Glyptothek

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Quoth
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Beitragvon Quoth » 12.11.2010, 14:46

Glyptothek

Wandere ich durch die Glyptothek meiner anerzogenen Bildung,
erblicke ich Marmor und Gips, der so tut, als schwelle er von Leben,
aber ich sehe kein Leben, sondern nur toten Kalk, manchmal auch Bronze,
und aus dem Winckel ruft ein kleiner Mann mir zu:
„Edle Einfalt, stille Größe!“,
doch meine Ohren sind verstopft, ich verstehe ihn nicht,
und er ist ja auch nur ein Rentner, der sich hier ein Zubrot verdient,
denn von 350 Euro im Monat lebt sich’s nicht gut.

Auch ich war in Arkadien und habe den klassischen Kontrapost
eingetrichtert bekommen als Inbegriff des ewig Schönen,
Standbein, Spielbein, jawoll, und der nette Hüftschwung des Doryphoros
das Gleichgewicht zwischen Spannung und Gelöstheit, von mir aus,
zwischen Schwere und Emporstreben, bitteschön,
dann diese meist gefällig geneigten Köpfe,
ach, lasst mich in Ruh, es ist kein Staat damit zu machen!
Trügen sie doch wenigstens noch die fröhlichen Farben, mit denen sie angemalt waren!

Der weiße Marmor, der Grünspan der Bronzen, das alles ekelt mich an,
es war die Welt geiler Gymnasiallehrer, die uns an den Sack grapschten
und sich ihres klassischen Verhaltens auch noch rühmten.
Aber einen hatten wir, den muss ich ausnehmen. Seine Brauen
wuchsen ihm in die Augen. Wenn er lachte, schien ein Totenkopf zu lachen,
und auch aus Nasenlöchern und Ohren spross ihm der graue Draht.
Er nahm uns mit vor die Tore der Stadt, wo ein Lager aus den glorreichen Jahren
zu besichtigen war – mit Galgen zum Henken der Widerspenstigen,

dem Lazarett zum Totspritzen der Kranken und den Baracken,
die Obhut vortäuschten, das Sterben vor Hunger, Kälte und
Überarbeitung aber nur geringfügig verzögerten. Und das Tolle war:
Die Baracken waren nicht leer! Von draußen schon
hörte man die Bewohner seuf-, äch- und schluchzen, andere
sangen Kinderlieder wie „Alle meine Entlein“ oder
„Häschen in der Grube“, ja, ich erinnere mich, die Melodie
von „Guten Abend, gute Nacht!“ gesummt gehört zu haben. Wir wunderten uns und

fragten Herrn Fuß, wieso die bei Tage da drin waren, ob sie denn tagsüber
nicht zum Arbeitseinsatz an die zu bauende Flughafenpiste müssten?
„Nein, arbeitsfähig sind die nicht mehr,“ sagte Herr Fuß, „sie sind schon völlig versteift,
man hat sie hier zusammengetrieben und hebt sie in den Baracken auf
für den Fall, dass sie vielleicht mal wieder gebraucht werden.“ Damit schob er
den Riegel beiseite, mit dem der Zugang von außen versperrt war,
und ließ uns eintreten. Zunächst sahen wir nichts, hörten nur, jetzt lauter,
die Kakophonie aus Jammern, Stöhnen und Gesang, einer pfiff sogar, ich glaube,

es war „Mein Herr Marquis“ aus der Fledermaus ... Aber dann sahen wir sie im Dunkeln,
sie lagen übereinandergeworfen in den mehrstöckigen Holzalkoven,
vielen war ein Arm oder Bein abgebrochen, manchen auch die Nase,
die weißen Körper leuchteten schemenartig im wenigen Licht, das durch die Ritzen
der Bretterwände hereinfiel. Ich trat an einen heran, der im mittleren Bett lag.
Er weinte, ich fragte ihn, warum, er sagte, er habe eine so schöne Aufgabe gehabt,
habe als Wachsamkeit vor einer Ordensburg gestanden, und jetzt müsse er hier
unzugedeckt mit vielen völlig Bedeutungslosen zusammenliegen. Ich sah Tränen

seinen augensternlosen Augen entrollen, und weil der Kopf einer weiblichen Gestalt
über den oberen Bettrand ragte, fragte ich sie, warum sie mich so anstarre.
„Hast du nicht einen Stein dabei und kannst mir den Kopf abschlagen?“, wisperte sie.
„Ich stand als Harrende im Garten eines namhaften Politikers, der nachts
manchmal kam und sich vor mir einen herunterholte. Ich halt es hier nicht mehr aus!“
„Tut mir leid,“ sagte ich, „einen Stein hab ich nicht dabei, und ich weiß auch nicht,
ob erlaubt wäre, was Sie da von mir verlangen!“ Aber da spürte ich eine Hand
an meiner Schulter, es war die altersfleckige von Herrn Fuß, er gab mir

