mutterliebe
(eine aufrechnung)
wie hast du mich geliebt / um deiner selbst willen
wie sehr habe ich / dein überleben gesichert / nur sicher war ich nie
wie sehr hast du mich / vor eigenliebe stolz / überall herumgezeigt
von meinen leistungen erzählt / damit du glänzen konntest
was ich tat zählte / was ich für dich tat / oder noch besser / was ich dir nicht antat
weil ich ein braves mädchen sein musste / was ich nie war
nicht / dass ICH WAR / zählte
rück/sicht / hieß das zauberwort / welches mich nie mehr los ließ
benutzt das wort / das gewissen deines kindes ausgenutzt
schlecht fühlte ich mich oft / aber das konntest du nicht wissen
das leben an sich / zu viel für dich / spiel des lebens / leben spielen / überleben
im intuitiven erfassen deiner bedürfnisse war ich geschickt / erkannte sie früh
befriedigte sie unbewusst / hatte kaum eigene / nur definition über leistung
recht wenig / wenn ich bedenke / was hätte sein können
©GJ2004/2011
mutterliebe
-
Niko
hallo gerda,
mutterliebe als "eine aufrechnung", die hier auch "eine abrechnung" heißen könnte, ist immer ein zwiespältiges kapitel. zumal emotion und mathematik sehr konträr hier stehen.
ich habe aus eigener erfahrung erlebt, dass "die wahrheit" über mutter-kind verhältnisse nicht gibt. die zeiten waren andere, die menschen sind ohnedies unterschiedlich, das empfinden eines kindes steht eigentlich immer im gegensatz zu den wahrnehmnungen und beweggründen der mutter / der eltern.
ich glaube zudem, dass eltern / mütter nur ein paket mensch" schnüren. auspacken muss man im laufe seines lebens selbst.
das "intuitiv" ist mir ein fremdkörper im text. die / finde ich persönlich als störend.
aber interessant ist dein text auf jeden fall. schon alleine, weil es zum reflektieren der eigenen kindheit anregt.
sehr gern gelesen und
...mit liebem gruß: niko
mutterliebe als "eine aufrechnung", die hier auch "eine abrechnung" heißen könnte, ist immer ein zwiespältiges kapitel. zumal emotion und mathematik sehr konträr hier stehen.
ich habe aus eigener erfahrung erlebt, dass "die wahrheit" über mutter-kind verhältnisse nicht gibt. die zeiten waren andere, die menschen sind ohnedies unterschiedlich, das empfinden eines kindes steht eigentlich immer im gegensatz zu den wahrnehmnungen und beweggründen der mutter / der eltern.
ich glaube zudem, dass eltern / mütter nur ein paket mensch" schnüren. auspacken muss man im laufe seines lebens selbst.
das "intuitiv" ist mir ein fremdkörper im text. die / finde ich persönlich als störend.
aber interessant ist dein text auf jeden fall. schon alleine, weil es zum reflektieren der eigenen kindheit anregt.
sehr gern gelesen und
...mit liebem gruß: niko
-
Gerda
Lieber Niko,
vielen Dank für deine Rückmeldung zum Text. Ich freue mich, dass du ihn interessant und anregend empfindest.
Zunächst hatte ich ihn tatsächlich "Abrechnung" betitelt.
Der Textentwurf ist schon älter; inzwischen habe ich eine Art "Versöhnungstext" entworfen und dabei festgestellt, dass es keine "Aberechnung" ist, sondern eine "Auf"rechnung, also etwas, das noch Raum für Veränderung lässt .
Weshalb stört sich das "intuitiv", kannst du es begründen?
Ich mag und kann darauf nicht verzichten, es ist wichtig für den Text. Es sei denn, es gäbe ein gleichwertiges Synonym, welches besser passte. Mir fällt nur "instinktiv" ein, was ich nicht besser finde.
Liebe Grüße
Gerda
vielen Dank für deine Rückmeldung zum Text. Ich freue mich, dass du ihn interessant und anregend empfindest.
Zunächst hatte ich ihn tatsächlich "Abrechnung" betitelt.
Der Textentwurf ist schon älter; inzwischen habe ich eine Art "Versöhnungstext" entworfen und dabei festgestellt, dass es keine "Aberechnung" ist, sondern eine "Auf"rechnung, also etwas, das noch Raum für Veränderung lässt .
