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Max
Liebe Leonie,
so wenig, wie ich derzeit Lyrik lese, solltest Du meinen Kommentar am besten gar nicht lesen.
Allerdings wurde ich durch das KV 622 angezogen, weil ich Mozart Klarinettenkonzert sehr mag.
Das Gedicht hat dabei für mich strophenweise sehr verschieden Facetten. Die erste Strophe könnte für mich für sich stehen, sie fühlt sich zumindest in die solopartien gut ein. Die zweite Strophe empfinde ich als seltsam erklärend - so als hätte Dir jemand das Thema "Andante" als Thema für ein Gedicht vorgeschlagen und Du solltest etwas dazu schreiben .. hier höre ich die Melodie nicht mehr. Strophe 3 nimmt für mich die erste Strophe wieder auf, während mir die letzte Strophe einfach ein wenig zu rührselig ist - das mag meine Schuld sein, ich bin allergisch gegen Tränen, angedeutet oder nicht, in Gedichten.
Liebe Grüße
Max
so wenig, wie ich derzeit Lyrik lese, solltest Du meinen Kommentar am besten gar nicht lesen.
Allerdings wurde ich durch das KV 622 angezogen, weil ich Mozart Klarinettenkonzert sehr mag.
Das Gedicht hat dabei für mich strophenweise sehr verschieden Facetten. Die erste Strophe könnte für mich für sich stehen, sie fühlt sich zumindest in die solopartien gut ein. Die zweite Strophe empfinde ich als seltsam erklärend - so als hätte Dir jemand das Thema "Andante" als Thema für ein Gedicht vorgeschlagen und Du solltest etwas dazu schreiben .. hier höre ich die Melodie nicht mehr. Strophe 3 nimmt für mich die erste Strophe wieder auf, während mir die letzte Strophe einfach ein wenig zu rührselig ist - das mag meine Schuld sein, ich bin allergisch gegen Tränen, angedeutet oder nicht, in Gedichten.
Liebe Grüße
Max
Lieber Max,
danke, dass Du trotz Stress Dir die Zeit nimmst für einen Kommentar, das allein schon freut mich sehr.
Ich verstehe, was Du meinst, glaube ich. Ich muss nochmal nachdenken, wie ich den Duktus einheitlicher und fließender hinkriegen kann. So wie diesen Satz des Konzertes eben...
Danke Dir und liebe Grüße
leonie
danke, dass Du trotz Stress Dir die Zeit nimmst für einen Kommentar, das allein schon freut mich sehr.
Ich verstehe, was Du meinst, glaube ich. Ich muss nochmal nachdenken, wie ich den Duktus einheitlicher und fließender hinkriegen kann. So wie diesen Satz des Konzertes eben...
Danke Dir und liebe Grüße
leonie
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Niko
ein wundervolles klarinettenkonzert, leo!
mir geht es wie max. das ende ist mir zu rührselig. und gerade in der vorweihnachtszeit, wo immer die rührseligkeit strapaziert wird, mag man sie kaum noch ertragen und ist sozusagen übersensibilisiert. im mai wär´s was anderes - vielleicht.gif)
ich hab mir erlaubt, ein bisschen in deinem text herumzubasteln. das ist nicht zum korrigieren, sondern auf diesem weg einfacher, dir zu zeigen, was mir auffiel. das ende hab ich versucht, etwas unbeteiligter abzufassen.
was mich aber grundsätzlich umtreibt:
wenn ich diesen text beginne, dann denk ich an das klarinettenkonzert (es läuft dann vielleicht im hintergrund sogar) und du schreibst vom lyrich, von dir. natürlich kann man dann zu anderen personen wechseln, aber ich hätte es sinnvoller gefunden, du wärst bei dir geblieben. den sprung zu einer anderen person krieg ich da nicht unter. -kann aber durchaus mein problem bleiben
Andante
An manchen langsamenTagen
würde ich so gern
mich selbst überholen.
Und kann es doch nicht.
Ich lebe Andante.
In pianissimo
Als Klarinettenmelodie.
denn mein tempo
ist doppelt
In deinen Ohren,
sei das klar und weich
und reiche
bis in den Bauch.
und dein augenwischen
sei unbemerkt
glaubst du
liebe grüße: niko
mir geht es wie max. das ende ist mir zu rührselig. und gerade in der vorweihnachtszeit, wo immer die rührseligkeit strapaziert wird, mag man sie kaum noch ertragen und ist sozusagen übersensibilisiert. im mai wär´s was anderes - vielleicht
.gif)
ich hab mir erlaubt, ein bisschen in deinem text herumzubasteln. das ist nicht zum korrigieren, sondern auf diesem weg einfacher, dir zu zeigen, was mir auffiel. das ende hab ich versucht, etwas unbeteiligter abzufassen.
was mich aber grundsätzlich umtreibt:
wenn ich diesen text beginne, dann denk ich an das klarinettenkonzert (es läuft dann vielleicht im hintergrund sogar) und du schreibst vom lyrich, von dir. natürlich kann man dann zu anderen personen wechseln, aber ich hätte es sinnvoller gefunden, du wärst bei dir geblieben. den sprung zu einer anderen person krieg ich da nicht unter. -kann aber durchaus mein problem bleiben

Andante
An manchen langsamenTagen
würde ich so gern
mich selbst überholen.
