veränderter Titel von der Moderation gelöscht

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
FRP

Beitragvon FRP » 07.04.2011, 14:48

"DU darfst Deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen" - okay, dann eben so.
Zuletzt geändert von FRP am 09.04.2011, 11:19, insgesamt 3-mal geändert.

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 08.04.2011, 15:29

Schreiben und Lesen tut in erster Linie weh.


Kann wehtun, aber in erster Linie? Müssen die Neuen hier erst durch die Feuertaufe?

Sam

Beitragvon Sam » 08.04.2011, 15:35

Amanita, du hast das Wichtigste nicht zitiert: Gelesen werden auch!

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Pjotr
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Beitragvon Pjotr » 08.04.2011, 15:37

Nicole hat geschrieben:Boah Pjotr,

jetzt haben wir uns überschnitten...
Komisch, genau diesen Wandel wollte ich Dir auch unter die Nase reiben. Im Neuankömmlinge Faden schreist du nach Milser und Ko und deren harschen Kommentaren und hier...

... und hier freue ich mich, dass das Harsche im Forum nicht untergeht und von Müdigkeit keine Spur ist.

Das ist wie im Dorf von Asterix und Obelix. Dieses leidenschaftliche Fischewerfen, wie hier jetzt, gehört zum Charme des Salons. Wir sind ja hier nicht auf dem Finanzamt.

Feuer, Wasser, Erde, Luft.

Nochmal deutlich: Ich finde diesen Faden ja gut. Es gab wohl einige Missverständnisse in den letzten Tagen, Nicole?

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leonie
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Beitragvon leonie » 08.04.2011, 15:38

Liebe Nicole,

was Du zu Dir schreibst, finde ich schade. Ich glaube nämlich, dass das eigentlich allen hier so geht. Jeder ist in einer Schublade. Das kann man unter anderem daran sehen, dass bestimmte Leute nur von bestimmten anderen kommentiert werden. Vorlieben sind doch auch völlig normal. Das heißt, dass auch die meisten hier sich als B-Schreiber fühlen könnten/müssten, weil sie eben wissen, dass das, was sie machen, nicht alle anspricht, dass manche es sogar schlecht finden.
Ich glaube, es geht wirklich darum, das, was man für sich selbst hier lernen kann, mitzunehmen und seinen eigenen Stil zu entwickeln. Als Nicole, Sam, leo, Amanita, Lisa, Gabriella, usw. zu schreiben.
Und sich im Klaren darüber zu sein, dass keiner von den anderen hier der/die ist für den/die man selbst ihn/sie hält. Sondern vermutlich ganz anders. Und dass es sich lohnt, ihn/sie immer mal wieder aus der Schublade herauszuholen und es nochmal miteinander anhand eines neuen /anderen Textes zu versuchen...

Liebe Grüße

leonie

Sam

Beitragvon Sam » 08.04.2011, 15:55

Und Sam empfindet die Äußerung von Eferpeh (für Ferdi ausgeschrieben) als herablassend, dazu muss man aber erst einmal unter ihr stehen


Pjotr,
würde ich mich automatisch über den Äusserungen eines Autoren stehend fühlen, hielte ich grundsätzlich den Mund. Mir geht es einzig darum, dass jeder, der einen Text in ein Forum einstellt, sich bewusst sein muss, dass er auf eine kompetente Leserschaft trifft. Niemand schreibt in einen leeren Raum hinein, sondern legt ein dünnes Zettelchen in eine schier unendliche Bibliothek. Allein die Tatsache, dass er überhaupt gelesen wird, sollte einen Schreiber wenigstens ein klein wenig demütig und auch dankbar machen. Gebe es morgen dieses Forum nicht mehr (oder alle Internetforen) täte es mir leid, aber es würde mein Leben nicht beeinflussen. Würden dagegen meine Bücher zerstört, oder die beiden Büchereien, bei denen ich angemeldet bin, wäre das für mich eine echte Katastrophe.
Wir haben es doch hier im Forum nicht mit literarischen Grundnahrungsmitteln zu tun. Allenfalls mit kleinen Häppchen für Leute, die eigentlich schon satt sind. Damit die überhaupt zugreifen, muss es zunächst einmal anregend aufgetischt werden. Wenn es dann schmeckt, will vielleicht sogar jemand einen Nachschlag.