Weshalb stört sich das "intuitiv", kannst du es begründen?
Ich mag und kann darauf nicht verzichten, es ist wichtig für den Text. Es sei denn, es gäbe ein gleichwertiges Synonym, welches besser passte. Mir fällt nur "instinktiv" ein, was ich nicht besser finde.
Liebe Grüße
Gerda
-
Niko
mich stört das fremdwort als fremdkörper im text. dann lieber:
im un(ter)bewussten erfassen deiner bedürfnisse war ich geschickt /
instinktiv hätte mich vielleicht auch etwas weniger gestört. obwohl es ein fremdwort ist. ich finde intuitiv schon alleine klangmäßig nicht schön. und ist mir eine lesebremse.
aber wie alles im leben: geschmacksache.
liebe grüße: niko
im un(ter)bewussten erfassen deiner bedürfnisse war ich geschickt /
instinktiv hätte mich vielleicht auch etwas weniger gestört. obwohl es ein fremdwort ist. ich finde intuitiv schon alleine klangmäßig nicht schön. und ist mir eine lesebremse.
aber wie alles im leben: geschmacksache.
liebe grüße: niko
Hallo Gerda,
das Thema ist immer wieder spannend - Erwartungen des Kindes, Enttäuschung, Erfüllung, Erwartungen der Mutter/der Eltern, lebenslanges Tragen und Ertragen, lebenslanges aber-eben-doch-jemand-sein-auch-mitundwegen-der-Mutter/derEltern... etc.
Dieser Text berührt mich indes nur oben, oberhalb der Gürtellinie, also: Er berührt mich nicht, sondern spricht mein Gehirn an. Ich werde aufgefordert, als Leserin, die Gedanken der Ich-Sagerin, der lyrischen Tochter sozusagen, mitzudenken, nachzuvollziehen, volle Partei zu liefern, wenn du so willst.
Was der Text nicht schafft, für mich: ein Bild der Mutter zu evozieren, ein Bild der Tochter zu malen, ein Gefühl, eine echte Erinnerung zu reproduzieren, lesbar zu machen, die nicht gefilterte, gewogene, analysierte, berechnete/aufgerechnete Erfahrung wäre. Die lyrische Tochter lässt mich nicht hinein in ihre Gefühlswelt, lässt vielleicht sich selbst nicht hinein, scheut vor dem Schmerz, der zwar beschrieben, angedeutet, errechnet, aber nicht nach-fühlbar gezeigt wird, zurück, will ihn - gelernt ist gelernt - durch Denken bändigen, beherrschen, kleinhalten. Dadurch, so mein Eindruck, bleibt der Text klein, einer Verkopfung verhaftet, die gerade bei diesem Thema, finde ich, weg führt, in der Starre hält, ein Draußen schafft, wo ein Drinnen nötig wäre. Auch für die lyrische Tochter. Sie ist nicht drinnen, weder in sich, noch im Beschriebenen. Sie betrachtet von außen (oder meint das, will das erzwingen): sich selbst, die Mutter, diese lebenslang haltende, haftende Beziehung, ein Kitt, eine Fessel, ein Zuhause, eine Gabe, eine Last.
Es geht ja immer alles weiter, von Eltern zu Kind - so oder so. Es gibt keinen Endpunkt, keinen Anfang, keine Berechtigung, keine Gerechtigkeit, keine Erlösung, nur, wie bedürftig oder notdürftig auch immer, die Liebe. Die sich so oft tarnt und selbst nicht über den Weg trauert.
Wie kommt es nun, dass der Text mich nicht (emotional) packt, sondern - das jedoch - zum Nachdenken anregt?
Einseitigkeit, die sich kein Gefühl erlaubt? Ich weiß nicht, es wirkt jedenfalls auf mich wie eine sprachliche Zwangsjacke, die da schreibend der lyrischen Tochter auferlegt wird. So dass sie gar nicht lyrisch sein darf, sondern Denkerin, Wisserin bleiben muss. Nicht Kind.
Herzlich
klara
das Thema ist immer wieder spannend - Erwartungen des Kindes, Enttäuschung, Erfüllung, Erwartungen der Mutter/der Eltern, lebenslanges Tragen und Ertragen, lebenslanges aber-eben-doch-jemand-sein-auch-mitundwegen-der-Mutter/derEltern... etc.
