Wortfrüchte

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Gerda

Beitragvon Gerda » 05.08.2010, 07:14

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Zuletzt geändert von Gerda am 15.08.2010, 08:59, insgesamt 4-mal geändert.

Gerda

Beitragvon Gerda » 08.08.2010, 04:57

Liebe Leonie,

ich danke dir, dass du mir deine Sicht auf das, was du unter "Ausreichendem Kommentierverhalten" verstehst, quasi als Leitfaden - für ein Greenhorn wie mich wie geschaffen - zur Verfügung stellst.
Nun, es wird dich nicht wundern, dass ich darüber etwas verwundert bin.
Aber vielleicht bricht ja auch nur eine wundervolle oder wunderbare Zeit an und ich muss nur noch das Fingerspitzengefühl dafür bekommen.

So versuche ich damit zu beginnen, mich ein wenig weniger zu wundern und wünsche dir einen wunderlichten Sonntag.

Herzliche Grüße
Gerda!.

Gerda

Beitragvon Gerda » 08.08.2010, 05:21

Liebe Flora,

Lieber Max,


ihr werdet nicht allzu enttäuscht sein, dass ich auf eure Stellungnahmen nicht im Einzelnen eingehen werde, obgleich ich es bei Flora angekündigt hatte und es meinem Verständnis von einem fruchtbaren Austausch eher entspricht, Dinge bis auf die Details zu brechen und zu analysieren.
Aber ich spüre eine tiefe Verwirrtheit in mir, ob der unwirschen Art, wie hier mit meinem Text umgegangen wird, sodass ich mir das nicht antun werde.

Ich weigere mich, eine Art Begründung niederzuschreiben, warum ich diesen Text überhaupt geschrieben habe, weil der Text ganz erwachsen für sich selbst sprechen kann, so man bereit ist sich auf ihn einzulassen und ihn nicht unter Vorbehalten zu lesen, wie beispielsweise gegen die Form.

@ Max
Es ist tatsächlich kein geringer Vorwurf für mich, wenn ich lese, dass der Text nicht hätte geschrieben werde müssen. Folgerichtig braucht er also auch keine Diskussionsplattform nach deinem Dafürhalten.

Ich schlage vor, dass ihr beide, Du, liebe Flora, und du lieber Max, schlicht ignoriert, was ich weiter in diesem Faden anstelle, denn ich habe gute Gründe mit Elsa und Pjotr die Arbeit mit dem Gedicht fortzuführen, in welcher Form, das werden wir sehen, wenn der kreative Prozess erst in Gang kommt und ich nicht mehr durch meine Verwirrung irre geleitet bin.

Herzliche Grüße und beste Wünsche
für einen euch passenden Sonn- und Sonnentag
Gerda

Gerda

Beitragvon Gerda » 08.08.2010, 05:47

Liebe Lisa,

ich möchte dieses Zitat unter der Prämisse deiner einseitigen Betrachtungsweise unterschreiben:

Lisa hat geschrieben:Was mir aber wichtig ist zu sagen: Ich bitte anzuerkennen, dass Niko sich dann im weiteren Verlauf des Fadens ohne einen Streit anzufangen ausklinkte (und Streit scheint mir eindeutig die einzig mögliche Entwicklung, die hier zwischen euch in diesem Faden ansonsten hätte entstehen können ) und nicht weiterhin dann von deiner Seite Unterstellungen an ihn ("hast dich damit geoutet" und dergleichen) richtest, die ich unangemessen finde und Textebene und persönlichen Angriff unterschwellig vermischt. So geht das nicht. Und ich halte es auch nicht für nötig.


Damit meine ich, dass Niko mit den Unterstellungen begonnen hat,

Niko hat geschrieben:es ist schwierig, jemandes text zu kommentieren, wenn der autor andere meinungen nicht gelten lassen kann.


die aber anscheinend von dir überlesen wurden, weil ich nicht annehmen kann, dass du sie als gegeben hinnimmst bzw. mich als „Bauernopfer“ betrachtest.
Es ist eine unhaltbare Unterstellung, mit der mich Niko gegen sich aufgebracht hat, ja, aber ist das verwunderlich?

