veränderter Titel von der Moderation gelöscht
Hallo!
Amanita, das ist ein ganz normales Wort - nichts gegen einzuwenden
Die Sache ist bloß, dass es hier zu deutlich in Diensten des Samschen Geschwurbels auftaucht und sich seine Wirkung darin erschöpft...
FRP, ab Totenwacht gefällt mir der Schluss; alles davor kommt mir wie eine Leserveralberung vor. Nicht, dass das nicht auch reizvoll wäre
Ferdigruß!
Edit nach nochmaligem Lesen: Wenn ein Gedicht mal anders klingt als das Standard-Gedicht des 21. Jahrhunderts, ist das ja eigentlich erstmal ein Vorteil. Aber natürlich auch ein Wagnis. Kann einschlagen, kann ausgelacht werden. Was eigentlich viel mehr geschehen müsste: die Gefahr, ganz schlimm zu scheitern, in Kauf zu nehmen. Weil es die Ausschläge in die eine Richtung geben muss, um die Ausschläge in die andere erreichen zu können. -F.
Amanita, das ist ein ganz normales Wort - nichts gegen einzuwenden
Die Sache ist bloß, dass es hier zu deutlich in Diensten des Samschen Geschwurbels auftaucht und sich seine Wirkung darin erschöpft...FRP, ab Totenwacht gefällt mir der Schluss; alles davor kommt mir wie eine Leserveralberung vor. Nicht, dass das nicht auch reizvoll wäre

Ferdigruß!
Edit nach nochmaligem Lesen: Wenn ein Gedicht mal anders klingt als das Standard-Gedicht des 21. Jahrhunderts, ist das ja eigentlich erstmal ein Vorteil. Aber natürlich auch ein Wagnis. Kann einschlagen, kann ausgelacht werden. Was eigentlich viel mehr geschehen müsste: die Gefahr, ganz schlimm zu scheitern, in Kauf zu nehmen. Weil es die Ausschläge in die eine Richtung geben muss, um die Ausschläge in die andere erreichen zu können. -F.
Zuletzt geändert von ferdi am 07.04.2011, 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
Hallo FRP,
ich bin leider keine Krähe. Wäre ich eine, würde ich keine Gedichte lesen. Ein Gedicht über Krähen ist genauso ein Menschengedicht - von Menschen, über Menschen, für Menschen - wie der wunderlichste SF-Film über irgendwelche tentakeligen Glitschmonster von Wega 4.
Aber davon ab: Ich glaube nicht, dass es an mangelnder Vorstellungsgabe liegt. Eher z.B. an der Länge. Je länger du den Leser fernhältst von dem, was er erwartetet (erwarten zu können glaubt), desto wahrscheinlicher fragt er sich irgendwann: "Was soll das eigentlich?" Und keine Frage: Man bekommt hier schnell den Eindruck des "Auswalzens". Die Einengung auf die Totenwacht - entsprechend (= deutlich knapper) vorbereitet - würde es viel eher schaffen, den Leser einen Augenblick lang vom menschlichen Betrachtungswinkel fortzulocken. Glaube ich zumindestens...
Ferdigruß!
Wir schreiben etwas aneinander vorbei,
ich bin leider keine Krähe. Wäre ich eine, würde ich keine Gedichte lesen. Ein Gedicht über Krähen ist genauso ein Menschengedicht - von Menschen, über Menschen, für Menschen - wie der wunderlichste SF-Film über irgendwelche tentakeligen Glitschmonster von Wega 4.
Aber davon ab: Ich glaube nicht, dass es an mangelnder Vorstellungsgabe liegt. Eher z.B. an der Länge. Je länger du den Leser fernhältst von dem, was er erwartetet (erwarten zu können glaubt), desto wahrscheinlicher fragt er sich irgendwann: "Was soll das eigentlich?" Und keine Frage: Man bekommt hier schnell den Eindruck des "Auswalzens". Die Einengung auf die Totenwacht - entsprechend (= deutlich knapper) vorbereitet - würde es viel eher schaffen, den Leser einen Augenblick lang vom menschlichen Betrachtungswinkel fortzulocken. Glaube ich zumindestens...
Ferdigruß!
Wir schreiben etwas aneinander vorbei,

Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
Hallo FRP,
je länger ein Gedicht wird, desto größer wird die Gefahr, dass der Leser die einzelnen Teile nicht mehr so aufeinander beziehen kann, wie der Schreibende es sich erwartet. Das ist aber nicht nur heute so, das liegt im Wesen der Dinge: Je mehr Teile, je mehr Möglichkeiten, sich zu verfehlen.
Goethe kenne ich ziemlich gut und schaue aus diesem oder jenem Grund eigentlich jede Woche in den "Reineke"; und an Äsop angelehnte Fabeln schreibe ich sehr gerne.