Und kann es doch nicht.
Ich lebe Andante.
In pianissimo
Als Klarinettenmelodie.
denn mein tempo
ist doppelt
In deinen Ohren,
sei das klar und weich
und reiche
bis in den Bauch.
und dein augenwischen
sei unbemerkt
glaubst du
liebe grüße: niko
Lieber Niko,
ich habe durch Eure Rückmeldungen bemerkt, dass der Text vermutlich nicht funktioniert wegen der Perspektive, die wechselt. Ich muss mal sehen, ob ich ihn anders schreiben kann. Sonst kommt er selbst in die Tonne und seine Ideen zur Wiedervorlage ins vorläufige Archiv...
Danke Dir auf jeden Fall!
Liebe Grüße
leonie
ich habe durch Eure Rückmeldungen bemerkt, dass der Text vermutlich nicht funktioniert wegen der Perspektive, die wechselt. Ich muss mal sehen, ob ich ihn anders schreiben kann. Sonst kommt er selbst in die Tonne und seine Ideen zur Wiedervorlage ins vorläufige Archiv...
Danke Dir auf jeden Fall!
Liebe Grüße
leonie
- allerleirauh
- Beiträge: 766
- Registriert: 26.06.2010
- Geschlecht:
liebe leonie,
ich wollte nur noch anmerken, dass ich deinen mut, mozarteindrücke zu vertexten, bewundere. ich hab jahrelang ähnliches versucht, wenn ich das weihnachtsoratorium gehört hatte, es gelang mir nicht. ich hatte immer das gefühl, dass worte ungenügend sind, um bach oder das, was seine musik in mir auslöst, zu beschreiben.
ich finde, es gelingt dir gut, deinen empfindungen ausdruck zu verleihen und ich mag auch die im gedicht enthaltene zwiesprache mit einer anderen person. mich stören nicht einmal die tränen, aber das hat auch damit zu tun, dass ich persönlich ein sehr trauriges ereignis mit dem klarinettenkonzert verbinde.
überirdisch, dieses adagio. danke, dass du es in die weihnachtszeit geholt hast.
lg
a
ich wollte nur noch anmerken, dass ich deinen mut, mozarteindrücke zu vertexten, bewundere. ich hab jahrelang ähnliches versucht, wenn ich das weihnachtsoratorium gehört hatte, es gelang mir nicht. ich hatte immer das gefühl, dass worte ungenügend sind, um bach oder das, was seine musik in mir auslöst, zu beschreiben.
ich finde, es gelingt dir gut, deinen empfindungen ausdruck zu verleihen und ich mag auch die im gedicht enthaltene zwiesprache mit einer anderen person. mich stören nicht einmal die tränen, aber das hat auch damit zu tun, dass ich persönlich ein sehr trauriges ereignis mit dem klarinettenkonzert verbinde.
überirdisch, dieses adagio. danke, dass du es in die weihnachtszeit geholt hast.
lg
a
Liebe allerleirauh,
danke für Deine Rückmeldung.
Ich denke, es wird ein Text bleiben, der mehr für mich selber ist. Es gelingt mir bisher auch nicht, daran etwas zu ändern. Ich freue mich aber trotzdem, dass Du etwas damit anfangen kannst.
Das Weihnachtsoratorium, hm, ich weiß auch nicht, ob ich mich das trauen würde. Es wäre einen Versuch wert. In diesem Jahr ist "Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen" die mir liebste Arie. Aber ich könnte nicht beschreiben, was sie in mir auslöst.
Seltsam, ich muss nochmal drüber nachdenken, wann es mir möglich (aber ja auch nicht für die Allgemeinheit "gelungen") scheint und wann nicht.
Überirdisch, das Adagio. Ja. Genau. Ich bin sowieso der Meinung, dass Mozart oft mindestens mit einem Bein schon im Himmel gewesen sein muss...Hier vermutlich mit mehr...
Danke Dir und liebe Grüße
leonie
danke für Deine Rückmeldung.
Ich denke, es wird ein Text bleiben, der mehr für mich selber ist. Es gelingt mir bisher auch nicht, daran etwas zu ändern. Ich freue mich aber trotzdem, dass Du etwas damit anfangen kannst.
Das Weihnachtsoratorium, hm, ich weiß auch nicht, ob ich mich das trauen würde. Es wäre einen Versuch wert. In diesem Jahr ist "Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen" die mir liebste Arie. Aber ich könnte nicht beschreiben, was sie in mir auslöst.
Seltsam, ich muss nochmal drüber nachdenken, wann es mir möglich (aber ja auch nicht für die Allgemeinheit "gelungen") scheint und wann nicht.
Überirdisch, das Adagio. Ja. Genau. Ich bin sowieso der Meinung, dass Mozart oft mindestens mit einem Bein schon im Himmel gewesen sein muss...Hier vermutlich mit mehr...
Danke Dir und liebe Grüße
leonie
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