Da ich diese ganze Rede und Widerrede kaum ertragen kann, sie mir ferner absolut sinnfrei vorkommt, werde ich auf Einzelheiten deiner Stellungnahmen nicht mehr eingehen und es dabei belassen, mich auf wesentlichere Dinge zu konzentrieren, also meine Kraft auf das Positive Feedback Elsas und Pjotrs richten

Mir wurde gestern beim Lesen mehr als einmal übel, auch und gerade bei deinen Stellungnahmen, liebe Lisa, und ich frage mich wirklich, ob das noch der Salon ist, den ich einmal geliebt habe.

Herzliche Grüße
und eine entspannten Sonntag
Gerda

Gerda

Beitragvon Gerda » 08.08.2010, 05:52

Du hast es geschafft, Wüstenfuchs oder Fux,

Ich schließe mich ganz und gar deiner qualifizierten Meinung an:

Jäger>Deutsch>sehr gut,>setzen! :pfeifen:

Für ein solch vernichtendes Urteil solle ich vielleicht dankbar sein, denn wer weiß ...

Einen schönen Sonntag und liebe Grüße
Gerda






wüstenfuchs hat geschrieben:Habe es jetzt auch sehr oft gelesen und mir ist die Sprache zu abgehoben, altertümelnd und verschraubt.
Es sind ausgefeilte Formulierungen, es wirkt künstlich, nicht echt. Wie ein gestelltes Stilleben.
Wie eine gestylte Oberfläche, hinter der nicht wirklich etwas Wichtiges ist.

Wie eine Aufgabe in der Deutschstunde, wo das Gedicht dann eine 1 bekäme. Zu bemüht, zu voll gepackt...


ist nur mein subjektiver Eindruck,

Gruß Fux

Gerda

Beitragvon Gerda » 08.08.2010, 06:05

Liebe Elsa,
noch einmal ganz herzlichen Dank für deine Interpretation des Gedichtes.
Du hast die gesamt Bandbreite angesprochen, die ich auch intendiert habe. Es wäre ja auch schade, könnte nicht jeder Leser, den Text auf zumindest einen Teil seines subjektiv erfahrbaren Lebens beziehen. Schließlich kommt es darauf an über den Tellerrand hinauszuschauen und etwas zu bewegen.

Elsa hat geschrieben:Ich bin jetzt leider nicht in Wien, sondern würde ich diesen Text wahnsinnig gern vertonen,
denn die Schreibart höre ich direkt in meinem Ohr. Ich finde sie bemerkenswert.
Und das sage ich nicht, um das Gegenteil von den anderen Rezensenten zu sagen, sondern, weil
es so ist für mich! Ein toller innerer Klang.


Du hast mich direkt damit beglückt, :smile: dieses bereits im Ohr zu haben ... wir werden sicher Gelegenheit haben, daran zu arbeiten, wenn du wieder in - Wien bist, derweil kann ich vllt. schon mal mit Gerrit etwas einspielen ... wenn er Zeit hat.

Gerda hat geschrieben:Ein zartes Blühen unterschwellig angefacht,
in jedem Hauch gedachtes Glühen, versetzt,
in einen Schwebezustand voller Staunen.


Elsa hat geschrieben:Nach "versetzt" gehört kein Komma.


Dankeschön :pfeifen: - nur zur Sicherheit, die andern Kommata können so bleiben?
Ich hatte die Kommasetzung nämlich bereits vor Wochen von einem Autorenkollegen prüfen lassen und kann nicht glauben, was Niko dazu meint.

Liebe Grüße und eine schönen Sonntag
Gerda

Gerda

Beitragvon Gerda » 08.08.2010, 06:40

Servus Pjotr,

Pjotr hat geschrieben:Servus Gerda,
ehrlich gesagt kann ich die negativen Kritiken überhaupt nicht nachvollziehen.


… ich auch nicht ... aber ich bin ja auch mehrfach be- und getroffen ;-)
ich danke dir noch einmal ganz herzlich für diese spontane und wohlwollende Rückmeldung. Du hast mir gestern zusammen mit Elsa die gute Laune zurückgegeben!

