Fleischstreusel

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
AkustischeSchärfe

Beitragvon AkustischeSchärfe » 19.07.2011, 21:04

Fleischstreusel
Zuletzt geändert von AkustischeSchärfe am 16.09.2011, 01:25, insgesamt 1-mal geändert.

Oldy

Beitragvon Oldy » 19.07.2011, 21:35

Ganz ehrlich.
Ich kann diesen wortgewichtigen Gewschurbel keinen rechten Sinn entnehmen. Sollte da einer sein, so wird er von den "Bildern" bis zur Unkenntlichkeit verklausuliert.
Aber ich bin Gewiss, es wird einer kommen, der dem Ganzen einen Sinn entlockt. Das muss (hier?) so sein.

und nun drauf
Uwe

AkustischeSchärfe

Beitragvon AkustischeSchärfe » 19.07.2011, 21:39

Hallo Oldy,

danke für Dein Feedback - mal sehn, mal sehn :D


Liebe Grüße,



Tayfun.

Benutzeravatar
Eule
Beiträge: 2055
Registriert: 16.04.2010

Beitragvon Eule » 24.07.2011, 14:18

Hallo Tayfun, Du kannst das Provozieren wohl nicht lassen - also, auf zur Schilderung meiner Leseeindrücke:

ein provokanter Titel, da in erster Näherung eine negative Metapher. Die letzten beiden Zeilen (mögliches Fazit) könnten ein Nietzsche-Umschreibung des altasiatischen "Yin-Yang-Prinzips" sein. Nun die Wortanalyse (Schlüsselbegriffe+Substantive):

Strophe 1:

Segel-welkt-gleitet-Brust-letzliche-Stunden-Fleischern (mögl.Wortinterpretation hier: sterblich)-auf ewig.

Strophe 2:

In mir - fühle ich + bei mir - lebe ich (Interpretation der Zeile: bin ich nicht allein)

Strophe 3:

Interpretation: Ein Wunsch für mehr Zurückhaltung, Friedensliebe.

Strophe 4:

Ein Schlingmaul (Interpretation: etwas Gieriges)

Der Schatten (Wortinterpretation: der Tod) ist mein ...
Bote der Lüfte ... (Bildinterpretation: Ein Nachrichtenbringer/Erzähler soll schweigen und den Horizont verdunkeln ...)

... damit die Sorge/Furcht nicht wächst (Bildinterpretation: die trägt das lI in unüberbietbarem Maße in sich, vielleicht aufgrund seiner Taten).

Alles zusammenfassend, könnte ich den Text als Perspektive eines Mörders lesen, dem es egal ist, wieviele Lebewesen ihm noch zu Opfer fallen. Nicht gerade nobelpreisverdächtig. Natürlich könnte ich den lyrischen Ich-Erzähler auch als anklagende Veganer/in interpretieren, wie Gerda das beim "Rosa Pudel" vorgeschlagen hatte.

Grüße !
Zuletzt geändert von Eule am 24.07.2011, 16:33, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Klang zum Sprachspiel.

Benutzeravatar
Amanita
Beiträge: 5886
Registriert: 02.09.2010
Geschlecht:

Beitragvon Amanita » 24.07.2011, 14:51

Ich finde, dass sehr gut etwas Bedrohliches, Falsches, Doppelzüngiges, Gieriges 'rüberkommt - aber irgendwie fehlt mir eine Art "Auflösung".

PhönixBerlin

Beitragvon PhönixBerlin » 25.07.2011, 07:50

Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich möchte schon verstehen, was ich lese. Mir ist dein Text etwas zu abstrakt – und außer einem Wechsel zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit vermag ich nichts zu erkennen, wobei ich zugeben muß, dass ich noch nie ein guter Rater war ;-)
Liebe Grüße

AkustischeSchärfe

Beitragvon AkustischeSchärfe » 25.07.2011, 12:00

"Alles zusammenfassend, könnte ich den Text als Perspektive eines Mörders lesen, dem es egal ist, wieviele Lebewesen ihm noch zu Opfer fallen."


Ach du meine Güte!!


Ich habe gerade keine Zeit und werde demnächst Stellung beziehen.
Eines vorweg:

Dieses Gedicht ist das genaue Gegenteil an Stimmung, als es aufgefasst wurde - interessant.
Es handelt von tiefer Sehnsucht zu meiner Familie. Wenn Lyrik, dann abstrakt: aber ich muss wohl damit rechnen, nicht verstanden zu werden.

Die Frage ist nur, obs an mangelnder Beschäftigung der Leser mit dem Text liegt - er ist bewusst so konzipiert, dass er unzählige Male gelesen werden muss, die Perspektiven geändert werden müssen - oder ob es einfach zu abstrakt war... für mich ist er jedenfalls schlüssig, doch das hat freilich nicht viel zu sagen ^^

Danke Euch für die Beschäftigung, ich melde mich bald!