Gruß

Sam

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Pjotr
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Beitragvon Pjotr » 08.04.2011, 18:51

Sam hat geschrieben:Mir geht es einzig darum, dass jeder, der einen Text in ein Forum einstellt, sich bewusst sein muss, dass er auf eine kompetente Leserschaft trifft.

Dagegen möchte ich nichts sagen. Mir fällt nur in der Gesamtbetrachtung auf, -- und das meine ich nicht wertend --, dass Ansprüche und Widersprüche sich ständig abwechseln; nicht nur von Kopf zu Kopf, sondern auch innerhalb eines Kopfes. Beispielsweise ist es Dein Wille, wie oben zitiert, Deine Seite als kompetente Leserschaft zu präsentieren, während ein FRP die seinige Seite ebenfalls als kompetent auftreten lassen will. Der gemeinsame Nenner dabei ist groß:

- Beide Pole fühlen sich kompetent
- Beide Pole halten den anderen für inkompetent
- Beide Pole werden polemisch, agressiv, leidenschaftlich, herzblutig

Beiden gemein ist auch, dass es keine logische Basis für die Äußerungen gibt, ist ja auch klar, es geht nicht um beweisbare Mathematik, sondern um Emotion. Alle Haltungen sind für sich subjektiv.

Ein Unterschied ist meiner Anschauung nach jedoch gravierend. Der eine Pol kommt als Fremder, als Gast, alleine, in einen unbekannten Raum -- und der andere Pol ist schon ansässig, er ist ein vielköpfiger monophoner Chor, dessen Schalldruck so hoch ist, dass der Fremde erst gar nicht durch die Tür kommt. Er wählt möglicherweise die falsche Verteidigungstaktik, indem auch er, so wie es die anderen tun, seinen virtuellen Kompetenzausweis vorzeigt und die Lautstärke erhöht. Der Schuss ging nach hinten. Entscheidend war letztendlich die Quantität: Viele Köpfe erdrücken einen Kopf. Auch wenn der prinzipiell ähnlich denkt.


Grüßeberg

Pjotr

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 08.04.2011, 22:09

Hallo Sam,

ich mag deine Einstellung zu "Kunst", deine Art mit Texten umzugehen, sie zu kritisieren und finde dein Klartext ist oft Feintext, habe oft das Gefühl, dass wir da in vielen Punkten ähnliche Standpunkte haben. Ich finde allerdings auch, dass du in diesem Fall gegenüber FRP unverhältnismäßig aggressiv warst (und dabei meine ich mit unverhältnismäßig jetzt erstmal im Verhältnis zu deiner sonstigen Art zu kritisieren). Für mich ging das über die Form der nachvollziehbaren Aufgebrachtheit aufgrund von verquasten Texten oder Verteidigungsreden, die noch verquastere Rezeptionsgespenster schaffen, hinaus. Wie Klara hab ich da auch etwas rausgehört, was nicht explizit durch FRPs Texte oder Verteidungsverhalten hervorgerufen wurde und dann entsteht eben die Frage "warum nun gerade?". Schreiben und Lesen tut weh, ja, aber bitte doch aus den richtigen Gründen. Die, die du anführst, sind für mich nicht der Grund für deine Art auf frp zu reagieren.