Wie soll man als Verfasserin eines Textes reagieren, wenn man genau spürt, dem Text begegnet niemand gerecht und fair. Gegen solche Kritik ist man als Autor machtlos.
Aber ich schaue mir jetzt lieber das an, was du als Potential im Text erkannt hast.

Pjotr hat geschrieben:Ich bin zwar kein Poet und dementsprechend irrelevant ist vermutlich mein Kommentar, aber ich bin Gestalter im Seh- und Hörbereich, habe sehr empfindliche Sinne, und was die mir gerade eindrücken, will ich mal spontan auflisten:


Das ist aber gerade deshalb besonders interessant für mich, weil ich glaube, dass du ein gutes Gespür für eine gewisse Bühnereife hast.



Pjotr hat geschrieben:Zunächst noch ein technischer Punkt. Binnenreim. Den Begriff kannte ich nicht. Ist beispielweise "Lippen" und "pflücken" ein Binnenreim? Weil beides in einer Zeile sitzt?


Einen Stabreim nennt man einen Reim auf dieselben Anfangsvokale. http://de.wikipedia.org/wiki/Stabreim
Ein Binnenreim ist eine Reim, der nicht am Anfang und Ende des Verses steht, sondern im „Binnentext“. http://www.reimix.de/reimlehre/binnenreim/
Ich spiele gern mit Mischformen aus beidem.

Pjotr hat geschrieben:Die erste Zeile, mindestens die, erinnert mich ein bisschen an Wilhelm Busch; vielleicht liegt das binnen jenen Reimen. Gefällt mir gut. Hat etwas freches, etwas buschiges eben. Freundlich-spöttisches. Das spöttische liegt vielleicht dem Inhalt zugrunde. Die freundliche Komponente hingegen entspringt, glaube ich, der runden Melodie und dem treibenden Rhythmus in dieser Zeile (und einigen anderen); beim Lesen höre und sehe ich eine Hand auf Klaviertasten, den Daumen weit links, kleiner Finger ganz rechts, sehr große Intervale spielend, und die Hand macht dabei eine rollende Bewegung wie ein kleines, auf Wasserwellen treibendes Holzstück. Interessant ist der rhythmische Abschnitt bei "Wohlklang", danach hatte ich einen Stopp erwartet, aber frecherweise wird die Linie sofort wieder aufgefangen mit "pflücken", exakt im Rhythmus. Bevor also meine Sinne, beim Fliegen durch die Wörter, hinten aus dem "Wohlklang"-Wort herausfallen (jedes Wort hat einen Ein- und Ausgang), sind sie durch das "pflücken"-Wort schon wieder oben auf dem hohen e der Notenskala, da wo der kleine Finger hintippt, wenn nicht gerade der Daumen die tiefen Tasten bearbeitet, also wenn nicht gerade das Holzstück nach Backbord schwingt.

Jetzt bin ich immer noch bei der ersten Zeile erst. Vielleicht später mehr. Muss zum Essen.

Jedenfalls, das, was die Vorkritiker wahrscheinlich als sperrig empfinden, höre ich als angenehme Kontrastpunkte in einem rollenden Gesamtwerk, es rollt auf runden Sohlen weite Schritte, und holt immer wieder Luft, aber dieses Luftholen passt dennoch irgendwie exakt in den Fluss, so wie bei Take Five von Paul Desmond oder Living In The Past von Jethro Tull, um zwei geniale 5/4-Takter zu nennen.


Herrlich, dass du mir derart folgen kannst .Die Klangbilder spielen eine große Rolle bei diesem Gedicht… Du bist tatsächlich eingetaucht.

Pjotr hat geschrieben:Wenn ich Zeit habe, werde ich noch weitere Zeilen nennen, bei denen das meiner Wahrnehmung nach zutrifft.


Oh ja, mach nur, aber fühle dich bitte nicht gedrängt.
Du hast mir mit deinem Kommentar schon ganz viel Freude bereitet.


Pjotr hat geschrieben:Zum Inhalt kann ich momentan nichts sagen, nur zur Ästhetik der Formen und Farben.