Herzliche Grüße,



Tayfun.

Niko

Beitragvon Niko » 25.07.2011, 12:49

Es handelt von tiefer Sehnsucht zu meiner Familie. Wenn Lyrik, dann abstrakt: aber ich muss wohl damit rechnen, nicht verstanden zu werden.


wenn du, tayfun, mit einer sprache umgehst, die in weiten teilen der verlöschenden sprache einer vergangenen zeit, die meinem empfinden nach mehr als 100 jahre zurückliegt, dann scheint es mir verständlich zu sein, dass die meisten leser aufgrund eines neueren baujahres damit wenig anzufangen wissen. ähnlich mag es anderen ergehen, die völlig abstrakte texte lesen, die scheinbar nichts mit dieser zeit zu tun haben und fühlbar nie in irgendeine zukünftige zeit passen. so kann´s gehen!
du schreibst, es sei ein gedicht, das die tiefe sehnsucht zur familie ausdrückt. hm - ich versuche mal, zu verstehen,,,

Das windlose Segel
Welkt und gleitet zur Brust,


ein windloses segel, dass zur brust gleitet. um darin einen sinn sehen zu können, muss die metapher ersteinmal in sich schlüssig sein. das empfinde ich hier nicht. ein segel LÄSST gleiten. aber zur brust? ein windloses segel - ein antriebsloses leben? - das verstehe ich. gefällt mir als bild auch. auch das "welkt" finde ich nicht unpassend. es lässt mir den gedanken zu, dass die lebenszeit verblasst und das leben kraftlos ohne antrieb ist. soweit so gut.

Die letzlichen Stunden
Fleischern zu machen auf ewig.


den sprung der ersten beiden zeilen zu diesen gerade zitierten zeilen finde ich haltlos. vor allem das "fleischern" reißt völlig aus dem bild, das nur mit mühe bis hierhin gemalt werden konnte - von seiten des lesers, von mir. was bitte sind "letztliche stunden"? letzte stunden ok. oder "die letztlich die stunden...."-auch ok. aber letztliche stunden fleischern machen.-ne, tayfun - da kommt dann dem leser nicht zwingend die einstimmung oder ein flüchtiger gedanke an familiensehnsucht auf. eher der gedanke, ob man (ich) sich weiteres lesen noch zumuten möchte. denn es wird sprachlich altertümelnd, gedanklich mehr als uneinheitlich - für mich als leser wohlgemerkt.




Seid ihr in mir, so fühle ich,
Doch seid ihr bei mir,
Dann lebe ich.


die strofe ist dann ein aufatmen! der autor redet in verständlichen worten. aber, tayfun: es ist schon vertändlich, dass ein leser bezugnehmend auf das gerade gelesene "fleischern" bei der folgenden strofe auf einen gestörten mörder, einer der abschlachtet, kommen kann! was meinst du? hätte ich nun aus dem, was dem zuletzt zitierten voranging, eine spur nur an hinweis auf familie, sehnsucht etc bekommen, fiele mir das weiterspinnen eines begonnenen roten fadens deutlich leichter. so kann ich bisher keinen finden und freue mich über diese nahezu glasklare strofe und versuche, hier mal einen roten faden anzuspinnen...

Möge der Wind sanftstreichende Grüße versenden!


klingt so ein bisschen pathetisch wie "möge die macht mit dir sein" - auch diese assoziationen kommen durch eine alternde sprache zustande! nach unterbrechung durch die vorangegangene oasenstrofe also diese zeile. man überliest sie fast. sie bildet eine klitzekleine brücke zwischen segel-strofe und windboten-strofe. einen sinnlichen, sinnhaften bezug aber vermag diese eine zeile auch nicht zu schaffen.

Tief klafft bildfressend ein Schlingmaul;
Der Schatten ist mein.


meine güte, tayfun! du haust hier mächtig auf die sahne!!! tief klaffend / bildfressend / schlingmaul und dann das dramatische "der schatten ist mein". die strofe macht mir lesendem regelrecht angst. und - ach: gerade noch in der oase klarer worte, werde ich hineinestoßen in den höllenschlund schmerzpeiniger dämonischer unzusammenhanglosigkeiten! denn ich kriege nicht die kurve von dieser strofe zurück zu der davor. es ist mindestens 300 x so dunkel als das vorangegangene und stilistisch sturz über die abgrundtiefsten klippen. - einen möglichen bezug zur familiensehnsucht, die ich jetzt gerade als eventuelle möglichkeit in der "seid ihr bei mir" strofe gesponnen habe, sehe ich nicht. der rote faden wird tiefdunkelschwarz und reißt jäh entzwei.