Hallo Nicole,

ich glaube, du kannst mit meiner Art auch oft letztlich nichts anfangen, ich lasse es in diesem Fall daher lieber, noch auseinander zu schälen, was ich bei dir in Bezug auf den FRP-Faden hier als vermischt empfinde, weil Klara alles schon sehr in meinem Sinne durchdrungen hat und anscheinend eine Sprache besitzt, die bei dir ankommen kann.
Ich fände es aber wertvoll, wenn du deine Beobachtungen zum Salon in dem Faden im Cafe, der sich eh schon damit beschäftigt, einbringen könntest (das klingt jetzt sicher wieder unehrlich oder nicht annehmbar, aber ich mein das Ernst, ich fände es wichtig, dass da eine Menge endlich einfach mal zur Sprache kommt! Vielleicht hilft das einfach, dass für die unterschiedlichen Hernagehensweisen einfach mehr Sicht und damit Verständnis vorherrschen kann.

Zu deinem eigenen Salonsein aber noch kurz:

Ich bin sicher, dass man durch "Schlucken" nichts lernen kann.

Natürlich kann man von einer Kritik zunächst angegriffen sein, aber nach einiger Zeit verstehen, dass sie vielleicht (in Teilen) angebracht war und dann doch durch sie weiterkommen. Deine Beschreibungen hier lassen mich dich aber eher so wahrnehmen, dass du von bestimmten Kritiken verletzt wirst oder sie disqualifizierst, diesen Zustand dann aber intellektuell übergehst, deinen Text bearbeitest und dann an dem emotionalen Erleben des Ganzen nicht mehr rührst, er nur noch manchmal in Form von einer ins allgemeine gehaltenen Negativhaltung wieder aufflammt, dort aber auch nicht ausgetragen werden kann, weil er sich mit ganz anderen Sachen vermischt und das niemand mehr auseinander halten kann, ich zumindest nicht. Deine Reaktion auf von dir als so empfundene Kritik ist für mich aber keine Kritikannahme. Und Kritikannahme ist für mich die Grundvorassetzung dafür, dass eine Kritik einen weiterbringen kann. Da braucht es eine Art "grundsätzliches"/im Kern vertrauendes Verhältnis zur Kritik, das sehe ich bei dir nicht.

So kommt wahrscheinlich auch die heftige Aussage zustande, dass du dich derzeit eher erhängen würdest, als einen neuen Text im Forum einzustellen. Denn wieso ist das so? Weil die Art der Kommentare dich zu sehr angreift, zugleich hältst du derartige Kritik aber für die richtige (siehe deine Forderungen an die Diskussionsformen im Salon)? Für mich geht das so nicht zusammen. Ich glaube, du willst eigentlich drei Sachen sagen: ( "(In Sams Sinn) verletzende/harte Kritik muss erlaubt sein", "(In Sams Sinn) verletzende/harte Kritik macht den Autor erstmal fertig, aber dann kann er sich rausziehen, was ihn weiterbringt und muss daher erlaubt sein" und "Manche Kritiken hier im Salon an meinen Texten finde ich scheiße/arrogant/verletzend/gegnerisch"), behauptest aber nur zwei zu sagen: ("(In Sams Sinn) verletzende/harte Kritik macht den Autor erstmal fertig, aber dann kann er sich rausziehen, was ihn weiterbringt und muss daher erlaubt sein" und "Der Salon wird in Bezug auf seine Kommentarkultur hin weichspüliger"). Die letzte Aussage wäre eben genau spannend auszutragen (weil da ja sogar zu Teilen was dran sein kann, ich hätte da auch was zu zu sagen), aber da in ihr eigentlich lauter Verweise darauf mitgesprochen werden, dass du dich ungerecht behandelt fühlst, nicht wohlfühlst, kann man/ich darauf gar nicht reagieren.

Zudem hätte ich eigentlich gern ein Beispiel einer Kritik an einem deiner Texte, die du als gleichwertig scharf/hart zu Sams Kritik hier an FRPs Text beurteilen würdest. Ich erinnere mich da an keine (gabs von Tom mal eine?). Mich stört an Sams Kritik hier ja nicht die Härte, sondern das unangebracht (weil nicht durch FRP motivierte) Aggressive.