Das ist aber doch schon sehr viel und wenn der Klang transportiert werde kann, kommen die Worte auch an, glaub mir …


Pjotr hat geschrieben:P.S.: Ich las gerade Elsas Wahrnehmung des Inhalts: "Enttäuschung und Kriegsstimmung sind das Ergebnis", schreibt sie. Zwar hatte ich zum Inhalt nichts gesagt, aber dermaßen schwarz, das kann ich sagen, ist der Inhalt bei mir nicht angekommen. Was für eine Überraschung. Enttäuschung? Vielleicht, aber mit neuer Zuversicht. Kriegsstimmung? Sehe ich, persönlich, keine in dem Text.


Na ja, Elsas Meinung deckt sich schon ziemlich mit der meinen.
Aber nach jedem „Gemetzel“ kann man neu beginnen, zu denken, zu schreiben, zu zanken usw. usf.

Ich bin echt gespannt, lieber Pjotr und grüße dich herzlich.
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag

Gerda

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 08.08.2010, 08:35

Mir wurde gestern beim Lesen mehr als einmal übel, auch und gerade bei deinen Stellungnahmen, liebe Lisa, und ich frage mich wirklich, ob das noch der Salon ist, den ich einmal geliebt habe.


Hallo Gerda,

auch ich möchte auf deine Antworten hier nicht näher eingehen, da ich deine emotionale und gedankliche Verwirrtheit, die du uns bekundest, deutlich spüre.
Du vergreifst dich im Ton. So geht das nicht.
Und nein, der Salon ist sicher nicht mehr der gleiche, er hat sich seit deinem Weggang weiterentwickelt. Du hattest die Möglichkeit dich hier vor deiner Bewerbung umzusehen und einzulesen, daher sind wir davon ausgegangen, dass du dich bewusst dafür entschieden hast am Salon, wie er sich im Moment zeigt, teilzuhaben und dich auf gute Weise einzubringen. Hier wird Kritik geübt und zwar nicht an Autoren sondern an Texten. Diese beiden Ebenen scheinen für dich im Moment schwer zu trennen zu sein, vielleicht auch aus nicht verarbeiteten alten Konflikten und Verletzungen heraus, was dann auch Kritik am Text und einen angemessenen Umgang miteinander, ohne sofortige Eskalation von deiner Seite aus, nicht mehr möglich zu machen scheint. Schade. Enttäuschend.

Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 08.08.2010, 08:55

Liebe Gerda,

Du hast die gesamt Bandbreite angesprochen, die ich auch intendiert habe.
Das freut mich, fein!

Elsa hat geschrieben:Ich bin jetzt leider nicht in Wien, sondern würde ich diesen Text wahnsinnig gern vertonen,
denn die Schreibart höre ich direkt in meinem Ohr. Ich finde sie bemerkenswert.
Und das sage ich nicht, um das Gegenteil von den anderen Rezensenten zu sagen, sondern, weil
es so ist für mich! Ein toller innerer Klang.


Du hast mich direkt damit beglückt, :smile: dieses bereits im Ohr zu haben ... wir werden sicher Gelegenheit haben, daran zu arbeiten, wenn du wieder in - Wien bist, derweil kann ich vllt. schon mal mit Gerrit etwas einspielen ... wenn er Zeit hat.
Das fände ich super! In 2 Wochen dann!

Dankeschön :pfeifen: - nur zur Sicherheit, die andern Kommata können so bleiben?
Ich hatte die Kommasetzung nämlich bereits vor Wochen von einem Autorenkollegen prüfen lassen und kann nicht glauben, was Niko dazu meint.
Alle anderen sind korrekt gesetzt, ja!

Liebe Grüße aus ein bisschen Sonnenschein heute,
ELsa
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Max

Beitragvon Max » 08.08.2010, 11:14

Liebe Gerda,

da Du nicht bereit bist, auf meine Kritik einzugehen, folge ich Deinem Ratschlag und ignoriere, was Du weiterhin schreibst. Prima.
Dies betrifft alllerdings nur die reine Textarbeit. Solltest Du Dich im Ton vergreifen, kann und will ich das nicht ignorieren.

Liebe Grüße
max

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 08.08.2010, 11:22

Liebe Gerda,

Damit meine ich, dass Niko mit den Unterstellungen begonnen hat,

[...]


die aber anscheinend von dir überlesen wurden, weil ich nicht annehmen kann, dass du sie als gegeben hinnimmst bzw. mich als „Bauernopfer“ betrachtest.


