beibehalten wollen (+ das ganz und gar in meinem Sinne).
Mal schauen, vielleicht lasse ich es auch weg - bin mir nur unsicher, weil es auch Stimmen gibt, die die letzten Zeilen beibehalten wollen (+ das ganz und gar in meinem Sinne).
Vielleicht so?
Das Barfußgehen ist vorbei
Für Teppiche mit Schwammerln
hol ich die Herbstschuhe
Das würde auch das "Sch" nochmal schön aufgreifen. Durch das "mit" tritt man nicht mehr auf sie drauf und der Fußpilz wäre auch geheilt. :o))
Liebe Grüße
Flora
edit: Ich würde das "an" am Anfang der zweiten Zeile in der zweiten Strophe auch groß schreiben?
Das Barfußgehen ist vorbei
Für Teppiche mit Schwammerln
hol ich die Herbstschuhe
Das würde auch das "Sch" nochmal schön aufgreifen. Durch das "mit" tritt man nicht mehr auf sie drauf und der Fußpilz wäre auch geheilt. :o))
Liebe Grüße
Flora
edit: Ich würde das "an" am Anfang der zweiten Zeile in der zweiten Strophe auch groß schreiben?
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
Liebe Flora, ja, Fußpilzcreme erfolgreich aufgetragen. Aber sind die Schwammerln nicht eher die essbaren Exemplare? Auf die tritt man ja nicht, die schneidet man ab ...
für Teppiche mit Trichterlingen*
hol ich die Herbstschuhe
*auch kein Fußpilz
für Teppiche mit Trichterlingen*
hol ich die Herbstschuhe
*auch kein Fußpilz
Hallo Amanita,
"Trichterlinge" ist auch schön. Je nachdem, welche Herbsterwartungshaltung dir eher vorschwebt, würde beides für mich passen. Bei "Teppiche mit Trichterlingen" klingt es für mich eher kühl, distanziert, betont hochdeutsch und aufrecht, da klingt das "ihhhh" schon mit.
Bei Schwammerln wäre es eher gemütlich, weich und annehmend, mit einem wachsenden Blick für das Schöne daran und einer keimenden Vorfreude.
Liebe Grüße
Flora
"Trichterlinge" ist auch schön. Je nachdem, welche Herbsterwartungshaltung dir eher vorschwebt, würde beides für mich passen. Bei "Teppiche mit Trichterlingen" klingt es für mich eher kühl, distanziert, betont hochdeutsch und aufrecht, da klingt das "ihhhh" schon mit.
Bei Schwammerln wäre es eher gemütlich, weich und annehmend, mit einem wachsenden Blick für das Schöne daran und einer keimenden Vorfreude. Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
ich würde es lassen.. ohne diese logische, phantasieraubende verDEUTLICHung
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
-
Herby
Liebe Amanita,
das entdecke ich jetzt erst - zum Glück, denn es gefällt mir ausgesprochen gut, besonders die ersten beiden Strophen haben es mir angetan in ihrer Bildhaftigkeit.
Mit der dritten Strophe habe ich dagegen so meine Probleme. Sie fällt für mich deutlich ab im Vergleich zu I und II - sie ist mir zu erklärend, bewegt sich (nach meinem Verständnis) auf einer anderen, niedrigeren Ebene als die vorhergehenden Strophen. Eine Strophe diesen Inhalts (nicht unb. dieses Wortlauts) könnte ich mir als Einstieg ins Gedicht am Anfang vorstellen.
Ich habe übrigens die Kommentare meiner Vorredner/Innen nur lückenhaft überflogen, darum entschuldige bitte, sollte ich bereits Gesagtes wiederholt haben.
Herzliche Nachtgrüße,
Herby
das entdecke ich jetzt erst - zum Glück, denn es gefällt mir ausgesprochen gut, besonders die ersten beiden Strophen haben es mir angetan in ihrer Bildhaftigkeit.
Mit der dritten Strophe habe ich dagegen so meine Probleme. Sie fällt für mich deutlich ab im Vergleich zu I und II - sie ist mir zu erklärend, bewegt sich (nach meinem Verständnis) auf einer anderen, niedrigeren Ebene als die vorhergehenden Strophen. Eine Strophe diesen Inhalts (nicht unb. dieses Wortlauts) könnte ich mir als Einstieg ins Gedicht am Anfang vorstellen.
Ich habe übrigens die Kommentare meiner Vorredner/Innen nur lückenhaft überflogen, darum entschuldige bitte, sollte ich bereits Gesagtes wiederholt haben.
Herzliche Nachtgrüße,
Herby
Hallo Niko, dier Herbst-(oder Toten-)trompeten sind natürlich toll. Aber im Zusammenhang mit Schuhen würde ich die nun gerade nicht nennen wollen.
Ach, Herby, ich bin langsam confused - zwei Fraktionen hier, die einen sagen: unbedingt lassen (die dritte Strophe), die anderen: Sie fällt qualitativ so ab. Vielleicht sollte ich einfach würfeln?
Vielleicht breche ich wirklich nach ist vorbei ab ... lasse die Fußpilze sein ...
Ach, Herby, ich bin langsam confused - zwei Fraktionen hier, die einen sagen: unbedingt lassen (die dritte Strophe), die anderen: Sie fällt qualitativ so ab. Vielleicht sollte ich einfach würfeln?
Vielleicht breche ich wirklich nach ist vorbei ab ... lasse die Fußpilze sein ...
Gabriella hat geschrieben:Hi Amanita,
ich glaube, aus der "Pilznummer" kommste nimmer raus, egal, welchen du nimmst. *lach*
Lass dich nicht verunsichern. Entscheide du, was für dich stimmig ist und lass es dann dabei, Amanita.
Saludos
Gabriella

NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).
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