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Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Niko

Beitragvon Niko » 05.12.2010, 01:08



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als das leben mir gartentor war
hatte ich keine lieder
und doch sang ich
unentwegt brachen töne
was unter verschluss lag
und ich wusste nicht

in diesen tagen
da geschlossen bleibt
was ich frei nenne
singe ich nicht mehr
und doch habe ich lieder
und ich weiß

Mucki
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Beitragvon Mucki » 07.12.2010, 17:44

Hallo Niko,

dieses Gedicht gefällt mir gut, da das LI, egal, ob die Türen "geöffnet" oder geschlossen sind, immer weiß, wann es sich frei fühlt, nämlich dann, wenn es singt. So lese ich deine Zeilen. Die Setzung finde ich hier interessant, da man m.E. nicht nur zeilenübergreifend, sondern auch absatzübergreifend lesen muss.
Als Titel hätte ich persönlich hier "was ich frei nenne" gewählt, aber das ist sicher Geschmackssache. .-)

Saludos
Gabriella

Niko

Beitragvon Niko » 18.12.2010, 18:56

hi gabriella!
danke für deine rückmeldung. freut mich natürlich, dass es dir zusagt. bezüglich des titels hast du recht. es würde auch dem gedicht eine andere note verleihen.

dank dir - mit liebem gruß: Niko


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