Zusammen
Wohin der Jahreszähler
Dreht schwingen
Laufen Träume
Stellen Fragen und
Nehmen sie mit.
Zusammen
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Niko
jetzt kann man sich fragen, arne, nehmen die träume die fragen mit oder die fragen die träume? den wechsel von strofe eins zu zwei finde ich persönlich ungelenk. dreht, - dann schon der (grammatikalische) übergang zur zweiten strofe.....
aber ich find es dennoch sehr interessant, da gehaltvoll.
liebe grüße: niko
aber ich find es dennoch sehr interessant, da gehaltvoll.
liebe grüße: niko
Hallo Niko, Dein Kommentar freut mich. Ja, die Träume sind hier Subjekt. Ohne Strophengliederung würde mir der Text zu dicht. Die entstandene Lücke wird durch die darum positionierten Bewegungsverben vielleicht wieder verbunden ... .gif)
Herzliche Grüße !
.gif)
Herzliche Grüße !
Ein Klang zum Sprachspiel.
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Niko
der zeilenbrüchemöglichkeiten gibt es ja viele:
Wohin
der Jahreszähler Dreht
schwingen Laufen
Träume Stellen
Fragen und Nehmen sie
mit.
so ginge es ja auch oder sogar so:
Wohin der Jahreszähler Dreht
schwingen Laufen
Träume Stellen Fragen
und Nehmen sie mit.
nur mal so rumgespielt...ohne korrektur der groß/kleinschreibung...
liebe grüße: niko
Wohin
der Jahreszähler Dreht
schwingen Laufen
Träume Stellen
Fragen und Nehmen sie
mit.
so ginge es ja auch oder sogar so:
Wohin der Jahreszähler Dreht
schwingen Laufen
Träume Stellen Fragen
und Nehmen sie mit.
nur mal so rumgespielt...ohne korrektur der groß/kleinschreibung...
liebe grüße: niko
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Gerda
Lieber Arne,
mir gefällt der kurze Text ...
bis auf diese Sache:
Mir steht genau ein "Bewegungsverb" zu viel vor Träume..gif)
Es wäre ohne das "Laufen" für mich viel klangvoller zeilenübegreifend zu lesen, rund und in sich schlüssig.
Vielleicht magst du es so lesen?
Wohin der Jahreszähler
dreht schwingen
Träume stellen
Fragen und
nehmen sie mit.
Mache solche Vorschläge nur zögernd, aber hier war die Herausforderung zu naheliegend.
Liebe Grüße
Gerda
mir gefällt der kurze Text ...
bis auf diese Sache:
Mir steht genau ein "Bewegungsverb" zu viel vor Träume.
.gif)
Es wäre ohne das "Laufen" für mich viel klangvoller zeilenübegreifend zu lesen, rund und in sich schlüssig.
Vielleicht magst du es so lesen?
Wohin der Jahreszähler
dreht schwingen
Träume stellen
Fragen und
nehmen sie mit.
Mache solche Vorschläge nur zögernd, aber hier war die Herausforderung zu naheliegend.
Liebe Grüße
Gerda
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Gerda
Lieber Arne,
selbstverständlich hat der Autor das Hoheitsrecht..gif)
Ich möchte dir dennoch etwas mehr über meinen Eindruck schreiben.
Ich nehme an, dass du einen Text einstellst, weil du wissen möchtest wie er auf Leser wirkt.
Deshalb schilderte ich w. o., dass dein Vers für mich so, wie von dir preferiert noch nicht rund ankommt.
Es liegt sicher zum Teil auch daran, dass du grundsätzlich jede Zeile mit der Großschreibung beginnst, auch wenn es dem Inhalt ganz und gar nicht weiterhilft, sondern das Verstehen bremst. So auch hier:
"Dreht"; nur weil die Zeile beginnt? Weil es besser aussieht? Ich finde, dass zu wenig.
Genauso "Laufen". Ich hätte weniger Schwierigkeiten damit, hättest du es klein geschrieben und konsequenterweise alle Verben.
Für mich bekommt gerade dieser Vers durch die Großschreibung zeileneingangs etwas Distanziertes, so als sollten die Großbuchstaben das Lesen erschweren, was du vermutlich nicht beabsichtigst.
Vielleicht magst du mehr dazu sagen.
Viele Grüße in den jungen Tag
Gerda
selbstverständlich hat der Autor das Hoheitsrecht.
.gif)
Ich möchte dir dennoch etwas mehr über meinen Eindruck schreiben.