einen kleinen Hammer und nickte mich an mit einem ermutigenden,
ja, heiteren Lächeln von großer Ernsthaftigkeit.
Ich schaute die Harrende an: „Ich will Ihnen nicht weh tun!“, sagte ich,
aber sie schüttelte den Kopf: „Schlag zu! Ich bin völlig gefühllos!“
Da schlug ich zu, und die Scherben ihres Kopfes klirrten zu Boden,
auch die Wachsamkeit hab ich zertrümmert, die Mutterschaft,
die Erwartung, den Rächer, den Wager ... Und auch die anderen hatten Hämmerchen gekriegt
und waren schwer beschäftigt mit dem Zerschlagen von Äch-, Schluch- und Seufzenden,

wir wateten durch die rasselnden Scherben, und viel fehlte nicht,
so hätten wir im Zertepperungsrausch einander angegriffen,
doch Herr Fuß sammelte das Werkzeug schnell wieder ein,
wir verließen die Baracke, genossen die Stille auf dem Lagerhof,
Herr Fuß hieß uns antreten wie zum Appell und verteilte
Schaufeln an uns, erstaunlich, an was alles er gedacht hatte!
Auf sein Geheiß schwangen wir sie hoch empor und deklamierten:
„Wir schaufeln ein Grab in den Lüften, da liegt man nicht eng!“

Schlichte durch Edle, Trotz durch Wager ersetzt, in der Schlussstrophe geringfügige Änderungen.
Zuletzt geändert von Quoth am 02.12.2010, 13:13, insgesamt 2-mal geändert.
Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.

Sam

Beitragvon Sam » 12.11.2010, 15:56

Hallo Quoth,

ich habe das jetzt zwei Mal gelesen und es traf mich zwei Mal wie eine Faust in den Magen. Ich kann mich nicht erinnern, wann mich ein Gedicht das letzte Mal so gefangen nahm, mich so tief anrührte, wie dieses. Auch ohne den Einzelheiten bisher auf den Grund gegangen zu sein (von Metrik und Form ganz zu schweigen, da habe ich eh keine Ahnung). Das will ich aber bestimmt nachholen.

Der erste Eindruck: Grandios!

Gruß

Sam

Sam

Beitragvon Sam » 12.11.2010, 17:13

Hallo Quoth,

es lässt mich einfach nicht los, und obwohl ich eigentlich noch etwas arbeiten wollte, drängt es mich, schreibend deinem faszinierenden Gedicht näher zu kommen.

Über allem schwebt der Titel: Glyptothek - eine Sammlung von Statuen. Und so wie ich den Text bisher verstehe, ist dieser Titel sehr passend. Aber davon später mehr.

Der Anfang hat fast etwas faustisches. Inhalte humanistischer Bildung erscheinen dem Ich tot, die von Winckelmann postulierte schlichte Größe ist eingeschrumpft zu ekelerregender Starrheit, Leblosigkeit, Farblosigkeit. Daran tragen aber die Statuen selbst keine Schuld, sondern diejenigen, die einst mit Auftrag versehen waren, jungen Menschen die Schönheit Arkadiens und eines Doryphoros näher zu bringen. Diese Lehrer waren offensichtlich wenig humanistisch gesinnt, zumindest im Umgang mit ihren Eleven.
Eine Ausnahme aber gab es. Den Herrn Fuß, dessen optische Beschreibung recht schnell Rückschlüsse ziehen lässt auf sein Schicksal vielleicht, wenigstens auf seine Gesinnung.

Dieser Herr Fuß (witzig, der Rektor unserer Grundschule hieß auch Fuß, das war Anfang der Siebziger, und nachdem ich in die fünfte Klasse wechselte, ging er den Ruhestand. Er war ein hagerer Mann mit spitzer Nase und dünner Haut. Und wenn ich heute an ihn denke, muss ich mir immer vorstellen, dass er schon in den dreissiger und vierziger Jahren Lehrer gewesen sein muss. Er war einerseits sehr autoritär, hatte aber immer einen etwas gebeugten Gang. Wir machten uns ständig über ihn lustig, nannten ihn Futzi, hatten aber trotzdem Angst vor ihm. Wer weiß, was seine Schultern mit den Jahren so gebeugt hatte...) führt die Schüler in ein Arbeits- bzw. Konzentrationslager. Und es gelingt ihm, das, was dort einstmals passierte lebendig zu machen, so lebendig, dass die Schüler meinen die Insassen hören, ja sogar sehen zu können.