Dieser Text berührt mich indes nur oben, oberhalb der Gürtellinie, also: Er berührt mich nicht, sondern spricht mein Gehirn an. Ich werde aufgefordert, als Leserin, die Gedanken der Ich-Sagerin, der lyrischen Tochter sozusagen, mitzudenken, nachzuvollziehen, volle Partei zu liefern, wenn du so willst.
Was der Text nicht schafft, für mich: ein Bild der Mutter zu evozieren, ein Bild der Tochter zu malen, ein Gefühl, eine echte Erinnerung zu reproduzieren, lesbar zu machen, die nicht gefilterte, gewogene, analysierte, berechnete/aufgerechnete Erfahrung wäre. Die lyrische Tochter lässt mich nicht hinein in ihre Gefühlswelt, lässt vielleicht sich selbst nicht hinein, scheut vor dem Schmerz, der zwar beschrieben, angedeutet, errechnet, aber nicht nach-fühlbar gezeigt wird, zurück, will ihn - gelernt ist gelernt - durch Denken bändigen, beherrschen, kleinhalten. Dadurch, so mein Eindruck, bleibt der Text klein, einer Verkopfung verhaftet, die gerade bei diesem Thema, finde ich, weg führt, in der Starre hält, ein Draußen schafft, wo ein Drinnen nötig wäre. Auch für die lyrische Tochter. Sie ist nicht drinnen, weder in sich, noch im Beschriebenen. Sie betrachtet von außen (oder meint das, will das erzwingen): sich selbst, die Mutter, diese lebenslang haltende, haftende Beziehung, ein Kitt, eine Fessel, ein Zuhause, eine Gabe, eine Last.
Es geht ja immer alles weiter, von Eltern zu Kind - so oder so. Es gibt keinen Endpunkt, keinen Anfang, keine Berechtigung, keine Gerechtigkeit, keine Erlösung, nur, wie bedürftig oder notdürftig auch immer, die Liebe. Die sich so oft tarnt und selbst nicht über den Weg trauert.
Wie kommt es nun, dass der Text mich nicht (emotional) packt, sondern - das jedoch - zum Nachdenken anregt?
Einseitigkeit, die sich kein Gefühl erlaubt? Ich weiß nicht, es wirkt jedenfalls auf mich wie eine sprachliche Zwangsjacke, die da schreibend der lyrischen Tochter auferlegt wird. So dass sie gar nicht lyrisch sein darf, sondern Denkerin, Wisserin bleiben muss. Nicht Kind.
Herzlich
klara
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Renée Lomris
liebe Gerda,
die Abrechnung mit der Mutter schockiert mich an sich nicht, vor allem als Gedicht. Für mich ist Dichten immer noch das kanalisierte, entschlackte Wort, das bei einem Reinigungs und Komprimierungsprozess übrig bleibt oder zum Vorschein kommt (mit anderen Worten, ein Wort, eine Sprache, das / die einen wie immer gearteten Prozess von zunehmender Distanz überlebt, ohne dadurch zur ohnmächtigen Obsession geworden zu sein).
Was unterm Strich übrig bleibt, das heißt eine Abrechnung ... die findet im Zeitraum statt, in der Sprache, im Verständnis oder Unverständnis.
Real existierende Eltern haben für mich immer etwas Faszinierendes. Man hat sie leben sehen, sprechen hören, sie haben viel Falsches gesagt, getan ....
darunter, unter diesem Falschen liegt doch etwas Richtiges? Fast notwendigerweise?
Und wenn nicht, dann kann dieses Falsch Gewesene nicht an die Stelle der eigenen Verantwortung über SICH stehen ....
Mir ist klar, dass das fast nur inhaltlich argumentiert ist. Aber hier, wie an anderen Stellen würde ich sagen, dass gerade der Inhalt die Sprache bestimmt und die Sprache den Inhalt.
Läuterung der Sprache - gleich Läuterung der Sprache.
Wenn es dem lyr.Ich unmöglich ist, eine Läuterung in diesem Bereich zu erfahren, dann musss auch die Sprache auf diesem Niveau bleiben.
Das heißt, dann müsste die Sprache mehr und schmerzlicher die Zerrissenheit - dieses "die Mutter immer noch nicht verdaut haben" ausdrücken ...