Dies, Bote der Lüfte,
Behalte für dich
Und schiebe die Wolken!


von diesem dämonenhaft dunklen bild reißt du mich wieder raus, ziehst mich in in die lüfte, wo ein imaginärer bote (wer ist bote der lüfte? der windgott? amor? - man weiß es nicht) wolken schieben mag. wäre die luft selbst bote, so wäre das mit schlüssiger. aber dem autor reicht das nicht. er stellt der luft einen boten zur seite. - und der leser wundert sich nicht zum ersten mal. einen bezug zur familie, nach der man sich sehnt? - ich WILL ihn finden. aber ich finde nix!

Nicht sonnlos möcht ich euch,
Denn sonnlos bin ich selbst.


gut: zumindest bildmäßig geht es nahtlos weiter. luft, wolke, sonn(los). aber wo ist hier von familie die rede? es mag sein, dass du das ganz eindeutig so siehst, tayfun. nur: als autor muss ich doch zumindest dem leser wenn schon nicht eine brücke, so doch wenigstens einen knüppelsteg bauen! was für den autor selbstverständlich ist, muss sich dem leser nicht auf grund dieser tatsache automatisch auch erschließen!!!
und mir erschließt sich hier gar nichts. ein wildes spielen mit worten, in denen der autor sich selbst am besten gefällt. - so scheint es mir. nur bringt es wenig mit einem bollwerk aus sprache, die in der heutigen zeit umständlich und zum teil -aus gutem grund - verblichen ist, die leser zu blenden. es täuscht NIE über fehlende inhalte und mangelnde sinnhaftigkeit hinweg.

liebe grüße: niko

Mucki
Beiträge: 26644
Registriert: 07.09.2006
Geschlecht:

Beitragvon Mucki » 25.07.2011, 13:05

Hallo Tayfun,
AkustischeSchärfe hat geschrieben:Es handelt von tiefer Sehnsucht zu meiner Familie.

davon kann auch ich nichts in deinen Zeilen erkennen bzw. herauslesen. Mir ging es so wie Eule, ich las hier von einem brutalen Vorgang. Allein der Titel zieht mich schon in diese Richtung. "Fleischstreusel", da denke ich an Zerhacktes.

Saludos
Gabriella

Renée Lomris

Beitragvon Renée Lomris » 25.07.2011, 13:33

Hallo Akkustische Schärfe,

Im Wesentlichen bin ich der Meinung meiner Vorredner. Hinzufügen möchte ich allerdings, dass im Text eine Suche nach ästhetischer Kohärenz zu sehen ist. Mir scheint, dass nur etwas (zum Teil ranziges) Fett entfernt werden müsste, um einen interessanten Text mit Tiefgang zu erhalten.

Ich frage mich, wie du zu Sehnsucht nach Familie kommst ...

Die Arbeit des Schreibens besteht unter anderem darin, in den scheinbaren Fehlinterpretationen der anderen (sie Ferdis Spiegel) die fehlerhaft übersetzte Intention - durch sich selber - zu erkennen. Anlässlich solchen Erkennens verändert sich nämlich auch die intention.

Goethe wollte mit dem Egmont eine Art konservative Revolutionsfigur 8si,si ... duncque) entwickeln ... das ist ihm auch etwas aus der Feder gelaufen ... Vielleicht wolltest du Sehnsucht nachFamilie beschreiben und diese Intention hast du dann verloren ... Interessant wäre jetzt festzu stellen, wie sich eine solche Neu-entwicklung entfaltet.

lG
Renée

Benutzeravatar
Lisa
Beiträge: 13944
Registriert: 29.06.2005
Geschlecht:

Beitragvon Lisa » 26.07.2011, 21:09

Hallo Tayfun,

hm, ich finde der Text hat schon irgendwas, schon alleine das Wort Fleischstreusel finde ich gut und auch wenn ich den text nie von selbst auf die Formel "Sehnsucht nach familie" gebracht hätte, so kann ich doch darin einiges dazu entdecken (das in uns bei jemanden sein usf.). Trotzdem löst der Text am Ende auch für mich nicht ein. es gibt ja texte, von denen man wenig versteht und die doch etwas mit einem machen, dann ist auch das in Ordnung, aber hier bleibt doch alles nebeneinander stehen. Ich finde fast, viele Passagen klingen nach einigen zusammengefügten Poetron-Texten, zumindest die Art Komposita und die Phrasenstruktur klingt sehr ähnlich für mich.

Insgesamt habe ich das Gefühl, dass deine Texte (und dieser hier besonders) eine Perspektive ausdrücken von jemandem, der sich unverstanden fühlt, aufgrund dessen bestimmte Abwehrstrategien entwickeln (poetische Leerläufe, Übertreibungen, Spiele, Abscheu), und darin dann wieder durchaus etwas echtes liegt, eine Art Krafttrotz, ein negativ potenter Picasso, allerdings liegt die Kraft in erster Linie im Entstehungsmoment der Texte und die Texte selbst sind dann auch eine sehr fleischige Weise "ausgehöhlt".


liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

AkustischeSchärfe

Beitragvon AkustischeSchärfe » 22.08.2011, 12:02

Hallo!


