I.
in diesen herbst
legt der wind ein leuchten
knospen als schattenriss
an den himmel gehängt
es gilt
sich aufzulehnen
diesseits des frostes
kristalle flüssig zu atmen
leben zu nähren
in wechselndes licht
II.
in diesen herbst
legt der wind ein schweigen
hülsen blassen im geäst
blättern worte zu boden
es gilt
sich abzufinden
diesseits der stille
wege aufs weiß
zu wandern
im sinkenden licht
Musentext von scarlett (vielen Dank!):
in diesen herbst
legt der wind ein requiem
messingtöne im blätterfall
über offener erde*
es gilt
sich einzurichten
diesseits der glaswand
und das splittern der luft
bunt zu atmen
gegen fallendes licht
in diesen herbst (erweitert)
Liebe Flora,
das ist schade!
Für mich ist das im Moment gerade spannend, die Nuancen zu verändern und dann zu sehen, wie etwas "ein anderes Gesicht" bekommt. Dabei ist das für mich dann kein "Gegeneinander", sondern eher ein Miteinander und an einem Tag spricht der eine Text lauter, deutlicher, stärker und am nächsten ein anderer...
Aber ich freue mich, das Du einzelne Zeilen gefunden hast, die Dir gefallen!
Liebe Grüße
leonie
ich muss sagen, dass für mich durch den gleichen Aufbau, den reinen Austausch der Bilder und Worte in einem Gerüst der Eindruck der Beliebigkeit entsteht und ich daher die einzelnen Gedichte nicht mehr richtig „wahr“ nehmen kann, mich nicht darauf einlassen. Als Reihe würde es daher für mich nicht funktionieren.
das ist schade!
Für mich ist das im Moment gerade spannend, die Nuancen zu verändern und dann zu sehen, wie etwas "ein anderes Gesicht" bekommt. Dabei ist das für mich dann kein "Gegeneinander", sondern eher ein Miteinander und an einem Tag spricht der eine Text lauter, deutlicher, stärker und am nächsten ein anderer...
Aber ich freue mich, das Du einzelne Zeilen gefunden hast, die Dir gefallen!
Liebe Grüße
leonie
Hallo leonie,
für mich geht das gut auf. Vor allem finde ich das hier einen schönen und wahren Gedanken, denn genauso ist es nach meinem Empfinden:
Saludos
Mucki
für mich geht das gut auf. Vor allem finde ich das hier einen schönen und wahren Gedanken, denn genauso ist es nach meinem Empfinden:
Dabei ist das für mich dann kein "Gegeneinander", sondern eher ein Miteinander und an einem Tag spricht der eine Text lauter, deutlicher, stärker und am nächsten ein anderer...
Saludos
Mucki
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