Sei friedlich, mein Schatten.
Lieg nur, ich lese dir vor.
Fließ ruhig aus den Adern,
schmecke Erde, zum ersten Mal.
Stolze, vornehme Geschichten
werde ich dir lesen.
Sei friedlich, Sonnenblut.
Ich weiß, was hinter dir liegt.
Du bist jetzt Zuhause.
Sei friedlich
-
Max
Lieber Franz,
das Verständnis dieses Textes liegt darin, wie man das Wort "Schatten" verstehen mag.
In Anspielung an die "Schattenreiche" der Mythologien scheint die Interpretation als Seele sehr stimmig und sie gibt dem Text auch einen konsistenten Klang.
Sehr gefällt mir das Sonneblut als ein sehr kraftvoller Ausruck - in diesem Fall würde ich sagen als das Lebendige der Seele im Gegensatz zu dem eher transparenten der Schattenseele.
Der Gescmack von Erde erinnert mich an den "Geruch von Erde", der mir selbst neulich als Bild kam.
Liebe Grüße
Max
das Verständnis dieses Textes liegt darin, wie man das Wort "Schatten" verstehen mag.
In Anspielung an die "Schattenreiche" der Mythologien scheint die Interpretation als Seele sehr stimmig und sie gibt dem Text auch einen konsistenten Klang.
Sehr gefällt mir das Sonneblut als ein sehr kraftvoller Ausruck - in diesem Fall würde ich sagen als das Lebendige der Seele im Gegensatz zu dem eher transparenten der Schattenseele.
Der Gescmack von Erde erinnert mich an den "Geruch von Erde", der mir selbst neulich als Bild kam.
Liebe Grüße
Max
-
Nicole
Hi Franz,
das ist wunder, wunderschön!
Ich liebe das Sonnenblut, wie Max bereits bemerkte, ein starkes Bild, ich mag das nachstellte "zum ersten Mal", ebenso wie die melodische Formulierung "stolze, vornehme Geschichten werde ich Dir lesen".
Und der Abschluß mit "Du bist jetzt zu Hause" ist so schlicht und vollumfänglich...
Hier paßt für mich alles, die Wortwahl, die Bilder und vor allem der Klang der Sprache.
Danke hierfür.
Nicole
das ist wunder, wunderschön!
Ich liebe das Sonnenblut, wie Max bereits bemerkte, ein starkes Bild, ich mag das nachstellte "zum ersten Mal", ebenso wie die melodische Formulierung "stolze, vornehme Geschichten werde ich Dir lesen".
Und der Abschluß mit "Du bist jetzt zu Hause" ist so schlicht und vollumfänglich...
Hier paßt für mich alles, die Wortwahl, die Bilder und vor allem der Klang der Sprache.
Danke hierfür.
Nicole
- Thomas Milser
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