Liebe Gerda und liebe Klara, ich habe versucht ein Gedicht zu schreiben, das meinen Vorstellungen vom "Bild" der Mutter entspricht ...
Was haltet ihr davon?
lg
R
die Abrechnung mit der Mutter schockiert mich an sich nicht, vor allem als Gedicht. Für mich ist Dichten immer noch das kanalisierte, entschlackte Wort, das bei einem Reinigungs und Komprimierungsprozess übrig bleibt oder zum Vorschein kommt (mit anderen Worten, ein Wort, eine Sprache, das / die einen wie immer gearteten Prozess von zunehmender Distanz überlebt, ohne dadurch zur ohnmächtigen Obsession geworden zu sein).
Was unterm Strich übrig bleibt, das heißt eine Abrechnung ... die findet im Zeitraum statt, in der Sprache, im Verständnis oder Unverständnis.
Real existierende Eltern haben für mich immer etwas Faszinierendes. Man hat sie leben sehen, sprechen hören, sie haben viel Falsches gesagt, getan ....
darunter, unter diesem Falschen liegt doch etwas Richtiges? Fast notwendigerweise?
Und wenn nicht, dann kann dieses Falsch Gewesene nicht an die Stelle der eigenen Verantwortung über SICH stehen ....
Mir ist klar, dass das fast nur inhaltlich argumentiert ist. Aber hier, wie an anderen Stellen würde ich sagen, dass gerade der Inhalt die Sprache bestimmt und die Sprache den Inhalt.
Läuterung der Sprache - gleich Läuterung der Sprache.
Wenn es dem lyr.Ich unmöglich ist, eine Läuterung in diesem Bereich zu erfahren, dann musss auch die Sprache auf diesem Niveau bleiben.
Das heißt, dann müsste die Sprache mehr und schmerzlicher die Zerrissenheit - dieses "die Mutter immer noch nicht verdaut haben" ausdrücken ...
Liebe Gerda und liebe Klara, ich habe versucht ein Gedicht zu schreiben, das meinen Vorstellungen vom "Bild" der Mutter entspricht ...
Was haltet ihr davon?
lg
R
-
Gerda
Liebe Klara,
liebe Renée,
heute klappt es noch nicht mit einer umfassenden Rückmeldung, der Tag war anstrengend.
Euch beiden herzlichen Dank und das hier trifft den Kern doch recht gut, also ich meine, "Meines Übels Wurzel".
Jedenfalls konnte ich es zu dem Zeitpunkt der Entstehung, nur so schreiben.
Bald mehr.
Liebe Abendgrüße und gute Nacht
Gerda
liebe Renée,
heute klappt es noch nicht mit einer umfassenden Rückmeldung, der Tag war anstrengend.
Euch beiden herzlichen Dank und das hier trifft den Kern doch recht gut, also ich meine, "Meines Übels Wurzel".
Renée hat geschrieben:Aber hier, wie an anderen Stellen würde ich sagen, dass gerade der Inhalt die Sprache bestimmt und die Sprache den Inhalt.
Läuterung der Sprache - gleich Läuterung der Sprache.
Wenn es dem lyr.Ich unmöglich ist, eine Läuterung in diesem Bereich zu erfahren, dann musss auch die Sprache auf diesem Niveau bleiben.
Jedenfalls konnte ich es zu dem Zeitpunkt der Entstehung, nur so schreiben.
Bald mehr.
Liebe Abendgrüße und gute Nacht
Gerda
Nur ganz kurz off topic, fällt mir grad so ein: Die Sprache IST die Mutter. Eine Mutter. Eine für alle (gegen alle?)
Ohne Sprache - wie auch immer wir sie definieren, wie weit wir sie fassen (also auch Wortloses, Bilder, Finger-Alphabet etc. mitmeinen) - wären wir nicht. Weil wir nicht kommunizieren könnten.
herzlich
klara
Ohne Sprache - wie auch immer wir sie definieren, wie weit wir sie fassen (also auch Wortloses, Bilder, Finger-Alphabet etc. mitmeinen) - wären wir nicht. Weil wir nicht kommunizieren könnten.
herzlich
klara
Hi Gerda,
Texte über die Mutter-Kind-Beziehung sind - für mich - immer "heikel". In deinen Zeilen finde ich mich selbst gut wieder. Die Sprache ist ziemlich "verkopft", ja. Doch ich empfinde es als stimmig, hier die großen Emotionen rauszulassen und durch das Verkopfte eine Distanz entstehen zu lassen. Oft ist dies die einzige Sprache/Möglichkeit, das Verhältnis zur Mutter zu beschreiben. Das Wort "intuitiv" stört mich überhaupt nicht. Für mich passt es.