Bitte lies meinen Beitrag nochmals durch. Gleich zu Beginn problematisiere ich genau das.

Ansonsten möchte ich mich Floras letztem Beitrag anschließen und auch Maxs letzte Beiträge in deinem Vorstellungsfaden. Ich denke, es macht ansonsten allerdings keinen Sinn, die einzelnen Punkte in diesem Faden aufdröseln zu wollen (du möchtest nicht, wie du sagst und ich finde nicht die Sprache, die dich erreicht und so wie der Faden dann weiter verlaufen ist, wird mir das auch zuviel). Hier scheint dir daran zu liegen, dass du mit den Kommentatoren, die positive Rückmldung gegeben haben (Elsa, Pjotr) dich über den Text austauschen kannst und dafür soll dann auch der Raum da sein.

Feststeht: So wirds nicht gehen. Das meine ich nicht drohend, das meine ich als Fakt. Auch du hast ja in diesem Faden schon selbst grundsätzliche Zweifel angeführt, ob der Salon (so wie er jetzt ist), für dich etwas ist. Schauen wir halt einfach, wie es sich entwickelt untereinander und ob es irgendwann für irgendjemanden der maßgeblichen Beteiligten zu viel wird oder sich das ganze noch austragen lässt.

liebe Grüße,
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

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Beitragvon Xanthippe » 08.08.2010, 11:41

Ich mag die Streitkultur hier.

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Beitragvon Pjotr » 09.08.2010, 01:24

Schönen guten Morgen Elsa und Gerda,

kleine Zwischenfrage: Warum muss nach "versetzt" ein Komma? Welcher Zeichensetzregel unterliegt dieses Gedicht und wie heißt sie in der Fachsprache? (Ich kenne nur die Zeichensetzregeln der Prosa, keine der Lyrik, darüber würde ich gerne mehr erfahren; ein Stichwort zum Nachschlagen würde mir helfen.)

Edit: Ich glaube, zu verstehen. Es geht um die stilistische Konsistenz der gewählten Art der Kommasetzung: In zwei anderen Zeilen wird bei einem durchgängigen Aussagesatz kein Komma gesetzt, also würde die eine Ausnahme nach "versetzt" aus dem Gesamt-Stil fallen. Wenn ich das richtige verstehe, und Prosaregeln hier gelten, müssten womöglich nach "Wunder" und "werden" ebenfalls Kommas stehen?


Servus

Pjotr

Gerda

Beitragvon Gerda » 09.08.2010, 07:47

Oh Pjotr,

also ich habe die Kommata in diesem Text so gesetzt, dass sie den Rhythmus und den Sinnzusammenhang unterstützen, was ja mit den Gründen für die Kommatasetzung allgemein übereinstimmt, auch wenn ich w. o. explizit betont habe, das sie die Leseart stützen solle.
Ein Komma hinter "Wunder" zu setzen ist nur folgerichtig, wie du ja auch schon geschrieben hast.
Interessant vor dem Hintergrund, dass ich oft genug Schwierigkeiten habe Kommata exakt zu setzen - wohl aber mit Betonung recht gut lese, wie mir bestätigt wird - ist in diesem Kontext sicherlich, dass versuchte zu begründen, man käme mit dem Text nicht klar weil die Kommata so ziemlich alle falsch seien ;-)
Nun gut, Elsa ist eine sichere "Kommata-Einsteuerin, das weiß ich und ihr vertraue ich da ganz und gar.
So nun aber schnell editieren.

Ich wünsch dir einen guten Start in die neue Woche

Liebe Grüße
Gerda

...immer noch voller Spannung ... soll ich schon mal die Stimme ölen?;-)

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Elsa
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Beitragvon Elsa » 09.08.2010, 09:21

Pjotr hat geschrieben:kleine Zwischenfrage: Warum muss nach "versetzt" ein Komma?

Pjotr


Lieber Pjotr.


Elsa hat geschrieben:
Nach "versetzt" gehört kein Komma.


:pfeifen:

Liebe Grüße
ELsa
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