Klingt jetzt wahrscheinlich wieder so,a sl wäre ich kontra dich, bin ich aber nicht. Ich halte es allerdings für nötig, das alles auszudiffernezieren, wenn wir irgendwie weiterkommen wollen.

liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 08.04.2011, 22:28

Hallo FRP,

entschuldige, dass ich kein Wort zu dir selbst gesprochen habe. Das liegt daran, dass ich selbst auch sowohl Schwierigkeiten mit deinen Texten als auch deiner Art der Diskussionsgestaltung habe. Die macht mich ungehalten, anti- und vorurteilsrunzelnd.
Ich finde es trotzdem schade, dass dein Einstieg hier für dich so gelaufen ist (weil ich ähnlich wie leonie andeutungsweise anderen Seiten von dir erahnnen konnte und mir deshalb wünsche, dass der Salon Raum für dich hat, ich aber anscheinend nichts dazu beitragen kann), nur habe ich das Gefühl, dass ich das hier jetzt nicht mehr so rüberbringen kann, dass es ankommt oder (für mich selbst) echt wirkt.

liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

Sam

Beitragvon Sam » 09.04.2011, 09:50

Hallo Lisa,

ich empfinde meine Äußerung zwar nicht als aggressiv, akzeptiere aber, dass es von dir und den meisten anderen so gesehen wird. Den "wahren" Grund meiner Aggressivität ergründen zu wollen, würde ich mir aber sparen, da es nun mal keinen anderen gab, als diesen Text in Verbindung mit FRPs Reaktionen auf die sehr freundliche und sachliche Kritik bei seinem ersten Text.

Ich kann mir jetzt natürlich vornehmen, sollte der Fall wieder mal eintreten, dass ich mich als Leser verarscht fühle, ganz gelassen zu bleiben und am besten nichts zu schreiben (oder eben ganz nett). Versprechen tue ich es aber nicht.

Gruß

Sam

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Beitragvon Klara » 09.04.2011, 11:20

[hat sich glücklicherweise erübrigt]
Zuletzt geändert von Klara am 09.04.2011, 11:39, insgesamt 2-mal geändert.

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allerleirauh
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Beitragvon allerleirauh » 09.04.2011, 11:24

ich glaube, frp hat den titel des threads geändert.

Klara
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Beitragvon Klara » 09.04.2011, 11:25

ich glaube, frp hat den titel des threads geändert.

Dann verstehe ich gar nichts mehr - außer einen nachrücklichen Hinweis auf offenbar mit Auf-den-Schlips-getreten-fühlen reagierendes Komplexverhalten.
Billig. Und unfair.
Ziehe mein Gesprächsangebot in diesem Fall zurück.

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 09.04.2011, 11:36

Ich habe den Titel "Sam spricht über seine Komplexe, offen und frei" gelöscht.
FRP, ich gehe davon aus, dass du den Titel eingesetzt hattest. Für mich völlig daneben.
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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leonie
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Beitragvon leonie » 09.04.2011, 11:44

Die Titel können nur vom Autor selbst oder aber von Mods geändert werden. Ich gehe davon aus, dass FRP es selber getan hat.

Ich würde das gerne erst einmal so stehen lassen, wenn es für Dich, Sam, okay ist. Weil Du, FRP, damit etwas über Dich selber aussagst. Und zwar nichts Gutes. Das ist Kindergartenniveau. Höchstens.
Ich jedenfalls bin nicht Deine Erzieherin. Und deshalb möchte ich da auch nicht zensurmäßig eingreifen.
Es sei denn, Sam wünscht, dass es geändert wird. Aber ich schätze es so ein, dass er da locker drüber steht.

Ich habe versucht mich hier für Dich stark zu machen. Aber hier ist meine Grenze erreicht. Schade, dass Du es nötig hast, so nachzutreten.

leonie

edit: sehe gerade, Flora, dass Du es anders gehandhabt hast...
Ich möchte meinen Beitrag trotzdem so stehen lassen, vielleicht macht es deutlich, dass es in solchen Fällen manchmal nur schlechte Lösungen gibt und das auch seitens der Moderation nicht schnell und auch nciht glücklich gelöst werden kann...


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