Lieben Gruß
Gabi
Texte über die Mutter-Kind-Beziehung sind - für mich - immer "heikel". In deinen Zeilen finde ich mich selbst gut wieder. Die Sprache ist ziemlich "verkopft", ja. Doch ich empfinde es als stimmig, hier die großen Emotionen rauszulassen und durch das Verkopfte eine Distanz entstehen zu lassen. Oft ist dies die einzige Sprache/Möglichkeit, das Verhältnis zur Mutter zu beschreiben. Das Wort "intuitiv" stört mich überhaupt nicht. Für mich passt es.
Lieben Gruß
Gabi
-
Gerda
Liebe Klara,
vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung.
Dass dich der Text nicht gefühlsmäßig berührt kann ich nachvollziehen, dazu eignet er sich nur bedingt, wenn z. B. ein innerer Aufschrei ausgelöst würde, wenn sich jemand in diesen Worten wieder findet, siehe Herbys zustimmende Äußerung.
Nur so konnte ich diesen Text schreiben, mich verstehen, das was Zumutung war, ertragen.
Zur „Lyrischen Tochter“:
Der Text ist ganz sicher nicht lyrisch. Ich habe mich damals für eine sehr direkte Sprache entschieden, die sich nur ihrer eigenen Mittel bedient
Richtig, hier spricht jemand der weder der Mutter verziehen hat, noch sich selbst aus der zugedachten Rolle befreien konnte.
Ich könnte das Thema fortführen, in Richtung weitergehendes Rollenspiel, als dieses ICH selber Mutter wurde …
In diesem Kontext ist es vielleicht für dich interessant zu lesen, dass es aus jüngster Zeit ein völlig anderes Gedicht gibt, das ich ebenfalls einmal posten werde.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Gerda
vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung.
Dass dich der Text nicht gefühlsmäßig berührt kann ich nachvollziehen, dazu eignet er sich nur bedingt, wenn z. B. ein innerer Aufschrei ausgelöst würde, wenn sich jemand in diesen Worten wieder findet, siehe Herbys zustimmende Äußerung.
Nur so konnte ich diesen Text schreiben, mich verstehen, das was Zumutung war, ertragen.
Zur „Lyrischen Tochter“:
Der Text ist ganz sicher nicht lyrisch. Ich habe mich damals für eine sehr direkte Sprache entschieden, die sich nur ihrer eigenen Mittel bedient
Richtig, hier spricht jemand der weder der Mutter verziehen hat, noch sich selbst aus der zugedachten Rolle befreien konnte.
Ich könnte das Thema fortführen, in Richtung weitergehendes Rollenspiel, als dieses ICH selber Mutter wurde …
Klara hat geschrieben:Immer noch : wie eine sprachliche Zwangsjacke, die da schreibend der lyrischen Tochter auferlegt wird. So dass sie gar nicht lyrisch sein darf, sondern Denkerin, Wisserin bleiben muss. Nicht Kind
In diesem Kontext ist es vielleicht für dich interessant zu lesen, dass es aus jüngster Zeit ein völlig anderes Gedicht gibt, das ich ebenfalls einmal posten werde.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Gerda
Zuletzt geändert von Gerda am 20.05.2011, 11:52, insgesamt 3-mal geändert.
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Gerda
Liebe Gabi,
ich danke dir herzlich für die Zustimmung, die mein Text durch deine Rückmeldung erfährt.
Zum "Verkopften", der Sprache als alleiniges Stilmittel, habe ich ich in der Rückmelung an Klara etwas geschrieben.
Mir passt der Text ja auch so, wie er ist und alt genug ist er auch..gif)
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
liebe Grüße
Gerda
ich danke dir herzlich für die Zustimmung, die mein Text durch deine Rückmeldung erfährt.
Zum "Verkopften", der Sprache als alleiniges Stilmittel, habe ich ich in der Rückmelung an Klara etwas geschrieben.
Mir passt der Text ja auch so, wie er ist und alt genug ist er auch.
.gif)
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
liebe Grüße
Gerda
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