Ich habe eure eindrücke zur kenntnis genommen und bedacht. Es war ein fehler, dieses gedicht, das viel eher eine persönliche reflektion darstellt, zu veröffentlichen - zu persönlich, nicht eingeweihte können kaum die metaphern zu ende verfolgen oder malen, die für meine insideraugen so selbstverständlich erscheinen...

Das konzept des textes war also als lyrisches gedicht schon zum scheitern verurteilt, ich hoffe, diesen fehler begehe ich nicht noch einmal.

Zur "entschädigung" hier die auflösung, also die preisgabe meiner bilder und gedanken, die ich verdichtete. Es wird zu erkennen sein, dass meine sehr abstrakte lyrikssprache das erfassen dieses für den außenstehenden eigentlich nicht entschlüsselbare gedicht noch unmöglicher machte ;)


Ihr verstreuten, die ihr meines Fleisches seid (Familie)


Die nun in die distanz gerückte erlebte freude schwächt sich schon zum puren wissen um schönes ab und brennt sich ins hirn und herz, damit das eben erlebte für immer in mir, fest im fleisch verankert und wahr bleibt, als teil von mir.

Es reicht nicht, in gedanken euch zu lieben, nur wenn ich bei euch bin, lohnt sich diese emotion, nur in ihrer auslebung beginne ich wahrlich zu blühen.

Mögen meine grüße auch durch die räumliche distanz zu euch dringen!

Ich leide an eurer freud und erfüllung zerfetzenden abwesenheit , ungesehn von euch in der ferne, wo die schatten eurer rücken mich schmähen. Davon sollt ihr nichts erfahren, euch soll der himmel wolkenfrei bleiben.

Denn bin schon ich versunken, sollt ihr es nicht auch noch sein.

Oldy

Beitragvon Oldy » 22.08.2011, 12:29

Ihr, die ihr meines Fleisches seid (Familie)

Es ist etwas sehr Persönliches, welches man ohne deine innere Sicht nicht enträtseln kann. Daher auch für eine weitere Leserschaft wenig geeignet, wie du selbst erkannt hast.
Bitte nicht falsch verstehen, aber die Mitglieder seiner Familie als Fleischstreusel zu bezeichnen, heißt für mich, die lyrische Freiheit über zu strapazieren und eine Grenze zu überschreiten (die ich für mich definiere).
Vielleicht bin ich zu konservativ, aber meine Kinder so zu Titulieren, würde mir im Traum nicht einfallen, weil diese Begriff für mich zu negativ besetzt ist.
Du hast hier etwas von deiner Denkweise offenbart, was du vielleicht besser für dich behalten hättest. Ich zumindest werde zukünftig beim Lesen deiner Werke unbewusst immer diese, deine Erklärung im Hinterkopf haben. Und das ist nicht gut, weil es meine Interpretation deiner Werke beeinflussen wird. Negativ, wie ich befürchte.

lg
Uwe

AkustischeSchärfe

Beitragvon AkustischeSchärfe » 22.08.2011, 14:51

Tut mir leid, hier liegt, wie ich finde, ein "moralisches" problem eines einzelnen vor, welches ich für meinen stil, meine eigene art von ästhetik, nicht berücksichtigen kann.

Gerne spiele ich mit verschiedentlich behafteten begriffen, und fleisch, oder auch fleischstreusel, ist für mich nichts negativ behaftetes, es ist meine art von begrifflichkeit, die durchaus durchdacht und begründet ist.

natürlich maße ich mir nicht an, zu verlangen, diese nachvollziehen und gutheißen zu müssen, ich möchte dem leser ja keine arbeit abhehmen, geschweigeden, mir und den lesern dimensionen und möglichkeiten im gefüge des text-schreibens-text-verstehens zu klauen.


Gerne darfst du deine zuküntigen interpretationen auf basis deiner erkenntnis über mich und meinen stil in eine bestimmte, von dir erfühlte richtung lenken.

Das ist ein ganz natürlicher prozess, wenn ein leser einen autor kennen lernt und mit zunehmender kenntnis über ihn immer mehr dazu geneigt ist, seine eigenheiten und ausdrucksarten von vorne herein besser zu verstehen, zu isolieren und oder auf bestimmte art zu verstehen.

Wenn dies aber zu voreingenommenheit führt, muss ich das aber als schwäche des lesers, nicht des autors werten.

Deine - zugegeben bereits erwartete - reaktion repektierend und grinsenden grußes,



Tayfun.


P.s.: ich habe keine kinder.


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 17 Gäste