pas de deux de la mort lente
ich brauche keinen
spiegel, wenn ich suche
dir aus dem weg
zu blicken, finde ich
meine spuren;
an meinen schatten
hängst du & suchSt
mich zu verwOrten.
buchSTABe um buchSTABe
befriedest du,
machst du mich
zum panther,
der stumpf sich
an den stäben pfählt.
©noel
pas de deux de la morte lente
-
Niko
"der stumpf sich an den stäben pfählt" - das hat was, noel!!!! und irgendwie, ganz indirekt und diffus, nicht zuletzt durch "stäbe" und "pfählt", aber vor allem natürlich durch das wort "panther" in kombination des sprachflusses deiner letzten zeilen, fühle ich mich rilkisch getroffen. absolut gut finde ich das. was mir nicht so gefällt diesmal ist das "verworten". hier liegt die betonung bei "diesmal", denn das wort - auffällig durch seine besondere schreibweise bei dir und ob der wortkonstellation an sich, ist FÜR MICH ein typisches noel-wort, schon öfter in deinen texten gelesen. vielleicht wenn du das "w" aus verwOrten weglassen würdest, oder auf andere art mit diesem wort spielen würde, wäre es für den text interessanter.
ansonsten ein mir emotional gut nachvollziehbarer text, wirklich punktgenau von dir umgesetzt, so dass mich deine worte vollstens erreichen.
lesegenuss eben
liebe grüße: Niko
ansonsten ein mir emotional gut nachvollziehbarer text, wirklich punktgenau von dir umgesetzt, so dass mich deine worte vollstens erreichen.
lesegenuss eben
liebe grüße: Niko
Hola noel,
natürlich denkt man hier sofort an Rilke. Das ist sicher auch so von dir gewollt.
Und ich finde, dass es sehr gut zum Inhalt passt.
Das LI fühlt sich wie der Panther, wird von LyrDu zum stumpfen Panther gemacht, eingegrenzt,
eingesperrt und noch mehr, nicht nur zum stumpf hin- und herlaufenden Panther,
sondern zu einem, der sich pfählt.
Ein sehr trauriges und tragisches Gedicht, was der Titel bereits aussagt.
Saludos
Mucki
natürlich denkt man hier sofort an Rilke. Das ist sicher auch so von dir gewollt.
Und ich finde, dass es sehr gut zum Inhalt passt.
Das LI fühlt sich wie der Panther, wird von LyrDu zum stumpfen Panther gemacht, eingegrenzt,
eingesperrt und noch mehr, nicht nur zum stumpf hin- und herlaufenden Panther,
sondern zu einem, der sich pfählt.
Ein sehr trauriges und tragisches Gedicht, was der Titel bereits aussagt.
Saludos
Mucki
Hola noel,
dein Bild unterstützt den Text sehr gut!
Doch würde ich eine andere Schriftfarbe wählen. Das Weiß passt m.E. nicht. Ich nähme entweder ein Grau ("schleicht" sozusagen durch das Schwarz des Bildes und drückt das Stumpfe aus oder (Drama!) ein Blutrot! Das Rot würde einerseits zu den Rändern passen und andererseits zum Schluss deines Gedichtes.
Saludos
Mucki
dein Bild unterstützt den Text sehr gut!
Doch würde ich eine andere Schriftfarbe wählen. Das Weiß passt m.E. nicht. Ich nähme entweder ein Grau ("schleicht" sozusagen durch das Schwarz des Bildes und drückt das Stumpfe aus oder (Drama!) ein Blutrot! Das Rot würde einerseits zu den Rändern passen und andererseits zum Schluss deines Gedichtes.
Saludos
Mucki
Niko hat geschrieben:zumindest momentan lenkt mich das bild zu sehr vom wort ab. und das finde ich einfach schade...
liebe grüße: Niko
gibt es 'ne lösung niko,
sieh es nicht an...
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
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Niko
ist schwierig, noel, weil das bild - wie ich schrieb - ablenkt. will heißen: ich kann mich zwar auf den text konzentrieren, aber das unterlegte bild nimmt mir das nötige gänzliche einlassen auf die worte.
aber mir muss es ja auch nicht gefallen. es war nur die wiedergabe eines subjektiven eindrucks.
lieben gruß: Niko
aber mir muss es ja auch nicht gefallen. es war nur die wiedergabe eines subjektiven eindrucks.
lieben gruß: Niko
werte gabriella
versuchte es.. wird leider unleserlich
versuchte es.. wird leider unleserlich
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
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Max
Liebe noel,
das finde ich einen bemerkenswerten Text.
Es gelingt Dir, die Unausweichlichkeit einer Gefangenheit im und am anderen, sehr eindrücklich zu vermitteln. dabei finde ich die Bilder von der erstenb Zeile an sehr gelungen. Der Rilkebezug ist sehr natürlich und trägt eine sehr noelsche Note.
Mehr davon
max
das finde ich einen bemerkenswerten Text.
Es gelingt Dir, die Unausweichlichkeit einer Gefangenheit im und am anderen, sehr eindrücklich zu vermitteln. dabei finde ich die Bilder von der erstenb Zeile an sehr gelungen. Der Rilkebezug ist sehr natürlich und trägt eine sehr noelsche Note.
Mehr davon

max
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Renée Lomris
Liebe Noel,
Das Bild gefällt mir sehr gut, der Text passt auch dazu. Ich brauchte nur furchtbar lange, bis ich in Text und Bild angelangt war. Gefangen zu sein, Panther, sich pfählen, das drückt einen Zwang, einen Liebesschmerz aus, den ich so stark wahr nahm, dass ich es fast zu stark fand. Das Bild hat mir geholfen, einen "lien charnel" zu finden. Die tanzende Figur gibt der Bitterkeit einen Schuss Süße ...
lG
Renée
Das Bild gefällt mir sehr gut, der Text passt auch dazu. Ich brauchte nur furchtbar lange, bis ich in Text und Bild angelangt war. Gefangen zu sein, Panther, sich pfählen, das drückt einen Zwang, einen Liebesschmerz aus, den ich so stark wahr nahm, dass ich es fast zu stark fand. Das Bild hat mir geholfen, einen "lien charnel" zu finden. Die tanzende Figur gibt der Bitterkeit einen Schuss Süße ...
lG
Renée
Hallo noel,
beeindruckend und bewegend. Beides Bild und Text. Aber ich würde sie jedes für sich nebeneinander stellen. Mir geht es so, dass sie sich durch die Kombination gegenseitig etwas wegnehmen, auch an Aufmerksamkeit und Tiefe, sie konkurrieren miteinander und stützen sich nicht.
Für mich ist es auch eher schade, dass man Rilke so deutlich mitliest, auch hier ist es für mich wieder eher ein Gegeneinanderstehen. Aber vielleicht macht das auch einen Reiz aus.
Liebe Grüße
Flora
beeindruckend und bewegend. Beides Bild und Text. Aber ich würde sie jedes für sich nebeneinander stellen. Mir geht es so, dass sie sich durch die Kombination gegenseitig etwas wegnehmen, auch an Aufmerksamkeit und Tiefe, sie konkurrieren miteinander und stützen sich nicht.
Für mich ist es auch eher schade, dass man Rilke so deutlich mitliest, auch hier ist es für mich wieder eher ein Gegeneinanderstehen. Aber vielleicht macht das auch einen Reiz aus.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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