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Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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leonie
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Beitragvon leonie » 19.08.2011, 10:22

wegen Veröffentlichung gelöscht
Zuletzt geändert von leonie am 29.01.2016, 18:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 21.08.2011, 21:44

Liebe leonie,

ich gebe zu, ich bin nicht besonders geeignet, diesen Text zu beurteilen - ob er London hin und zurück trifft oder nicht. Ich war nie dort, werd wohl auch nie dort sein und weiß wenig bis nix wirkliches über Orte, an denen ich noch nicht war. Dementsprechend schwierig ist es, deinen Sprachannäherungsversuch zu prüfen, die "gap" und Bilder, die wagen, eine Brücke über diese Lücke zu sprechen. Ob sie etwa zu sehr im Touristischen verhaftet bleiben und ähnliches - aber ab von dieser Imkompetenz,---- muss ich, tatataa sagen, dass mir dieser Text sehr gefällt. Ich mag die Bilder und den Versuch, drin zu sein in etwas, etwas zu erhaschen während des hin und hers und dass dieser Versuch gelingt, weil er innen drin stattfindet bzw. etwas von sich in die fremde Stadt hineinlegt. Ich mag, dass die Sprache sich dabei vermischt wie die verschiedenen Wurzeln und sich über die Lücken hinweghebt.

Und das Ende mit den Erinnerungen im Pool (fast wie ein Gen-Pool .-)...die Zeilen finde ich toll und auch rückwirkend auf den Sprachgebrauch des Textes...

ja, mag ich sehr.

liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

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leonie
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Beitragvon leonie » 22.08.2011, 16:05

Liebe Lisa,

ich danke Dir. Ob der Text "objektiv" trifft, kann ich ja selber auch nciht wirklich beurteilen, es sind subjektive Erlebnisse, Eindrücke, Überlegungen, Gefühle, deshalb das "Innendrin", von dem Du schreibst.

Ich freue mich jedenfalls sehr, dass er Dir gefällt! :-) !

Liebe Grüße

leonie

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 26.08.2011, 11:20

Hallo Leonie,

Ob der Text "objektiv" trifft, kann ich ja selber auch nciht wirklich beurteilen, es sind subjektive Erlebnisse, Eindrücke, Überlegungen, Gefühle, deshalb das "Innendrin", von dem Du schreibst.
Ich schleiche um den Text schon eine Weile herum. Für mich geht er wahrscheinlich genau aus diesem Grund nicht auf. Ich lese von der ersten Strophe an feine subjektive Eindrücke und Assoziationen. In Strophe 3 kommt dann das "Du aber weißt", wo ich dann schon denke, huch, ne, wüsste ich nicht. .-) Warum "du" und nicht "ich"? Diese scheinbare Objektivierung und Verallgemeinerung passt natürlich schön zu den behaupteten Erinnerungen im Pool, aber für mich stimmt das so aus dem Gedicht heraus nicht und widerlegt sich darin selbst?

Bei "den Touris" fände ich es wichtig, den Erzähler selbst mit hineinzunehmen?

Sprachmix- und spielerei, Bilder und Rhythmus und Melodie gefallen mir gut.
Die letzten zwei Zeilen, auf die das Gedicht als Pointe hinauszulaufen scheint, funktionieren für mich jedoch wie gesagt nicht und weder Zeitloch noch Pool ergeben für mich ein stimmiges Bild zum davor Gelesenen.
Mir kam am Ende eher gegenteilig der Gedanke an ein Sprachloch, wegen der Zweisprachigkeit, die diese Lücke für mich spürbar macht, weil Erinnerungen ähnlich wie Träume so schwer teilbar und erzählbar sind, ohne dass sie sich verändern und verlieren.

Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

ArthurMoloch

Beitragvon ArthurMoloch » 26.08.2011, 20:23

Ich hab zu dem Gedicht genau einen Vorschlag:

Und hebt und senkt sich die Themse:
Atmet das Meer.


Ansonsten unterdrücke ich schon seit Tagen meine Neidgefühle. :)

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leonie
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Beitragvon leonie » 26.08.2011, 20:41

Liebe Flora,

danke für Deine Rückmeldung! Schade, dass das mit den "Löchern" für Dich so nicht funktioniert...

Ich glaube, den Satz "Du aber weißt..." streiche ich ganz, ich denke schon seit einigen Tagen selber darüber nach.

Bei den Touris empfinde ich anders als Du, ich finde, da kann man sich durchaus subsummieren, auch wenn es so formuliert ist wie jetzt.


Lieber Arthur,

danke! (erröt).

Ich freue mich.

Das "und" möchte ich behalten, weil für mich so das "Heben und Senken" sprachlich besser umgesetzt scheint.

Liebe Grüße an Euch

leonie


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