nicht so
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Niko
nicht so
in deine deutungen
legte ich meine ohnmacht
sei nicht so sagenhaft
sei nicht umwoben
vorüber ziehen verbleichungen
fremdes ergrauen am saumgrün
es eilt das bleiben
vorbei
sei nicht so unbewusst
sei nicht vergärend
wir sind eine wand
mit seidenem tuche veredelt
nichts wird eine versuchung sein
was wir nicht versuchen
zu sein
sei nicht so
sei
.
Hallo Niko,
Danach wird es für mich persönlich wieder zu wortspielerisch und am Ende auch zu belehrend und zeigefingerig und nimmt so dem starken Anfang die Kraft.
Liebe Grüße
Flora
Das ist klasse und könnte für sich stehen. Vor allem die ersten beiden Zeilen haben es mir angetan.in deine deutungen
legte ich meine ohnmacht
sei nicht so sagenhaft
sei nicht umwoben
vorüber ziehen verbleichungen
fremdes ergrauen am saumgrün
es eilt das bleiben
Danach wird es für mich persönlich wieder zu wortspielerisch und am Ende auch zu belehrend und zeigefingerig und nimmt so dem starken Anfang die Kraft.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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Niko
hallo ihr beiden,
das zeigefingrige wird mir wohl lebenslänglich anhaften. da nutzt es auch wenig, wenn ich versuche, mich zu erklären, darzulegen, dass das zeigefingrige eigentlich ganz anders gemeint und gewollt ist. - es kommt rüber, wie es rüber kommt.
aber es überwiegt bei weitem die freude, dass euch der text in weiten teilen anspricht und gefällt!
vielen dank für eure kommentare!
liebe grüße: niko
das zeigefingrige wird mir wohl lebenslänglich anhaften. da nutzt es auch wenig, wenn ich versuche, mich zu erklären, darzulegen, dass das zeigefingrige eigentlich ganz anders gemeint und gewollt ist. - es kommt rüber, wie es rüber kommt.
aber es überwiegt bei weitem die freude, dass euch der text in weiten teilen anspricht und gefällt!
vielen dank für eure kommentare!
liebe grüße: niko
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Dohle
Hallo Niko,
dein gedicht gefällt mir gut.
Es drückt aus für mich, dass es doch um nichts anderes geht letztendlich als (bloß) zu sein. Alles andere (menschliche) herum ist ja nur ein Gerüst, dass anfällig jederzeit zu zerfallen droht. Und doch macht das Sein Spass. "Es eilt das Bleiben vorbei" - das gefällt mir besonders. Trost liegt darin...Trost und Akzeptanz. Ein optimistischer Ton in schöner Melancholie!
beste Grüße
Dohle
dein gedicht gefällt mir gut.
Es drückt aus für mich, dass es doch um nichts anderes geht letztendlich als (bloß) zu sein. Alles andere (menschliche) herum ist ja nur ein Gerüst, dass anfällig jederzeit zu zerfallen droht. Und doch macht das Sein Spass. "Es eilt das Bleiben vorbei" - das gefällt mir besonders. Trost liegt darin...Trost und Akzeptanz. Ein optimistischer Ton in schöner Melancholie!
beste Grüße
Dohle
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