Ich sage
ich liebe dich
du sagst
ich ichich ich.
ohne Titel
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Herby
Hallo Teya,
ich hab dich noch gar nicht begrüßt, daher erst einmal ein herzliches Willkommen in unserer Runde hier
Dein Text kommt mir in seiner Aussage auf den ersten Blick recht eindeutig vor - so eindeutig, daß ich schon überlegt habe, ob ich ihn unterschätze. A liebt B, der/die in der Beziehung nur/hauptsächlich an sich selbst denkt. Wobei mir auffiel, daß das, was ich zunächst für einen Tippfehler hielt, ja vielleicht intendiert ist: das "ichich" nimmt nicht nur die Verbposition ein, sondern hat auch zwei Silben wie das zuvor verwendete Verb "liebe".
Dennoch lässt mich der Text leicht unbefriedigt als Leser zurück, weil ich die Umsetzung der oben dargelegten Idee (wenn sie denn so überhaupt zutreffen sollte) etwas dünn finde, da würde ich mir noch mehr Tiefe wünschen.
Liebe Grüße,
Herby
ich hab dich noch gar nicht begrüßt, daher erst einmal ein herzliches Willkommen in unserer Runde hier
Dein Text kommt mir in seiner Aussage auf den ersten Blick recht eindeutig vor - so eindeutig, daß ich schon überlegt habe, ob ich ihn unterschätze. A liebt B, der/die in der Beziehung nur/hauptsächlich an sich selbst denkt. Wobei mir auffiel, daß das, was ich zunächst für einen Tippfehler hielt, ja vielleicht intendiert ist: das "ichich" nimmt nicht nur die Verbposition ein, sondern hat auch zwei Silben wie das zuvor verwendete Verb "liebe".
Dennoch lässt mich der Text leicht unbefriedigt als Leser zurück, weil ich die Umsetzung der oben dargelegten Idee (wenn sie denn so überhaupt zutreffen sollte) etwas dünn finde, da würde ich mir noch mehr Tiefe wünschen.
Liebe Grüße,
Herby
Was ich gut finde: Es ist und bleibt in der Schwebe, ob das "Du" vor Aufregung stottert oder ein hoffnungsloser Egozentriker ist. Im letzten Fall fragt man sich aber, was das Ich am Du eigentlich liebt.
Die Schlichtheit des Textes begeistert mich!
Die Schlichtheit des Textes begeistert mich!
Hallo Teya,
ich finde das ist raffiniert gemacht, weil die Zuordnung für mich nur auf den ersten Blick eindeutig ist. Aber ein anderer Tonfall könnte das ganze kippen lassen. Schön, wie man hier mit der Stimme spielen kann und ganz unterschiedliche Beziehungshintergründe auftauchen. Vielleicht ist auch die letzte Zeile ein Vorwurf, oder eine Feststellung.
Liebe Grüße
Flora
ich finde das ist raffiniert gemacht, weil die Zuordnung für mich nur auf den ersten Blick eindeutig ist. Aber ein anderer Tonfall könnte das ganze kippen lassen. Schön, wie man hier mit der Stimme spielen kann und ganz unterschiedliche Beziehungshintergründe auftauchen. Vielleicht ist auch die letzte Zeile ein Vorwurf, oder eine Feststellung.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
Hallo Teya,
ich lese es so, dass A sagt: Ich liebe dich
und B kann es nicht aussprechen, stottert, will es auch sagen, kann es aber nicht, bringt es nicht über die Lippen. So geht es ja vielen. Dein Kurzzeiler ist quasi ein Spiegel der heutigen Beziehungs-Gesellschaft.
Saludos
Gabriella
ich lese es so, dass A sagt: Ich liebe dich
und B kann es nicht aussprechen, stottert, will es auch sagen, kann es aber nicht, bringt es nicht über die Lippen. So geht es ja vielen. Dein Kurzzeiler ist quasi ein Spiegel der heutigen Beziehungs-Gesellschaft.
Saludos
Gabriella
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Gerda
Hallo Teya,
in die wenigen Worte ist an Bedeutung schon einiges hineininterpretiert worden.
Stottert das Gegenüber des Lyrich? schafft es nicht aus dem "ich" das "(d)ich" zu machen?
Welche Aussage hätten die Zeilen würde ich dieses unterstellen? (Mensch mit Behinderung=arm dran??)
Möglicherweise will sie/er auch sagen ich "(n)ich(t)" ...?
Soll es komisch sein? Ich weiß es nicht.
Ich habe Texte, die Fragen aufwerfen grundsätzlich gern. Hier kann ich drehen und wenden, für mich bleibt dieser schlicht zu banal, hängt für mich in der Luft.
Liebe Grüße
Gerda
in die wenigen Worte ist an Bedeutung schon einiges hineininterpretiert worden.
Stottert das Gegenüber des Lyrich? schafft es nicht aus dem "ich" das "(d)ich" zu machen?
Welche Aussage hätten die Zeilen würde ich dieses unterstellen? (Mensch mit Behinderung=arm dran??)
Möglicherweise will sie/er auch sagen ich "(n)ich(t)" ...?
Soll es komisch sein? Ich weiß es nicht.
Ich habe Texte, die Fragen aufwerfen grundsätzlich gern. Hier kann ich drehen und wenden, für mich bleibt dieser schlicht zu banal, hängt für mich in der Luft.
Liebe Grüße
Gerda
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Teya
Hallo zusammen,
freut mich, wie unterschiedlich ihr die vier Zeilen lest. Nachdem ich sie online gestellt hab und erstmal gar kein Kommentar kam, dachte ich schon, dass einfach keiner was mit ihnen anfangen kann. Umso schöner, dass jetzt das Gegenteil zutrifft, zumindest für einige von euch.
Ich finde eure Gedanken dazu wirklich schön. Und kann auch mit der Meinung leben, dass da außer einer krummen Form nicht viel ist. So viel Raum sollte das Gedicht lassen, das war auch ein bisschen die Intention dabei.
Lieben Gruß,
Teya
freut mich, wie unterschiedlich ihr die vier Zeilen lest. Nachdem ich sie online gestellt hab und erstmal gar kein Kommentar kam, dachte ich schon, dass einfach keiner was mit ihnen anfangen kann. Umso schöner, dass jetzt das Gegenteil zutrifft, zumindest für einige von euch.
Ich finde eure Gedanken dazu wirklich schön. Und kann auch mit der Meinung leben, dass da außer einer krummen Form nicht viel ist. So viel Raum sollte das Gedicht lassen, das war auch ein bisschen die Intention dabei.
Lieben Gruß,
Teya
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