Ich nehme an, dass du einen Text einstellst, weil du wissen möchtest wie er auf Leser wirkt.
Deshalb schilderte ich w. o., dass dein Vers für mich so, wie von dir preferiert noch nicht rund ankommt.
Es liegt sicher zum Teil auch daran, dass du grundsätzlich jede Zeile mit der Großschreibung beginnst, auch wenn es dem Inhalt ganz und gar nicht weiterhilft, sondern das Verstehen bremst. So auch hier:
"Dreht"; nur weil die Zeile beginnt? Weil es besser aussieht? Ich finde, dass zu wenig.
Genauso "Laufen". Ich hätte weniger Schwierigkeiten damit, hättest du es klein geschrieben und konsequenterweise alle Verben.
Für mich bekommt gerade dieser Vers durch die Großschreibung zeileneingangs etwas Distanziertes, so als sollten die Großbuchstaben das Lesen erschweren, was du vermutlich nicht beabsichtigst.
Vielleicht magst du mehr dazu sagen.
Viele Grüße in den jungen Tag
Gerda
Zuletzt geändert von Gerda am 07.06.2011, 17:07, insgesamt 1-mal geändert.
Hi Arne,
mich stören hier die Großbuchstaben zu Beginn sehr. Sie machen m.E. auch überhaupt keinen Sinn.
Auch den Absatz empfinde ich als überflüssig, da an dieser Stelle im Text keine Zäsur stattfindet. Im Gegenteil, es geht doch direkt weiter.
Ich würde alles klein schreiben, ohne Absatz und ohne Punkt am Ende.
wohin der jahreszähler
dreht schwingen
laufen träume
stellen fragen und
nehmen sie mit
Lieben Gruß
Gabi
mich stören hier die Großbuchstaben zu Beginn sehr. Sie machen m.E. auch überhaupt keinen Sinn.
Auch den Absatz empfinde ich als überflüssig, da an dieser Stelle im Text keine Zäsur stattfindet. Im Gegenteil, es geht doch direkt weiter.
Ich würde alles klein schreiben, ohne Absatz und ohne Punkt am Ende.
wohin der jahreszähler
dreht schwingen
laufen träume
stellen fragen und
nehmen sie mit
Lieben Gruß
Gabi
Hallo Gabriella, hallo Gerda, ich experimentiere ja auch gern mit der Groß-und Kleinschreibung. Hier spreize ich den Text, sowohl mit dem "laufen", dem Absatz und auch mit dem Zeilenanfang. Damit soll die oft durchaus konfrontative Auseinandersetzung mit dem "Anderen" deutlich und ein harmonisches "Wegsickern" vermieden werden. .gif)
.gif)
Zuletzt geändert von Eule am 03.07.2011, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Klang zum Sprachspiel.
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Renée Lomris
Lieber Arne,
was ich hier vor allem sehe und schätze, ist das sichtbare Schaffen an der Textform ... Großschreibung als Spreizung, Zeilenumbrüche als Ausreizung des vermittelbaren Sinnzusammenhangs. Der Gehalt - eine Aussage über Träume - ist an sich schon leicht spielerisch, wenn auch der Jahreszähler (schönes Wort) ein schweres Gewicht einwirft ...
Ich könnte nicht behaupten, dass mir das alles von vorneherein gleich von alleine als Sinn / in den Sinn gekommen wäre, aber so wie es von euch Lyrikspezialisten aufgerollt wird, finde ich den Text / das Gedicht sehr interessant.
Andere deiner Gedichte gehen mir leichter unter die Haut als dieses ... Ich werde mal weitersuchen ...
liebe Grüße
Renate
was ich hier vor allem sehe und schätze, ist das sichtbare Schaffen an der Textform ... Großschreibung als Spreizung, Zeilenumbrüche als Ausreizung des vermittelbaren Sinnzusammenhangs. Der Gehalt - eine Aussage über Träume - ist an sich schon leicht spielerisch, wenn auch der Jahreszähler (schönes Wort) ein schweres Gewicht einwirft ...
Ich könnte nicht behaupten, dass mir das alles von vorneherein gleich von alleine als Sinn / in den Sinn gekommen wäre, aber so wie es von euch Lyrikspezialisten aufgerollt wird, finde ich den Text / das Gedicht sehr interessant.
Andere deiner Gedichte gehen mir leichter unter die Haut als dieses ... Ich werde mal weitersuchen ...
liebe Grüße
Renate
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