Und hier kommt der Kern des Gedichtes. Zwei der Insassen reden mit dem Ich des Gedichtes. Einer davon, eine Frau, fordert den Erzähler auf, ihr den Kopf abzuschlagen. Und Herr Fuß gibt ihm dazu dass passende Werkzeug. Am Ende zerschlagen alle Schüler die
Gefangenen. Warum? Auf dass sie keine toten, leblosen Statuen werden, deren Farbe mit der Zeit verbleicht, die nur als Ausstellungsstücke in Glyptotheken der Zeit trotzen und trotz ihrer stofflichen Gegenwart längst dem Vergessen anheim gefallen sind.
Fuß lässt die Gefangenen zerschlagen, eine schmerzhafte Angelegenheit, die die Schüler fast dazu bringt, sich auch gegenseitig anzugreifen. Aber dann bringt er sie wieder zusammen und lässt sie ein Grab schaufeln, das Grab in der Luft, in dem man nicht eng liegt. So zeigt er ihnen, dass es nur einen Ort gibt, in dem diese Toten weiterzuleben vermögen, nämlich den der Erinnerung, der Literatur zumal, die das Vergessen bekämpft (wie Celan in seiner Todesfuge das Nichtvergessen begründete in einem unvergesslichen Gedicht).


Dies ist wohl nur eine oberflächliche Lesart des Gedichtes, unter Auslassung der Gestaltung, die andere wesentlich besser beurteilen können. Mir aber reicht das, was ich lese. Als jemand, dessen tägliche Gedanken sich auch immer darum drehen, dass man einfach nicht vergessen darf, berühren mich deine Worte sehr, auch wenn manches, oder auch vieles noch unverstanden ist. Ganz pathetisch mag ich sagen: Ich ziehe meinen Hut und gehe auf die Knie vor diesen Zeilen.
Unpathetisch sage ich einfach: Danke!

Gruß

Sam

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Beitragvon Zakkinen » 12.11.2010, 20:06

Beeindruckend. Doch gelingt es mir noch nicht so recht, es als Gedicht zu lesen. Kannst Du mir helfen, hat es ein Maß, dass ich nur nicht sehe?

Ich glaube, Du hast einen Tippfehler drin: "und aus dem Winckel ruft ein kleiner Mann mir zu:"

Gruß
Henkki

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Beitragvon Zefira » 12.11.2010, 21:11

Das ist kein Tippfehler, Henkki, das ist der Winckelmann :-)

Ich nehme an, dieser ist gemeint: Johann Joachim Winckelmann, der Begründer der modernen Kunstgeschichte laut Wiki.

Gruß von Zefira
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(Ikkyu Sojun)

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Beitragvon Zakkinen » 13.11.2010, 00:09

@Zefira: könnte wohl sein, da sieht man nur wieder, was mir noch alles fehlt :( Danke für den Link :)

Quoth
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Beitragvon Quoth » 13.11.2010, 08:12

Lieber Sam,
es ist sicherlich kein Wunder, dass ein Gedicht, das sich formal der Prosa nähert, Dir besonders gut gefällt. Deine Inhaltswiedergabe zeigt mir, dass das Meiste "angekommen" ist. Der Name Fuß scheint im Bereich Gymnasien nicht selten zu sein - vielleicht eine pädagogische Dynastie?

Hallo Zakkinen und Zefira,
richtig! auf den kleinen Scherz mochte ich nicht verzichten. Der Museumswärter im "Winckel" irrt sich übrigens: Winckelmann hat nicht von schlichter, sondern von "edler Einfalt" gesprochen.
Ein Versmaß, Zakkinen, habe ich hier nicht angewandt, sondern die Versmaßlosigkeit der Langzeile.
Sie ist eine, auf Zeilenumbrüche nicht verzichtende, rhetorisch gefärbte und sich ein wenig zum getrageneren Ton der Lyrik erhebende Prosa, m.W. erstmals von Walt Whitman in seinen "Leaves of Grass" entwickelt und verwendet.
Mit Dank für Befassung
Quoth
Barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli.

Yorick

Beitragvon Yorick » 13.11.2010, 11:48

Hallo Quoth,

das gefällt mir auch ausgesprochen gut. Die starken Bilder lassen viel Platz für Denkrichtungen, Bewegung, Drehung.