Du kannst natürlich fortfahren, deine eigenen Vorstellungen als alleinigen Maßstab zu setzen und dem Leser in eine reine Rolle des Verstehen-Müssens zu drängen - aber ich fürchte, das lässt heute kaum noch ein Leser mit sich machen. Vielleicht noch in einer Talk-Show, aber bestimmt nicht in einem Literatur-Forum.gif)
Ferdigruß!
je länger ein Gedicht wird, desto größer wird die Gefahr, dass der Leser die einzelnen Teile nicht mehr so aufeinander beziehen kann, wie der Schreibende es sich erwartet. Das ist aber nicht nur heute so, das liegt im Wesen der Dinge: Je mehr Teile, je mehr Möglichkeiten, sich zu verfehlen.
Goethe kenne ich ziemlich gut und schaue aus diesem oder jenem Grund eigentlich jede Woche in den "Reineke"; und an Äsop angelehnte Fabeln schreibe ich sehr gerne.
Du kannst natürlich fortfahren, deine eigenen Vorstellungen als alleinigen Maßstab zu setzen und dem Leser in eine reine Rolle des Verstehen-Müssens zu drängen - aber ich fürchte, das lässt heute kaum noch ein Leser mit sich machen. Vielleicht noch in einer Talk-Show, aber bestimmt nicht in einem Literatur-Forum
.gif)
Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
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Sam
Die Einleitung erzählt Euch etwas über Krähen, was Ihr größtenteils noch nie gehört
haben dürftet.
Das ist das größte Problem mit vielen, die ihre Texte im Netz präsentieren. Dass sie glauben, die Leser hätten nur auf sie gewartet und bis dato nichts gelesen. Dabei ist Lesen in einem Forum immer wie ein Gang über den Flohmarkt. Eine Menge Schrott, aber hier und da gibt es doch ein kleines Schätzlein zu finden. Das, was man wirklich braucht, holt man sich woanders.
Wer so wenig von seinen Lesern hält wie du, der verdient sie auch nicht.
ferdi hat geschrieben:Hallo FRP,
ich bin leider keine Krähe. Wäre ich eine, würde ich keine Gedichte lesen. Ein Gedicht über Krähen ist genauso ein Menschengedicht - von Menschen, über Menschen, für Menschen - wie der wunderlichste SF-Film über irgendwelche tentakeligen Glitschmonster von Wega 4.
Hallo Ferdi,
wenn Du derart streng argumentierst, kannst Du in der Konsequenz auch keinen Text aus Sicht eines anderen Menschen schreiben, sondern nur aus Ferdisicht. Tust Du aber glücklicherweise nicht nur. Also wagst Du doch in der Tat ein bisschen mehr Phantasie und Empathie. Da kann man doch auch ein bisschen Vogelsicht wagen.
Zwitschernd
Pjotr
-
Sam
@Sam: mit Sicherheit verdiene ich Deine Unhöflichkeit nicht, und was ich von Dir gelesen
habe, ist so einfach strukturiert, das ... aber siehst Du: es gibt eben einen vereinfachenden
und einen komplizierteren Ansatz. Beide haben ihre Berechtigung. Mehr gäbe es darüber
überhaupt nicht zu sagen, wenn man keinen Zugang zueinander findet. Was es nicht geben dürfte,
ist prätentiöses, sich selbst in Szene setzendes Geplapper über Texte, von denen man absolut
nichts verstanden hat ...
Lieber FRP,
wenn ich so darüber nachdenke, muss ich dir Recht geben, und möchte mich gerne bei dir entschuldigen. Tatsächlich habe ich deinen Text überhaupt nicht verstanden, und da ich eigentlich überhaupt nicht schreiben kann (Hauptschulabschluss, mittlere Reife in der JVA Wittlich nachgeholt, aber nur fachbezogen, d.h. mittlere Reife für Schreiner oder Bauschlosser, nicht für Bänker oder so), war es einfach der pure Neid, der mich da getrieben hat. Wer dichtet schon was über Vögel, hab ich mir gedacht. Das wird keinem gefallen hab ich mir gedacht und da kannst du jetzt so tun, als verstündest du was vom Lyrikersein und hab was geschrieben von dem ich dachte, die anderen sehen das auch so. Das war natürlich falsch und böse, weil du bist neu hier und ein wirklicher Schriftsteller, also einer, der was schreibt, was nur die verstehen, die wirkliche eine Ahnung haben, also nicht so einer wie ich, der froh sein kann, wenn seine vier Strophen auch wirklich vier sind und nicht nur drei.
Ich denke, ich werde zukünftig gar nix mehr schreiben. Wer braucht denn dieses leicht verständliche (eindimensionale, wie mein Bewährungshelfer immer sagt) Zeug. Wenn man den freien Speicherplatz doch mit originärem Vogeldenk viel besser gebraucht.
Ich hoffe, du akzeptierst meine Entschuldigung. Und ich freue mich auf neue Texte von dir.
Ganz liebe Grüße
Dein Sam
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