Besuch im Kunst-KZ. Leblose Kunst/Bildung wird zum Leben erweckt - und endloses Leid wird spürbar. Es gibt so viele Ebenen, auf denen der Text wirken kann, das ist sehr gut gemacht.

"Nach Auschwitz noch ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.“ (Adorno)

Das steckt drin, bestätigt sich, stellt sich in Frage, findet sich in der Form wieder, setzt Kunst in Beziehung zum Leben.

Zum Ende rutscht es m.M. durch das Celan-Zitat aus einer fiktionalen Traum/Bilderwelt ins Reale - Das Gewicht der Todesfuge verschlingt die abstrakte Ebene und lässt menschliches Sein zurück. Das hat mich berührt.

Gruß,
Yorick.

Yorick

Beitragvon Yorick » 13.11.2010, 11:52

Das fiel mir auch noch zu dem Text ein:

„Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht?
Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht?
Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?
Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?“

William Shakespeare (Werk: Der Kaufmann von Venedig)

Sagen die (leblosen) Skulpturen, die Lagerinsassen. Tun sie nicht, nur Scherben. Oder doch?

Quoth
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Beitragvon Quoth » 14.11.2010, 14:04

Hallo, Yorick, bei Deinem Nick m u s s t Du ja förmlich mit Shakespeare kommen, tust meiner Gymnasiastenphantasie damit aber zu viel Ehre an! Die Multiperspektivität nehme ich aber gerne an!
Mit Gruß
Quoth
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allerleirauh
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Beitragvon allerleirauh » 28.11.2010, 19:57

hallo quoth,

ich schleiche jetzt bereits mehrere wochen um den text herum und versuche, etwas dazu zu schreiben...

(ot: beim titel fällt mir die münchner glyptothek ein, die ich bislang noch nie besuchte, weil ich immer wieder der versuchung erlag, mich auf die stufen des gegenüberliegenden gebäudes zu setzen, um die stimmung des platzes zu genießen.)

ich mag deine text, diese abrechnung mit bürgerlicher bildung/erziehung, die ja bis auf den heutigen tag, und ich weiß genau, wovon ich rede, in vielen fällen ein anlernen und eintrichtern, ein auswendigdahersagen und ein an der oberfläche verbleibendes schaumschlagen ist. leider.

es müsste mehr von den herren fuß geben, die es schaffen, ihre schüler wirklich anzurühren. zu bewegen, im eigentlichen sinne des wortes.
dass es immer wieder nötig ist, junge menschen u. a . ausprobieren (und auch vorgefertigtes zerstören zu lassen), zeigst du in deinem gedicht.

einzig mit der celanzeile hadere ich ein bisschen. für mich bedürfte es dieses fingerzeigs nicht, ich finde den text auch für sich genommen grandios.

lg aus spießberg
a.

Quoth
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Beitragvon Quoth » 29.11.2010, 18:24

hallo, allerleirauh,
ja, diese Zeile von Celan, die Yorick als Transformator positiv liest, verknüpft den Text beinahe explizit mit dem Holocaust. Würde ich sie weglassen, müsste ich den Text mit "auf dem Lagerhof" abschließen. Fändest Du das besser?
Gruß
Quoth
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scarlett

Beitragvon scarlett » 29.11.2010, 20:17

du hast zwar nicht mich gefragt, quoth, aber ich sage trotzdem mal: ja!

diese celan zeile ist es, die mir von anfang an aufgestoßen hat in deinem ansonsten wirkoch bgrandiosen text!

lg
scarlett

Sam

Beitragvon Sam » 01.12.2010, 18:46

Ich muss den von mir sehr geschätzten Damen hier widersprechen. Die letzte Zeile sollte auf keinen Fall gestrichen werden. Sie bildet ja keinen Hinweis auf den Inhalt des Gedichtes, der ist offensichtlich. Sie wirft einen abschließenden Blick auf Fußens Bemühungen seinen Elevenzu helfen, einen lebendigen Blick auf die Geschichte zu werfen (die Schüler deklamieren ja das Celanzitat auf sein Geheiß).

Celans Gedicht ist aus heutiger Sicht nicht nur Verarbeitung der Geschehnisse, nein, sie ist Teil der Geschichte selbst geworden. Es zu zitieren, stellt weniger eine literarische Berufung dar, als ein Rückgriff auf die Ausstattung des kollektiven Gedächtnisses.

Gruß

Sam


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